Mittwoch, 8. Februar 2012
 
  Sie sind hier:  Home arrow Drogen-Infopool arrow Kifferlehrling Harry Pot
Die Bibel
Mittwoch, 08. Februar 2012
Lass leuchten dein Antlitz über dein zerstörtes Heiligtum um deinetwillen, Herr!
Ihr seid aufgebaut auf dem Fundament der Apostel und Propheten - der Schlussstein ist Christus Jesus selbst. Durch ihn wird der ganze Bau zusammengehalten und wächst zu einem heiligen Tempel im Herrn, durch ihn werdet auch ihr mit eingebaut in die Wohnung Gottes im Geist.
Joe Rahn - innovative Dienstleistungen und mehr

 
________________________
Home
Drogen-Infopool
Joe´s Drogen-Blog
Suchtprobleme?
Out of the dark into the light
Zeugnisse der Hoffnung
Bildergalerien
Over in the Gloryland?
Dit und Dat
Augenfisch
Zuschriften, e-mails, Reaktionen
Frag Joe!
Drogenforum
Surftipps
Jesus Christus
Christenlehre
Gästebuch
Suche
Contact me
_______________________
_____________________
Kifferlehrling Harry Pot PDF Drucken E-Mail
pot1.gif

Harry war froh endlich ein Dach über dem Kopf zu haben. Auf der Straße zu leben ist eben nicht einfach.

Er war noch klein. Jetzt aber hatte er es gut im Zauberinternat. Aus einem Schwächling sollte ein mächtiger Zauberer werden. Er lernte fleißig und hatte bald die ersten Erfolge

Er bekam mehr und mehr Macht über die Muggles. Besonders freute ihn, wenn er Einkaufstüten platzen ließ. Es war lustig, wenn reich bepackte Damen auf der Straße nach ihren Habseligkeiten grapschten. Er war der Beste in der ganzen Schule. Aber er gehörte nicht zur Toilettenclique. Das waren Jungs, die sich immer dort trafen und etwas Geheimnisvolles taten.

Auf jeden Fall waren sie immer lustig, wenn sie wieder aus dem Klo kamen. Lange musste Harry kämpfen um zu erfahren, dass dort ein verbotenes Zauberkraut geraucht wurde. Aber irgendwie schaffte er es, aufgenommen zu werden. Er musste jedoch schwören, nichts zu verraten. Vorsichtig inhalierte er den Rauch des Zauberkrautes. Schon beim ersten Zug spürte er die Wirkung. Alles wurde positiver und langsamer. Diese Rauchrituale, die guten Gefühle und das illegale Feeling in der Clique gefielen ihm mehr und mehr. Die Dope-Clique war berühmt unter den Schülern, und jeder wollte dazugehören. Für Harry war die Schule nun viel entspannter; er nahm auch die Prüfung nicht mehr so ernst. Schlechte Noten sah er durch die rosarote Brille eines Kiffers. Immer öfter vergaß er auch seine komplizierten Zauberformeln. Nichts gelang ihm mehr. Gerade zu dieser Zeit kam ein Mann von der Drogenaufklärung ins Internat. Er gab jedem Schüler Infos über verschiedene Drogen. Harry las aufmerksam den Teil über Hanf. Er war geschockt. Das Betäubungsmittelgesetz von 1982 stellt den Umgang mit Hanfprodukten unter Strafe. Auch weitere Fakten schockierten ihn: 

* negative Gemütszustände werden verstärkt

* das Kurzzeitgedächtnis lässt nach

* Konzentrationsschwierigkeiten treten auf

* man verliert leicht den Faden beim Sprechen und Denken

* man ist träge, schlaff und motivationslos

* die Reaktionsfähigkeit lässt nach (auch beim Autofahren)

* es kann zum Kreislaufkollaps führen

* die Atemwege werden geschädigt (Krebsgefahr)

* psychisch labile Leute neigen zu sogenannten Hanf-Psychosen (Klapse droht)

* der Wirkstoff THC bleibt lange im Körper und schädigt das Gehirn

* bei längerem Gebrauch kommt es zu psychischer Abhängigkeit

* außerdem gerät man in illegale Kreise und kommt so näher an andere und härtere Drogen heran

Dies Fakten haben Harry ganz schön geflashed. Seitdem will er aufhören - aber wie?

