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ICH SUCHTE DAS LEBEN
Der frühe Tod meiner Mutter und eine
autoritäre Erziehung haben mich geprägt.
Nach Beendigung der Lehre als Schildermaler gab es für mich nur EIN
Ziel: Frei von Bindungen, Abhängigkeiten, Bevormundungen – FREI um das
Leben zu genießen. Ich will! Ich weiß! Ich kann! Ich mache! – Das waren
die Maxime meines
Handelns .... die mich –langsam aber sicher- in die Drogensucht
führten....
Meine Mutter starb, als ich noch ein Kind war – viel zu früh für mich.
Mein Vater
meinte es gut mit mir, als er mich –wie ich es heute sehe- als
gewesener Offizier
in 2 Weltkriegen preußisch-autoritär erzog, es fehlte mir aber
letztlich der emotionale
Hafen meiner Mutter. Dadurch und weil mein Bruder mir vorgezogen wurde
(und ich
Ablehnung, keine Geborgenheit, kaum Anerkennung, Vertrauen und Liebe
erfuhr), sanken meine schulischen Leistungen auf ‚mangelhaft’ in so
machen Fächern – trotz
jahrelanger Nachhilfe gab es keine Besserung. –
Mit ca. 13 Jahren begann der Nikotin- und Alkoholkonsum und parallel
dazu entwickelte sich eine Diebstahlskriminalität in meinem Leben
(Laden-Diebstähle, Fahrrad- und Moped-Diebstähle, Auto-Einbrüche,
usw.). Nach dem Realschul-
Abschluss tat mein Vater was er konnte, mir eine gute Lehrstelle zu
verschaffen –
es scheiterte aber letztlich immer an meinem schlechten
Abschlusszeugnis, so dass ich
dann –ohne jegliches Interesse für irgendeinen Beruf- wegen meiner
guten Handschrift, eine Lehre als Schildermaler begann. Während der
Lehrzeit kam ich durch den Berufsschul-Freundeskreis damals in
prokommunistische Kreise mit ihrer ideologisch-psychologischen
Schulung. Dem folgten Straßen-Demonstrationen,
Bierkasten Partys und voreheliche Sexualbeziehungen ... wobei letztere
nur
Frustrationen und stetig zunehmende seelische Probleme mit sich
brachten =
Die Leere und Enttäuschungen durch diese flüchtigen Sexualbeziehungen
(ohne
wahren, seelischen Inhalt) blieben eben nicht ohne seelische
Problem-Folgen.
Ich hatte schon früher Ablehnung, Enttäuschung, Frust und Leere
erfahren und
wusste von daher in praxi was Einsamkeit und seelisches Leid war – aber
jetzt er-
fuhr das nur noch eine Steigerung. Mir war nämlich –während meiner
flüchtigen
Sexualbeziehungen- meine erste große Liebe begegnet ... ich stieß
jedoch auf
keine Gegenliebe ... so zogen dann Selbstmitleid und leichtere
Depressionen in
mein Leben ein ... – Ohne mir dessen bewusst zu sein, war das ein
Trendsetter zu einer neurotischen Persönlichkeit ... – Aufs neue trug
dann mein Freundeskreis
dazu bei, dass ich mit Barbituraten (Aufputschmitteln), Tranquelizern
(Beruhigungs-
mitteln), Haschisch und LSD in Berührung kam. Aus Neugier und um mich
von meiner seelischen Problematik abzulenken, trank ich Alkohol, nahm
ich Chemikalien, rauchte Joints und nahm LSD. Bereits der 2. LSD-Trip
brachte gravierende körperliche und seelische Veränderungen für mein
Leben = Bei einem Bad nach dieser Überdosis (es war eine – wie ich
später anhand von weiteren LSD Erfahrungen feststellen konnte) verlor
ich auf einmal zwei Händevoll nasse Haare (meine langhaarige Pracht war
weitestgehend dahin) und ich glitt von neurotischen zu psychotischen
Krankheits-Bildern ...ab dann war ich ein Ausgeflippter ... hätte
damals nicht der lebendige Gott eingegriffen - ich wäre damals zum
Mörder an dem geworden, von dem ich diese Überdosis LSD gekauft hatte
... Bis zu dem Zeitpunkt hatte ich mir von meinem Lohn als
Handwerksgeselle Haschisch
und LSD gekauft ... was auch noch eine Zeitlang so weiterging ... denn
NOCH konnte
ich arbeiten. Die möblierten Zimmer musste ich zunehmend öfters
wechseln, da die Mädchen-Besuche, Drogenfreunde und das
bis-in-die-Nacht-spät-aufsein (sei es
durch Bett-Bekanntschaften, durchs kiffen oder auf Trip), nicht
Wohlwollen seitens
der Vermieter auslöste. Damals begann ich dann mit dem „Kleindeal“ von
Haschisch
und LSD.
Auf der Suche nach Wahrheit war ich offen für alles Mystische –
beschäftigte mich mit den verschiedensten Religionen, Philosophien und
studierte Psychologie verschiedener Schulen ... im tiefsten Grund stets
nach einer Lehre, bzw. Theorie, die
mir real-praktisch dabei helfen könnte, meine ständig zunehmenden,
seelischen
Probleme in den Griff zu bekommen, bzw. zu lösen ... – aber immer
wieder stellte sich diese nur als schöngeistige Theorie ohne
real-helfende Praxis heraus – die einem viel versprach, aber letztlich
nichts am damaligen Ist-Zustand ändern konnte ..
Eigentlich suchte ich nach Wahrheit ... fand sie aber im Dschungel der menschlichen
Meinungen, Ansichten, Lehren, Theorien und Religionen nicht ...
Parallel dazu war ich auch für das Leben in einer Drogen-Kommune
offen – und als
in einem Altstadtlokal Hannovers mehrere meiner damaligen Drogenfreunde
meinten, dass sie ab sofort eine Drogen-Kommune gründen wollten, war
ich voll dabei. So zog ich dann, als blauäugiger, naiver Drogenfreak
mit noch vielen rosaroten Brillen auf, von heute auf morgen mit all
meinen Habseligkeiten, in die vermeintliche Drogenkommune, die sich nur
als die 2.Etage eines 2-Familienhauses irgendwo auf dem Lande,
entpuppte, die –man halte sich ganz fest- von einem drogensüchtigen
Zuhälter und seiner Frau bewohnt wurde > sie ging regelmäßig führ
ihn auf den Strich ...
