Franz Huber
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Am Montag, dem 8.6. 1998 ist
unser Freund Franz Huber gestorben. Oder besser gesagt: heimgegangen zu
seinem himmlischen Vater und zu seinem Herrn und Heiland.
Vielleicht wunderst du dich,
dass man dass einfach so behaupten kann. Wie kommt es, dass ein Mensch,
der in unserer Leistungsgesellschaft fast nichts wert war, einmal im
Himmel wohnen wird? Ein kurzer Rückblick auf sein Leben mag diese
Fragen beantworten. Franz Huber erblickte am 5.8.1945 das „Dunkel“ der
Welt (O-Ton Franz). Wie viele Jugendliche heute wuchs er ohne Vater bei
Mutter und Großmutter auf. Da ihm das Arbeiten keinen Spaß machte,
erwählte er den angeblich besseren und weniger langweiligeren Weg der
60er Jahre. Aus anfänglich noch harmlos erscheinenden Kontakten zu
verschiedenen Drogen wurde schnell eine Sucht,
die Franz volle 20 Jahre wie einen Sklaven kettete.
Als er schließlich als Straßenjunkie in Amsterdam ganz unten war,
begegnete ihm die Gnade Gottes. Franz vertraute sein verpfuschtes Leben
Jesus Christus an, der spricht: „Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen und ich werde euch Ruhe geben!“ (Mt.11:28).
Franz erlebte es, dass Jesus neues Leben schenkt und alle Sünden vergibt. „Ich bin gekommen, auf dass sie Leben haben und es in Überfluss haben (Joh. 10:10). „Ihre Sünden und ihre Gesetzlosigkeiten werde ich nie mehr gedenken.“ (Hebr. 10:17).
Weil wir das glauben, was Gott in seinem Wort verheißen hat, wissen wir
heute, dass unser Freund Franz bei seinem Herrn ist (1.Joh. 5:13).
Trotzdem werden wir ihn vermissen und sind traurig, weil unser Leben
ein Stück ärmer geworden ist. Seine Wohnung am Münchener Gollierplatz
war immer offen für Menschen aller Art. Sie war ein Zufluchtsort
besonders für gestrandete. Franz tat Dienste, die oft übersehen werden.
Immer wieder erfreute er uns und andere mit Postkarten, die aufmunternde Worte enthielten. Sein größtes Anliegen war es jedoch, den Süchtigen – mit Kaffee und Kuchen bewaffnet – zu erzählen, dass es einen Ausweg gibt und dass Jesus ein erfülltes Leben schenken kann.
Wir freuen uns heute aber auch auf den Tag, an dem wir Franz wiedersehen
werden an dem Ort, wo es weder Tränen noch Tod, noch Geschrei, noch
Schmerz geben wird (Offb. 21:4).
JESUS SPRICHT: ICH BIN DIE AUFERSTEHUNG UND DAS LEBEN; WER AN MICH
GLAUBT, WIRD LEBEN, AUCH WENN ER GESTORBEN IST. Johannes 11,35.
Die Lebensgeschichte von Franz ist in nebenstehendem Buch
aufgeschrieben. Unter www.soulsaver.de kannst Du ein Exemplar gratis und unverbindlich anfordern.
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