Der Einstieg ist leicht - der Ausstieg grenzt an ein Wunder.

kifferlehrling Hier ist Joes wahre Story - für Harry und alle, die Kiffen cool finden:

 

Ich bin in einer normalen Familie aufgewachsen. Ich besuchte das Gymnasium. Rockmusik war mein großes Hobby. Früh zog es mich deshalb in die Discos. Dort gewöhnte ich mich ans Trinken und Zigarettenrauchen. Ich war ein guter Tennisspieler - wurde sogar ostfriesischer Jugendmeister

Dann boten mir Freunde Dope an. Zuerst merkte ich nichts - aber immer häufiger fand man mich in kiffender Runde. Im Stadtpark oder auf einer Bude, überall dort, wo wir ungestört was durchziehen konnten. Abhängig werde ich nie, dachte ich mir. Aber schleichend begann der Einstieg in die Sucht. Immer häufiger suchte ich den beglückende n Rauschzustand. Mehr und mehr Nächte wurden zum Tag gemacht, Hobbys und Interessen opferte ich meinem passiven Herumhängen. Kiffen war meine Hauptbeschäftigung geworden. kiffer.jpg

 

Zum Studium ging ’s in die Großstadt. An der Uni bekam ich nichts mehr geregelt. Meine Haare fielen mir weit über die Schultern. Bald hatte ich mühelos Connections zur dortigen Drogenszene

Ich experimentierte mit LSD und tauchte tiefer in die Drogenwelt ein. Dann kam meine erste Einweisung in die Psychiatrie. Im LSD-Rausch hatte ich das Inventar meiner Studentenbude zum Fenster herausgeworfen. Ich versprach mir und meinen Eltern: Nie wieder Drogen!pot3.gif

 

Aber nach der Entlassung war dieser Vorsatz schnell vergessen. Wieder begann ’s mit Kiffen, und bald flippte ich wieder vollgeknallt mit Acid, Alk und Dope in der Szene herum. Es ging wieder öfters ab zur zwangsweisen Unterbringung in Suchtstationen. Ich wurde eine Gefahr der öffentlichen Sicherheit. Exzessiver Drogenmissbrauch hatte meine Persönlichkeit total verändert.pot4.gif

 

Ich wurde ein hochgradig aggressives Wrack, das von Exzess zu Exzess stolperte. Meine Eltern und Geschwister suchten Beratungsstellen auf und psychologische Dienste, besuchten mich in der Klinik. Nichts schien zu helfen. Freunde prophezeiten mir eine Zukunft im Irrenhaus

In dieser Phase, als ich echt am Ende war, fiel mein Blick auf ein Plakat. Dort stand: "Kommt her zu mir, die ihr müde und beladen seid! Ich will euch Frieden geben." pot5.gifDieser Spruch von Jesus fuhr mir ein. Ich klingelte an der Tür und fand überzeugte Christen. Sie gaben mir den Rat: Geh zu Jesus! "Wen der Sohn frei macht, der ist wirklich frei" zitierten sie aus der Bibel. Ich wollte frei werden, hatte dieses Karussell - Szene - Psychiatrie - Szene - Psychiatrie - gründlich satt. Sie beteten für mich, und ich besuchte öfters die Bibelstunden, aber vieles in meinem Leben war noch nicht in Ordnung. Es kam noch zu einigen gefährlichen und verrückten Aktionen. Ich musste noch einmal in die Psychiatrie, aber Gott ließ mich nicht mehr los. Christen besuchten mich im Krankenhaus und machten mir Mut. Auch die Bibel gab mir viel Halt

Ich musste ein halbes Jahr in der Klinik bleiben. Danach bekam ich eine Arbeitsstelle in einem Kinderheim; anschließend machte ich ein Freiwilliges soziales Jahr in einem Behindertenheim. Als ich meine Jugendfreundin Dagmar heiratete, gab kaum jemand unserer Ehe eine ernsthafte Chance, aber wir hielten uns verbindlich zu den Christen, und Gott schenkte die Kraft, die Drogen und das Saufen endlich ganz sein zu lassen. Gott war nicht gegen uns wegen unserer Sucht, sondern mit uns zusammen gegen unsere Sucht. Mehr als 20 Jahre ist das jetzt alles her. Dagmar und ich leben drogenfrei. Wir haben vier gesunde Kinder. Heute arbeite ich als Sozialpädagoge in einer großen Jugendhilfeeinrichtung.

Einen Großteil meiner Freizeit verbringe ich damit, jungen Menschen deutlich zu machen, dass Drogen keine Hilfe sind auf der Suche nach einem Sinn für das eigene Leben. (Zeichnungen: A. Holzer (1), Volker Seifen (2), L. Vahle (3,4 u.6), Joe Wittrock (5) 

                                     

                                         Die ganze Story: zum  PDF-Download hier klicken

joint.jpgbuch.jpg

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 25. Februar 2010 )