Als ich die eigentliche Wahrheit entdeckte, waren meine
Drogenfreunde weg und statt eines paradiesischen Drogen-Eldorados war
ich einer Wohnung gefangen, in
der es sexuell-pervers, brutal und verrückt zuging. Unter Zuhilfenahme
von Gewalt
(Pistole/Messer) hielt mich der Zuhälter für etwa 3 Monate als seinen
Leib- und
Magen-Diener dort fest und ich hatte unter seinen verrückten,
ausgeflippten Ideen,
die ich zwangsweise auszuführen hatte, zu leiden. All das erfuhr seinen
Höhepunkt
darin, dass er und ein Drogenfreak mir an einem Samstag mit
Psychoterror sehr böse zusetzten („...du bist der V-Mann ... heute
bringen wir dich um .... > nach einer halben Stunde: „....das war
doch nur ein Witz... hast du das etwa geglaubt ?... wir sind doch Deine
Freunde! ... > nach einer halben Stunde: „...du bist der V-Mann ...
heute bringen wir dich um ....“ > dann wieder Wechsel .... und das
die ganze Nacht – dabei wurde Mengenweise Haschisch geraucht ... es war
der blanke Horror!).
Früh am Sonntagmorgen musste ich die beiden zu einem Baggersee bei
Wunstorf fahren – auf dem Baggerboot wurde mir ein Messer unter die
Kehle gesetzt --- dabei
hieß es: „Ausziehen, Reinspringen!“ Sie wussten, dass ich
Nichtschwimmer war ... ich
habe es überlebt ... – aber all das Erlebte brachte mich seelisch nur
noch umso tiefer = In diesen 3 Monaten hatte ich diverse Schocks und
Traumas erlebt, die den
Weg zu psychotischen Syndromen ebneten. Es gelang mir schließlich aus
dieser Psycho-Horror-Kommune zu entkommen, aber die Angst vor
eventualen, zukünftigen Brutalitäten durch diesen Zuhälters, führten zu
beginnenden paranoiden Wahnvorstellungen (neben einer Vielzahl von
neurotischen und psychotischen Störungen), die zu dem Zeitpunkt durch
die bereits –zigfach eingeworfenen LSD-Trips- vorhanden waren ... mein
Bezug zur Realität verminderte sich, es kam
zu einem so genannten ‚Kontroll-Verlust’ und obwohl ich –je länger je
mehr- mit den Drogen aufhören wollte, konnte ich nicht mehr > es/sie
war stärker als mein Wille! Nach weiteren möblierten Zimmern,
Arbeitsverhältnissen, Haschisch- und LSD-Konsum verlegte ich mich mehr
und mehr auf das Haschisch- und LSD-Dealen.
Im Frühjahr 70 zog ich dann in eine Drogenkommune bei Schwarmstedt
(zwischen
Hannover + Hamburg) ... diesmal war es wirklich eine ... – mit mir
wohnten dort 13-
14 Drug-User in einem alten Bauernhaus. In diesem Sommer erlebte ich
dann die
„High-Time“ meiner Drogen-Karriere ... wir hatten eine LSD-Quelle in
Frankfurt auf-
getan und von dort flossen dann starke, amerikanische LSD-Trips ... als
Folge davon
nahm mein seelischer Krankheitszustand von Trip zu Trip zu... diverse
Mädchen-
Bekanntschaften taten dazu noch das ihre...
Die ganze Zeit (vom Sommer 1969 an) lebte ich in dem Wahn, dass LSD
meine seelische Problematik lösen könne ... eine amerikanische
„psychedelic-underground-rock’n-roll-band“ namens Velvet Underground
bestärkte diesen Wahn noch ... deshalb nahm ich Trip auf Trip auf Trip
auf Trip ... und wurde kaputter + kaputter... Damals habe ich dann mein
Startkapital als Drogen-Dealer durch 1 ½ Monate Arbeit
als Maler erarbeitet ... damit begann meine Drogendealer-Karriere, die
insgesamt 1 ½ Jahre währte und mich von der hannoverschen Drogen-Szene
später nach Hamburg auf die Reeperbahn in die dortige, brutale Szene
brachte...
aber ich will nicht vorgreifen...
noch war ich in der Drogenkommune bei Schwarmstedt. Im Spät-Sommer 70
wurde ich überraschenderweise zuerst auf einer dunklen Landstraße
überfallen, verprügelt und mit einer durchbohrten Gaspistole auf mein
Gesicht geschossen (ich sah eine zeitlang nur noch Sterne, konnte
einige Zeit nichts mehr hören und es brauchte Wochen, um all die
kleinen Plastikteile der Patrone aus der Gesichtshaut zu entfernen ...
Gott sei Dank war nicht mehr passiert – für mich allerdings mehr als
genug...). Nicht lange danach ereignete sich der zweite Überfall
... diesmal auf die gesamte Drogenkommune.... nachts um ca. 3:00 wurde
mir die
Tür eingetreten und mein damaliger Freund und ich wurden zusammen
gefesselt und
durften ca. 10 Stunden auf dem bloßen, kalten Fußboden liegen bleiben
... ich wurde
getreten, geschlagen ... ich bat dann schließlich um 3 der starken
USA-Trips, um hoffentlich bei draufzugehen oder um die Sache besser zu
ertragen ... ohne war das für mich zuviel an Horror ... – durch die
Ankunft von Hausmitbewohnern, die in HH
gewesen waren, flohen die Räuber, die aus persönlichen Motiven und um
Geld an
sich zu bringen, den Überfalls inszeniert hatten. – Mein Freund und ich
verließen die
Kommune fluchtartig und tauchten in der Hamburger Drogenszene unter ...
wieder in
einer Kommune in der Großen Bergstraße/HH-Altona. Für ca. 3 Monate
wohnten wir
dort in der abbruchreifen Häuserzeile nahe dem Bahnhof Altona, dealten
auf der
Reeperbahn im „Grünspan“ und in einem Drogenlokal in der Grindelalle.
Mit einem
Fixer hatte ich während dieser Zeit eine bedrohliche Erfahrung ...
hätte ich mich nicht
klugerweise auf und davon gemacht, hätte ich heute ein kaputtes Knie
durch einen
Schuss aus seiner scharfen Röhre ... --- Zu allem Überfluss kriegte ich
dann noch Lungen-Tuberkulose > ich musste über längere Zeit husten,
bis mir dann schließlich beim Husten Blut aus dem Mund kam...
Ich wusste nicht was ich da eigentlich hatte ... war in
keiner Krankenkasse und bei
keinem Arzt .... schließlich erbarmte sich eine Apothekerin meiner und
gab mir ver-
mutlich ein Antibiotikum, denn ich wurde schließlich gesund ... Jahre
später klärte
mich ein Lungenfacharzt in Bremen darüber auf, dass ich wohl mal TBC
gehabt haben
müsste, da er –damals ungefährliche Reste- in meinen Lungenspitzen
feststellte.
Wie kam es zur TBC ...die Ernährung und die Hygiene treten durch die
Sucht voll in
den Hintergrund ... wobei dann Mangelerscheinungen zu einem schnellen,
körperlichen Abbau führen ... > das war der Hintergrund...
vordergründig hatte mich
mein Freund angesteckt... in der Drogenkommune davor hatte ich mir,
durch mangelnde Hygiene, Filzläuse weggeholt ... da half dann nur noch
Läuse-Pulver ...
Im Januar 71 zogen wir zurück nach Hannover ... mein Freund musste für
Monate ins
Heidehaus (Lungenklinik) .. die TBC hatte ihn schlimmer als mich
erwischt ... –
Ich fing wieder an zu arbeiten ... dealte dabei aber noch weiter, bis
es nach Fest-
nahmen und mehreren Gerichtsverhandlungen wegen Drogenbesitz, zu einem
2-Kilo-
Deal Haschisch in Hamburg kam. Dieser war vom R-Dezernat Hannover in
Co-Produktion mit dem Hamburger R-Dezernat fingiert worden > am
Übergabeort sprangen dann auf einmal die Türen von 4 Autos auf und die
Kripo rief ihr „Hände
Hoch“ ... die Handschellen klickten und es ging ins Gefängnis des
HH-Polizeipräsidiums. Das war dann meine letzte „Tat“ als Dealer – ich
war zu bekannt geworden...
mehrfach war ich deshalb im Gefängnis (H oder HH) ... einer
mehrmonatigen U-Haft
entging ich nur mit Hinweis auf eventualen, unvorhersehbare Ereignisse,
die durch
den jahrelangen LSD-Konsum in der Haft passieren könnten ...ich wurde
freigelassen und musste mich dann jede Woche an meinem Wohnort melden
bis es dann zur Verhandlung kam...
In einem Zeitraum von fast 4 Jahren habe ich schließlich 180 –
190 LSD-Trips genommen (habe sie redlich bis 180 gezählt!) deren Folgen
real weiße Haare (die mir nach dem Haarausfall verblieben waren),
manifeste Zahnprobleme und nach ca. 2 ½ Jahren ständige, täglich immer
etwas schlimmere Kopfschmerzen waren. Diese Schmerzen hatten nichts mit
Entzugserscheinungen zu tun, die der Heroin-Entzug mit sich bringt >
die haben neben Kopfschmerzen noch so manche anderen, unangenehmen,
körperlichen Symptome.
Vielmehr war ich in einer seelisch-okkulten LSD-Suchtbindung
verstrickt/gefangen
und nicht heroinsüchtig (ich bekam als Kind Spritzen –weiß ich weshalb-
und hatte
deshalb einen Horror vor Spritzen >hat mich vor Heroin bewahrt...).
Als sich zu den ständigen Kopfschmerzen noch Schlafstörungen bis zu 4
Tagen und
4 Nächten am Stück „gesellten“ und ich trotz starker Schlafmittel nicht
mehr ein-
schlafen konnte und mir die Knie nach 4 Tagen ohne Schlaf, sehr weich
wurden, meinte ich doch allmählich, dass es höchste Zeit sein könnte,
einen Neurologen aufzusuchen. Dieser sprach dann –nach der
EEG-Untersuchung- von erheblichen Entgleisungen des vegetativen
Nervensystems. Auf mein Befragen, was ich denn machen könne/solle,
sagte er mir nur ganz lapidar, daß er mir leider nicht helfen könne
> keine medizinische oder medikamentöse Hilfe möglich. Das war im
Herbst 1972 ... ich konnte nicht mehr arbeiten, war ca. 3 Monate
arbeitslos ... dem medizinischen Dienst des Arbeitsamtes legte ich den
Bericht des Neurologen vor...
Vom Herbst 1972 an nahmen die ständigen Kopfschmerzen nur noch
an Heftigkeit zu (die letztlich Auswirkungen von Schuld und Sünde
waren), die Schlafstörungen häuften sich und nahmen zu,
Konzentrationsschwierigkeiten und Ängste nahmen zu
... ich erlebte optische Halluzinationen und akustische Wahrnehmungen
im Normalzustand - neurotische und zunehmend psychotische Syndrome
verdichteten
sich ... eine Alkohol-Vergiftung und Folgen der Nikotinsucht kamen noch
dazu...
Obwohl ich im Januar 71 wieder anfing zu arbeiten, hatte ich jede Menge
Probleme
die Arbeit als solche zu bewältigen (ich arbeitete als Zeichner im
Fernmeldeamt der
Deutschen Bundespost). Alle Freunde verließen mich ... quasi mit Tritt
zum Abschied,
auf die ganz „feine“ Art und Weise .... meine Verwandten > mein
Vater, meine Stiefmutter und mein Bruder verstanden mich nicht (ich sie
auch nicht) - alle
waren wir hilflos ... – Somit war ich allein! Und das ist ein Zustand,
dem ich wirklich niemandem wünsche = seelisch und körperlich krank –
keiner mehr da, der einen
wirklich versteht – keiner da, der einem wirklich helfen kann – kein
Facharzt, der
einem wirklich helfen kann .... was würdest Du dann tun...? Für mich
war es echt
link ... es war eine echt schlimme Situation, die ich noch nie erlebt
hatte ... – an sich
war ich nun auf der vorletzten Stufe nach unten – und zwar begann ich
zu verzweifeln... Gehen wir mal kurz zum Anfang meiner Sucht-Historie
> angefangen hatte alles mit Ablehnung, die brachte Einsamkeit
hervor, Einsamkeit erzeugt wiederum seelisches
Leiden, das seelische Leiden führt zum Selbstmitleid, Selbstmitleid zur
Depression,
Depression erzeugt Verzweiflung... und wenn an dem Punkt der
Teufelskreis nicht
unterbrochen wird, zündet die letzte Stufe = Selbstmord ... (das sind
übrigens die
passiven, menschlichen Verhaltensweisen auf wiederholte
Negativ-Erfahrungen).
Zurück zum damaligen Aktualgeschehen = „Not lehrt beten...!“ heißt es
im Volks-
mund ... ja, das stimmt – ich fing an zu beten – nicht nur einmal und
ernsthaft –
aber das schien auch nicht zu helfen, da keine Veränderung geschah –
obwohl ich
doch bitteschön als Säugling getauft und konfirmiert worden war ... –
was sollte ich nur tun? Als ich verzweifelt darüber nachdachte, tauchte
auf einmal –mitten im Zimmer und ohne auf LSD zu sein ... kein
Flash-Back… hatte ich nie erlebt- eine Art schwarzer Fratze auf, die
Leben in sich hatte und zu mir sprach: „Mach doch Schluss, hat doch
alles keinen Sinn mehr!“ und dann war sie wieder weg ... tja, da schien
Wahrheit drin zu stecken – wer oder was das auch immer gewesen war...
... in Wahrheit wollte mich der Vater der Lüge und
Menschenmörder nur zum Selbst-
mord verleiten ... – nachdem ich länger überlegte und alles so Revue
passieren ließ,
was ich nicht alles schon versucht hatte, um aus dem ganzen Chaos
rauszukommen und daß letztlich nichts, aber auch gar nichts wahre
Veränderung oder Besserung bewirkt hatte, entschloss ich mich
Selbstmord zu begehen (ich sagte niemandem was
davon + schrieb auch kein Testament ...), wobei ich 2 Alternativen sah:
Nach dem
Tod ist dann hoffentlich reinweg Nichts mehr (Nirwana).... oder ich
begegne vielleicht dem allmächtigen Gott der Bibel > wenn es IHN
überhaupt gibt...
Mit IHM hatte ich mich niemals ernsthaft beschäftigt ... seine Existenz
er-
schien mir echt absurd, denn wenn ER je existieren sollte, warum und
wieso lässt ER
all das Chaos auf dieser Welt zu ...? Da ich diese Frage ansatzweise
mal versucht
hatte logisch zu lösen/zu beantworten, aber zu keinem plausiblen
Ergebnis gekommen war, hatte ich die ganze Sache mit Gott verworfen und
IHM irgendwann
quasi gesagt: „Gott, Du machst Dein Ding ... und ich mache mein Ding
... ich lasse
Dich zufrieden und Du lässt mich zufrieden ...wenn es Dich gibt...“ –
tja, das schien über Jahre „gut“ funktioniert zu haben ... aber jetzt
brauchte ich reale Hilfe, hatte IHN um Hilfe gebeten ... und: keine
Antwort ... Also – gedacht und getan = ich nahm 5 unsaubere LSD-Trips
auf einmal, von denen ich vor ca. 2 Wochen 2 auf einmal ausprobiert
hatte > die gaben kaum Halluzination
-en her, gingen dafür aber echt böse auf Herz und Kreislauf – waren mir
nicht unbekannt.... kannte ich von früher her ... manchmal
stundenlanges Leiden > hatte sie irgendwann Leuten zum Antesten
gegeben ... waren die gut drauf, dann waren sie auch gut für mich ... –
Zur sachlichen Information aus der Fachliteratur: Es gibt 7 Sorten LSD
– nur 2 davon sind rein ... die anderen 5 unrein, d.h. sie gehen (mehr
oder weniger) massiv schädigend auf den Körper ...
Diese 5 unreinen LSD-Trips fingen nach ca. 30 Minuten unangenehm
bedrohlich,
körperlich zu werden ... mir brach der Angstschweiß aus- ich bekam
Schmerzen... eine Angst, die ich bis dahin noch nicht so hautnah erlebt
hatte, fing mich an in den Griff zu bekommen = die Todes-Angst ... ich
merkte nur allzu real, daß die Sache wirklich lebensbedrohlich wurde
... Aber, was wollte ich: Ich wollte doch sterben ... eben mal einfach
Selbstmord begehen ... ich hatte damit aber keine Erfahrung und hatte
die Todesangst und den Selbsterhaltungstrieb außer acht gelassen .... –
voller Todesangst und Panik rannte ich zu meinem Nachtschrank und tat
mir ganz schnell 4 Tabletten Valium 10 hinein – denn, auf einmal wollte
ich doch noch leben und tat was ich konnte, um die Sache zu stoppen ...
leider geschah dadurch das blanke Gegenteil, denn der Herzschlag raste
weiter, der Angstschweiß brach mir um so mehr aus – dazu noch eine
Vielzahl an weiteren körperlichen Reaktionen > sie hatten alle eins
gemeinsam: sie waren sehr unangenehm! Mir war so, als ob ich in einem
Auto säße, das eine Serpentinenstraße runterrast und keine Bremse
funktioniert.
Ich verlasse kurz das damalige Aktual-Geschehen und zitiere 2 Chemiker
und 1
Apotheker, denen ich das –Jahre später- erzählte + zwar an
verschiedenen Orten + zu verschiedenen Zeiten = sie kannten sich nicht
... > alle kamen aufgrund ihres chemisch-fachlichen Wissens auf
dieselbe Wertung dieses Geschehens = Ein
Exitus war bei der Menge und Zusammensetzung an Chemikalien total real
vor-
programmiert ... nur bei der Definition der chemischen Reaktion teilten
sich ihre
Ansichten: die einen sprachen von einer toxischen und die anderen von
einer paradoxen Reaktion ... aber daß mich das real ins Jenseits
bringen musste,
das war für sie –gemäß ihrer chemischen Sachkenntnis- absolut klar!
Zurück zum damaligen Aktual-Geschehen = Es war nun nichts mehr zu
stoppen. Der
Herzschlag nahm immer mehr zu, bis er an einen Punkt kam, an dem das
Herz
einfach nicht mehr schneller schlagen konnte ... und: es stand
definitiv still und setzte damit aus!
An diesem Punkt der Erfahrung hielt mich eine plötzlich
existente, übernatürlich-
gutartige Kraft bei Bewusstsein .... das heißt: ich fiel nicht
bewusstlos/tot um, sondern blieb auf meinem Sessel sitzen, die
Schallplatte lief weiter und ich machte dann Erfahrungen, die ich
absolut niemals zuvor auf LSD gemacht hatte > ein Mediziner aus
Heidelberg dokumentiert in dem Film „Das Leben nach dem Leben“ (in dem
ich auch
meine Todeserfahrung + das Danach berichte), daß diese Erfahrung –trotz
LSD-
nichts mehr mit Halluzinationen zu tun habe, sondern daß sie als reale
Erfahrung des
Lebens nach dem Leben zu werten sei ... er hat sich studienmäßig damit
beschäftigt ... es war also kein Flash-Back ... und nach über 180
LSD-Trips hatte ich wahrlich eine „kleine“ Erfahrungsbandbreite, was
dann so an Halluzinationen passieren kann
... das war dann alles unangenehm real und wirklich...
Auf einmal kamen 2 schwarze, schattenhafte, körperlose Wesen auf mich
zu, die eine negative, übernatürliche Kraft hatten und versuchten mich
zu ergreifen oder abzuholen und wohl dahin zu bringen, wo die Toten
normalerweise hinkommen...
Sie wurden aber daran gehindert, weil ebenso plötzlich
eine helle, lichte Gestalt auf-
tauchte, die mich vor ihnen beschützte ... da mussten sie
unverrichteter Dinge wieder
abziehen ... – dann sprach der Engel und erklärte mir den real wahren
Hintergrund meiner jahrelangen, seelisch-okkulten Suchtbindung an die
schon bezeichnete amerikanische Drogenmusikgruppe.... – ich war nur
noch am Staunen ... an sich war ich doch tot und doch nicht tot ... und
was da alles so am geschehen war ... das hatte ich mir wirklich nicht
als Erfahrung des Weiterlebens nach dem Tod vorgestellt ... tja,
erstens kommt es anders, zweitens als man denkt ... --- Nachdem mir der
Engel das alles gesagt und erklärt hatte, verließ er mich .... und da
saß ich ... zwischen Himmel und Hölle ... in meinem Zimmer ... die
Musik lief und ich saß in meinem Sessel und wusste nicht, was als
nächstes passieren würde ... – all das hatte ich aber eigentlich gar
nicht gewollt ... ich hatte an sich „nur“ sterben gewollt ... und dann
das hier ....
An dem Punkt der Erfahrung wollte ich beten... zum Gott der
Bibel ... aber, ich
erschrak zutiefst: Ich konnte nicht mehr sprechen ... ich wollte, aber
konnte nicht mehr (seitdem bin ich fest von der ewig-bleibenden
Existenz des menschlichen Geistes überzeugt ...!) ... da ich aber
merkte, daß ich noch denken konnte,
dachte ich von ganzem Herzen, das, was ich eigentlich beten wollte =
„Gott, (und
ich meinte den Gott der Bibel) wenn Du real existierst, dann kannst Du
mir helfen –
bitte hilf mir!“ Denn, das konnte ich glauben und beten ... – Es
dauerte nicht lange
(ich hatte absolut kein Zeit-Empfinden mehr) und ich sah (ja,
buchstäblich SAH) die
Kraft Gottes „von oben her“ kommen, in mein Herz hineinfahren und es
wieder zum
Schlagen bringen. Gleichzeitig damit kam der Gott der Bibel in mein
Zimmer (woher
ich das wusste: ER gab sich etwas später als dieser klar zu erkennen)
... ER war 100%ig als personhafte, durch und durch gute, übernatürliche
Wesenheit wahrzunehmen ... obwohl ich IHN nicht sah (die Bibel sagt:
Gott ist Geist/Licht ... und daß ER von Menschen nicht gesehen werden
kann, da haben wir keine Augen
für.... Wenn ich IHN damals nicht sehen konnte, so konnte ich IHN aber
dafür
klar, laut und deutlich inmitten meines Kopfes hören (nicht durch die
Ohren) – und
zwar sagte ER zu mir folgendes: „Ich bin der Gott der Bibel! Ich bin
der Schöpfer
Himmels und der Erde! Ich höre alles, ich weiß alles, ich sehe alles!
Ich weiß, daß
Du immer nach Wahrheit gesucht hast! Ich kenne Vergangenheit, Gegenwart
und
Zukunft! Ich bin in der Lage mit JEDEM Problem fertigzuwerden! Ich habe
Dir jetzt
aus lauter Liebe geholfen!“ Diese Worte .. manche wortwörtlich, manche
sinngemäß
hörte ich IHN zu mir persönlich sagen ... zur selben Zeit erkannte ich
klar und deutlich, daß ER mich immer schon gekannt hatte ... ja, daß
ich IHM durch und durch
bekannt war ... und die ganze Zeit über strömte Seine Liebe wie eine
Flutwelle immens wohltuend auf mich ein – umgab mich, drang in mich ein
... bis in mein
tiefstes Innerstes ... – mein bis dahin irgendwie/irgendwo gehabtes
Gottesbild war
absolut auf den Kopf gestellt ... doch nun WUSSTE ich, dass ER wirklich
existiert und WIE ER WIRKLICH ist. – Dann gab ER mir noch eine
DEUTLICHE Warnung weiterhin LSD zu nehmen, denn das würde mich in
Bereiche der negativen, unsichtbaren Welt bringen, aus denen ich so
schnell nicht wieder rauskommen würde ... – es war wie
ein Schuss vor den Bug! Eine freundliche, aber klare, deutliche
Warnung! Seitdem war/bin ich frei von Drogen/LSD bis zum heutigen
Tage!!! – Gott selbst hat mich von der Sucht und von Drogen befreit!!!
IHM sei Dank!!! .... Dann verließ ER mich –nach einiger Zeit- wieder,
wobei Seine Kraft bis zu einem gewissen Maße/Grade noch
verblieb ... mich nämlich wegen dem, was mit meinem
Körper zu dem Zeitpunkt los war, am Leben erhaltend...
Es dauerte ca. 12 Stunden, bis Herz + Kreislauf wieder in
Normalfunktion waren. Da
erlebte ich eine neue Überraschung: die Kopfschmerzen kamen wieder...
nun ver-
stand ich gar nichts mehr ... warum hatte der Gott der Bibel mir diese
nicht genommen? Warum hatte ich die denn immer noch? Was musste ich
denn noch tun,
damit diese endlich verschwinden würden...?
Aber zwei wesentliche Fakten (die jeden Menschen betreffen) wusste ich
nun:
Da hatte mich also eine reale, personhafte Macht des Bösen jahrelang
belogen (ich
hatte ihr geglaubt!), betrogen (ich hatte mich betrügen lassen),
verführt (ich hatte
mich verführen lassen), bestohlen (ich hatte mich bestehlen lassen),
zerstört (ich hatte mich zerstören lassen) und bis zum Tod gebracht ...
– wenn auch stets in
Kooperation/Zusammenarbeit mit mir selbst). – Eine andere reale,
personhafte Macht
des Guten hatte mich die Jahre über bewahrt (hatte ich verschiedentlich
erlebt), mich nun vom Tod zum Leben zurückgebracht, mir Seine Liebe
erzeigt und mir somit
echt Gutes getan. Die Logik daraus resultiert –im Licht der Bibel- wie
folgt =
Satan ist der Lebens-Nehmer und Gott ist der Lebens-Geber ... so weit,
so klar bis
immer klarer ... aber wie geht’s nun weiter mit den Schmerzen und dem
seelisch-
nervlichen Krank- und Kaputt-Sein ... so ging und geht die Geschichte
also noch
weiter ...
An sich sollte ich aufgrund einer solchen monumentalen,
lebensverändernden, ein-
schneidenden Erfahrung mehr als nur etwas gelernt haben ... aber das
Herz des
Menschen ist ein trotzig und verzagt Ding ... ich fuhr nicht lange
danach (ich hatte 14 Tage Urlaub) zu einem Rock’n-Roll-Festival bei
Scheeßel in der Lüneburger Heide ... Lou Reed (der ehemalige Leadsänger
der Velvet Underground war u.a. dort zu hören...) – aber
sonderbarerweise brachte mir die Musik nichts mehr ... auch all das
Drogentreiben dort vor Ort unter dem Publikum, war für mich nicht mehr
interessant = die Befreiung von der Sucht nach Drogen durch Gott
selber, stellte sich als bleibend und real heraus! Gott sei Dank!
Danach fuhr ich nach Amsterdam ... wollte ich immer schon mal hin ...
aber all die
Drogen-Eldorados, z. B. das „Paradiso“ + andere, Drogen-Lokale in
Amsterdam, waren auf einmal absolut uninteressant für mich ...obwohl
ich dann drin war... was tun? In einer Fußgängerzone ging ich in eine
Kirche und betete, daß Gott mir doch weiterhelfen möge ... nichts
geschah ... – als ich raus kam, lief ich einem Hare-Krishna-Mönch in
die Arme ... ihm erzählte ich meine Situation ... er meinte, daß mir
bei ihnen geholfen werden könne ... zweifelnd ging ich mit ihm und
blieb dann 1 Woche dort in ihrem Tempel > wohnte, aß, schlief dort
und murmelte 103x am Tag ihre Mantra herunter ... man hatte mir gesagt,
wenn ich das tun würde, dann würde mir geholfen ... etwa 3 Tage später
erschien mir dann plötzlich im Tempel eine schwarze, schattenhafte,
böse Wesenheit, die in mich hinein wollte = also die „Hilfe“ um die ich
gerufen hatte ... ich wollte aber nicht, und so konnte er/es auch nicht
in mich hinein .... das war eine hellwache Erfahrung ... kein
Flash-Back ... nie vorher erlebt ... > ich stellte dadurch also
fest, daß man mit dieser Mantra böse Geister herbeiruft... --- Mir
gefiel das Ganze dort nicht, aber wo sollte Ich hin, was sollte ich
machen ... ich richtete innerlich auf ein längeres Bleiben dort ein ...
eine ungewisse, aber auch kalte Zukunft = Es wurde Herbst (Ende
September 1973) und ich trug lediglich das dünne Möchsgewand und war so
gut wie kahlgeschoren am Kopf – – war dann also ein Bettelmönch, der
Schriften der Sekte gegen Spende verteilte ... Am Wochenende fuhren wir
dann nach Rotterdam in die dortige Fußgängerzone ... so manche
religiöse Gruppierungen (Zeugen Jehovas, Mormonen, usw.) sprachen mich
an ... aber ich wollte in Ruhe gelassen werden...
Dann kamen 2 Frauen etwas Mitte 40 und fragten mich, wie ich denn dazu
käme, da
zu stehen ... ich weiß es noch heute ... ich sagte: „Drogen genommen,
Nerven kaputt, ständige Kopfschmerzen, keine Zukunft mehr!“ Eine der
beiden Frauen sagte
daraufhin: „In JESUS haben Sie Zukunft!“ Für mich war deutlich
wahrnehmbar, daß diese Frau nicht wie ein Blinder von der Farbe sprach,
sondern diesen JESUS persönlich erfahren hatte ... nur, was wusste ich
von JESUS ... – dennoch begann ich ab
dem Zeitpunkt real Hoffnung zu schöpfen, daß dieser JESUS mir
vielleicht auch helfen könne ... ---- Als ich am nächsten Morgen ganz
früh in Amsterdam beim Tempel an der nächsten Gracht stand und gegen an
sich besseres Wissen, immer wieder die Mantra wiederholte,
materialisierte sich für mich über dem Wasser der Gracht eine Farbwolke
aus allen Regenbogenfarben und daraus sprach erneut klar und deutlich
der Gott der Bibel inmitten meines Kopfes (wie ich es bei dem Suizid
erlebt hatte):
„Verlasse diesen Ort und gehe dorthin, von woher du gekommen bist...!“
Da stand
niemand neben oder hinter oder vor mir ... mir musste keiner sagen, daß
der Gott
der Bibel zu mir spricht ... ich wusste es einfach ganz tief drinnen
... – ER warnte
mich deutlich da zu bleiben, zeigte mir, was passieren würde wenn ich
bleiben
würde, zeigte mir aber auch, was passieren würde, wenn ich IHM
gehorchen würde.
Es war keinerlei Zwang, ich konnte IHM gehorchen oder nicht ... – ich
entschloss mich
IHM zu gehorchen ... – ER gab mir dann auch ein Argument für den
Tempelpräsidenten mit, wie ich zu meinen normalen, westlichen Sachen,
Papieren und Geld kommen würde ... ich bekam alles und fuhr mit dem Zug
nach Hannover. Dort
angekommen wies mir ein heutiger Indienmissionar den Weg in ein
Missionszelt einer evangelischen Freikirche. Es waren aber nicht die
Worte der Predigt, die mich
am 2.Abend im Zelt nach vorn gehen ließen, um mich zu bekehren und
damit Jesus
mein kaputtes Leben zu geben. Es lag vielmehr daran, daß ich dachte:
„Wenn das
alles stimmt, was ich über diesen Jesus hier höre (das ER als Sohn
Gottes auf-
erstanden ist, daß Er Gebet hört und erhört, daß ER Wunder tun kann,
usw. ...), dann ist das für IHN ein Fingerschnipsen und meine Schmerzen
sind weg ... also: Versuch macht klug!“ So gab ich dann Jesus mein
Leben, bzw. sagte IHM: „Du bist jetzt Chef meines Lebens!“ Dein Wort
ist jetzt der Reiseführer für mein Leben!“ Denn eins war mir klar
geworden: Das „Ich will! Ich weiß! Ich mache! Ich kann!“ hatte einen
Trümmer- und Scherbenhaufen aus mir gemacht ... an sich waren es die
Sünden, der Stolz, das Verhärtete Herz, die Egozentrik und irgendwelche
Dämonen, von denen ich mich 25 Jahre an der Nase hatte herumführen
lassen, bis ich dadurch zu der kaputten Existenz wurde, die ich nun
war...
Also wollte ich –so gut wie ich das damals verstand- den Willen Gottes
= Sein Wort
tun – mit der Erwartung + dem Glauben, daß wenn ich das täte (und damit
auf Seine Bedingungen einging) ER dann auch mein Beten erhören würde...
Also bekannte ich meine Sünden, betete regelmäßig (was wusste ich aber
was Beten ist ... ich las die Psalmen Davids und stellte fest, daß das
alles Gebete waren ... tja,
dadurch lernte ich ganz natürlich zu beten ...), las die Bibel,
besuchte Gottesdienste
(alles voll ehrlich und aufrichtig und regelmäßig) ... aber nach ca. 3
Monaten mit so manchen up’s and down’s kam ich dann an den Punkt, an
dem ich deutlich erkannte, daß ich so voller
Misstrauen/Zweifel/Unglauben steckte (was wunder: ich hatte x-fach
gelogen, war belogen worden ... hatte x-fach betrogen, war betrogen
worden ... wie hätte ICH auch nur glauben können... ... obwohl ich
andererseits ehrlich glauben wollte ... aber ich konnte nicht ..
Kurz davor, die ganze Sache mit Jesus und Gott sein zu lassen, betete
ich
dann folgendes Gebet (und das brachte dann DIE Veränderung) =
„Herr Jesus, ich will ja glauben, aber ich kann nicht ... bitte hilf Du
mir zu glauben!“
Etwa 1 Woche später kam ein Etwas –auf übernatürliche Weise, während
eines Gottesdienstes- in mich hinein ... auf einmal merkte ich: Ich
konnte glauben! (Jahre später las ich in der Bibel, daß Gott einem
jeden ein Maß an Glauben zuteilt ... Jesus sagte: „Habt den Glauben von
Gott!“ und „,...der Glaube ist eine Gabe Gottes ...“ usw.). Wieder etwa
eine Woche später sah ich plötzlich –während einer Gebetsstunde in der
ev. Freikirche- buchstäblich Jesus in etwa 5-7 m Entfernung stehen ...
ER hatte die Größe eines Menschen, war aber sehr, sehr licht und hell
und sagte, daß ER Jesus Christus, der allmächtige Sohn Gottes sei ...
dann nahm ER mir schlagartig meine Kopfschmerzen weg und sagte dann
noch, daß ER auch in der Lage sei, mit jedem, seelischen Problem fertig
zu werden. Während all dem erfuhr ich einen immens-tiefen Frieden, eine
immens-tiefe Freude.... und ich war das erste Mal nach über 1 ½ Jahren
schmerzfrei!
Und blieb es auch bis dato... dann und wann hat jeder Mal Kopfschmerzen
... aber
DIESE ständigen, mich böse-plagenden Kopfschmerzen hatte ich NIE
wieder...
Durch diese Erfahrung stellte ich fest, daß alles, was die Bibel über
Jesus sagt, wahr
und real ist = ER ist DER Weg, DIE Wahrheit und DAS Leben ... niemand
kommt zu
Gott dem Vater, als nur durch IHN ... – da wurde mir damals plötzlich
klar, daß ich
mit meiner Suche nach der allgemeingültigen, ultimativen Wahrheit ans
Ziel angekommen war > ich hatte sie real und wirklich gefunden ... –
also, warum irgend
etwas noch weitersuchen, wenn man es gefunden hat? Gibt keinen Sinn...
Also blieb ich dabei ... und machte im Laufe der kommenden Jahre noch
VIELE sehr gute, für mich aber auch sehr notwendige, übernatürliche
Erfahrungen mit
dem Gott der Bibel, mit Jesus Christus, dem Heiligen Geist und dann und
wann
mit Engeln ... habe für die meisten Erfahrungen niemals gebetet ... ich
hatte sie
nötig und ich bekam sie deshalb, weil Gott es dem Aufrichtigen gelingen
lässt und
dem Demütigen Gnade schenkt und mit dem Leben jedes Menschen einen Plan
hat.
Noch kurz zurück zur damaligen Aktual-Situation: Zwar waren nun die
Schmerzen (und ein ... in der letzten Zeit davor auftretendes
Kopfnicken, daß mir Wohltat, wenn ich es tat ...) weg – aber die
Abnormität und
Zerrüttung meiner Persönlichkeit, die innerseelischen
Auseinandersetzungen und
Schuldgefühle brauchten etwa 1 Jahrzehnt bis zur völligen
Rehabilitation ... wobei
die Schuld als Folge meiner mannigfaltigen Sünden, mir schlagartig bei
meiner
Jesus-Erfahrung, von IHM genommen wurde. – Es folgten nun 4 ½ Jahre in
denen ich durch natürliche und übernatürliche Mittel und Wege seelisch
gesundete
+ geistliche aufbaute > z.B. durch das Studium der Bibel
(Selbststudium+ Seminare), durch Seelsorge, die ich jahrelang sehr
gründlich erfuhr, später auch studierte und durch einige Semester
Psychologie, die ich an einer Fachhochschule studierte. Letztlich wurde
ich dadurch je länger je mehr seelisch, bzw. nervlich gesund, frei von
okkulten Belastungen und zu einer integren, harmonischen und
wiedergeherstellter Persönlichkeit - dabei möchte ich nicht
verschweigen, daß es aber auch phasenweise Problemzeiten,
Schwierigkeiten, Anfechtungen und so manche Krisen gab,
...wenn für mich dann nicht gebetet worden wäre und keine
durchgreifende Seelsorge helfend dagewesen wäre ... tja, ob ich jetzt
hier sitzen würde, weiß ich wirklich nicht ... – aber Gott sei Dank! Er
selbst half und ER half durch Menschen! –
Etwa 4 ½ Jahre später studierte ich einige Jahre Theologie, bzw.
absolvierte eine
Fachhochschule mit einem Notendurchschnitt von 2. Im Anschluss daran
war ich
7 ½ Jahre diakonisch und als Co-Pastor in einer evangelischen
Freikirche tätig.
Seit 1982 bin ich glücklich verheiratet und Vater von 3 Kindern.
Die Glaubwürdigkeit meines Sucht-Lebensberichtes kann von Verwandten,
Freunden,
den Drogen-Dezernaten H + HH, anhand von Gerichtsakten, der
Untersuchung des Neurologen, usw. belegt werden ... es gibt absolut
keinen Sinn sich so etwas auszudenken...
Warum habe ich all das berichtet? Nicht, weil das, was ich dann
mit Gott und Jesus erlebt habe nur für mich exklusiv –und sonst für
niemanden- erlebbar ist ... Nein! Bin kein besonderer Mensch - habe nur
viel Gnade und Vergebung erfahren!
Gott liebt jeden Menschen und will und kann JEDEM helfen ... echt egal,
wie ver-
fahren die Lebenssituation auch ist ... wenn ER mir helfen konnte, der
ich ja nun
wahrlich so EINIGES erlebt hat, dann kann ER auch Dir helfen ... – der
Knackpunkt
ist einzig der, daß Du Dir von Ihm helfen lassen solltest, weil Du
(hoffentlich) ein-
siehst, daß Du Seine Hilfe echt nötig hast...
Jeder, der gesund nach Geist, Seele und Leib werden will, kann es durch
Gottes Gnade, Liebe und Barmherzigkeit real erfahrbar werden ... – Der
Versuch wird auch Dich klug machen!
Zum Schluss möchte ich als Fazit alternativ, präventiv und kurativ auf
die Aussagen
der Bibel hinweisen.
Denn, wenn Du ihre Aussagen konkret, ernsthaft und persönlich als
Grundlage und Maßstab für Dein Leben nimmst, dann lebst Du Dir selbst
und anderen ggb. konstruktiv, gesund = Normal.... Wenn Du aber nur Dich
selbst, Deine egoistischen, Lustorientierten, oft primär triebhaften
Begierden und Deine nur verstandesgemäß-orientierten Meinungen und
Ansichten als Grundlage und Maßstab für Dein Leben und Handeln nimmst,
dann lebst Du Dir selbst und anderen ggb. Destruktiv, ungesund =
Anormal.
Die jedem Menschen eigenen (psychologischen) Grundbedürfnisse, sind
letztlich
nur in Harmonie mit dem Schöpfergott optimal zur Befriedigung zu
bringen ... den
Frieden, die Freude, die Zufriedenheit + die Harmonie dich ich heute
tief in mir ständig habe, habe ich niemals so optimal und bleibend
durch Drogen, Frauen oder durch Geld etc. erlebt (wenn ,dann nur
kurzzeitig und auf Kosten meiner Gesundheit im Sinne der
Selbstzerstörung). – Der eigentliche Sinn des Lebens besteht nicht in
einem egoistischen sich ausleben seiner Wünsche, Sehnsüchte,
Vorstellungen,
Triebe + Begierden, sondern in einer wachsenden Selbstlosigkeit im
Leben für das
Wohl anderer zur Verherrlichung Gottes und gleichzeitig auf IHN
hinzuweisen -
als von IHM kommend, für IHN lebend und zu IHM gehend .... statt einer
Sucht nach
Selbstverwirklichung (die letztlich aber nur eine Selbstzerstörung mit
vielen Facetten
ist) vielmehr die Suche und das Finden nach dem Plan und Willen Gottes
fürs Leben.
Bob Dylan hat es einmal sehr zentral in einem seiner Songs ausgedrückt:
„You gonna
have to serve somebody, maybe the devil, maybe the Lord ... but you
gonna have to serve somebody...!“ Damit traf er den bewussten Nagel auf
den Kopf...
Möchte noch einen populären Rockmusiker an dieser Stelle zitieren >
Alice Cooper, der nach einem göttlichen Eingriff (wie er ihn selber
nannte) sagte: „Ich war früher fest überzeugt, daß jeder mit jedem
schlafen und so viel Alkohol wie möglich trinken sollte. Jetzt glaube
ich das nicht mehr, weil ich selber gesehen habe, wie zerstörerisch das
ist ...“. – weiter sagte er: „Wenn Du an Gott glaubst, musst Du an
den Allmächtigen glauben, der das Leben jedes Menschen in der Hand hat.
Der
Teufel ist auch eine wirkliche Person. Er versucht mit allen Mitteln,
dein Leben
kaputt zu machen ... er ist kein Mythos!“ „Jeder Mensch muss sich
entscheiden –
für oder gegen Gott ...!“ – Die Aussagen von Dylan und Cooper geben
–unabhängig voneinander- sinngemäß denselben Inhalt wider...
Selber habe ich sehr oft auf der Straße eine „Internationale
Meinungsumfrage“ durchgeführt und auf meine Schlussfrage: „Angenommen,
Sie könnten Gott persönlich kennen lernen – wären Sie daran
interessiert?“ haben immer 90-95 von
100 Leuten mit einem klaren JA geantwortet. – Es ist real möglich ...
es liegt nur an
Dir entweder der Drogengefahr zu entgehen oder aus dem Drogensumpf
herauszukommen ... Jesus wartet auf Dich, Dir zu helfen ... die Hilfe
ist nur ein Gebet mit den
darauf folgenden Bibelorientierten Schritten (die ich selbst tat und
die mir die ersehnte Hilfe brachten) entfernt ... – Gott, Jesus, der
Heilige Geist wird Dich nicht
zwingen, sich zu Ihnen zu wenden ... aber, wer sich nicht durch eine
klare, deutliche
Entscheidung für Gott +Sein Wort durch Jesus aus dem Machtbereich
Satans in den
Machtbereich Jesu begibt, bleibt den Lügen, Verführungen,
betrügerischen Listen Satans wehrlos ausgesetzt, die ihn mehr und mehr
verderben + zerstören und in ein ewiges Getrenntsein von Gott und
Seiner Liebe bringen werden...
Nimm die ernste, gut gemeinte Warnung hinter diesem Sucht-Lebensbericht
echt ernst und frage lieber heute als morgen nach Gott! Ein ehemaliger
Junkie, der über
Jahre an Heroin hing, rief zum Zeitpunkt seiner Hinwendung zu Gott eine
Zeitlang immer nur JESUS, Jesus, Jesus, Jesus ... Gott antwortete auf
Sein ehrliches, ernstes Rufen übernatürlich wundervoll ... sein Name
ist Steve Hill ... er ist heute
ein weltweit bekannter Evangelist ...
Ohne Gottes Liebe, Gnade und Barmherzigkeit wäre ich definitiv nicht
mehr am Leben ... ER will auch Dir helfen! Willst du Dir helfen lassen?
Peter
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