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Die Bibel |
Freitag, 18. Mai 2012
Wer ist nun willig, heute eine Gabe für den HERRN zu spenden?
Jeder gebe, wie er es sich im Herzen vorgenommen hat, ohne Bedauern und ohne Zwang; denn einen fröhlichen Geber hat Gott lieb.
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- Rauchen verboten - Kiffen erlaubt
Am 1. Juli tritt auch in den Niederlanden das Rauchverbot in
Gaststätten in Kraft.Dann ist das Rauchen verboten – kiffen bleibt aber
erlaubt.Seit 30 Jahren wabern Schwaden süßen Cannabis-Rauchs durch die
niederländischen Coffee-Shops.Jetzt dürfte das zwanglose Kneipenkiffen
aber vorbei sein.Aber die Betreiber dieser Drogenkneipen stellen für
ihre Süchtler auf neue Konsumformen wie den Cannabis-Zerstäuber
um.Dieser Zerstäuber funktioniert wie eine Wasserpfeife ohne Tabak und
ohne Papier.Cannabis aus der Sprühflasche eben. Das erweitert und
erweicht das Gehirn des Süchtigen ungemein besser. Aber Rauchen ist
lustigerweise gesundheitsschädlich.Beruhigend finden es sicherlich die
vereinigten Kifferfreunde, dass die holländischen Politiker genau so
hirnrissige Entscheidungen treffen wie unsere ratlose Politbürokraten.
Viele Jugendliche glauben leider, daß Kiffen nicht süchtig macht. Und
daß es ohne Risiko ist. Wissenschaftler betonen hingegen, das
regelmäßiger ( täglich, eventuell täglich mehrfacher) Konsum von
Marihuana und Haschisch dieselben süchtigmachenden Wirkungen aufs
Gehirn hat wie der Konsum von Kokain, Heroin, Alkohol oder auch
Nikotin. Im Gegensatz zu Alkohol (den ich übrigens auch ganz eindeutig
als schädliche und dummmachende Droge einstufe!) werden die
Cannabinoide nur sehr langsam abgebaut. Das liegt daran, dass diese
fettlöslich sind, wo hingegen Alkohol z.B. wasserlöslich ist. D.h., die
psychoaktiven Stoffe des Hasch verschwinden nach der Aufnahme in den
Körper ganz schnell aus der Blutbahn und lagern sich in den
fetthaltigen Bestandteilen einer Vielzahl von Zelltypen und im
Fettgewebe ab und entfalten dort ihre Wirkung (besonders wichtige
fetthaltige Gewebe: Peripheres Nervensystem, Gehirn und
Fortpflanzungsorgane). Die Cannabinoide werden dann in kleinen Mengen
portionsweise aus den Zellen und Fettgeweben wieder freigegeben. Es
dauert bis zu einer Woche, bis nur die Hälfte des THC von einem
einzigen Joint abgebaut und ausgeschieden ist. Deshalb sind Kiffer
lange Zeit nicht wirklich rauschgiftfrei, weil sie in den Zeiten des
Nichtrauchens immer noch gut versorgt werden . Für die Entstehung der
Sucht macht es dabei keinen Unterschied, ob jemand jeden Tag oder nur
an Wochenenden kifft. Abhängigkeit kann jederzeit entstehen, sobald das
ganze Tun und Lassen aufs Kiffen ausgerichtet ist. Dies ist keine
schwere körperliche Abhängigkeit; etwaige Entzugserscheinungen sind
eher milde (Gefühl innerer Leere, Unruhe, Nervosität, Konzentrations-
und Schlafstörungen). Der Konsument wird also nicht krank, wenn er mit
dem Kiffen aufhört wie bspw. bei der Heroinabhängigkeit. Aber er
bekommt mit Sicherheit ein starkes Verlangen nach dem erneuten "High",
das er nicht so leicht stoppen kann. Er ist dann also abhängig, weil
seine Psyche nicht mehr ohne kann. Das sich im Laufe der Zeit sowohl
eine starke psychische Abhängigkeit wie auch eine leichte körperliche
Abhängigkeit ausbilden kann, ist trotz vieler gegenteiliger Bekundungen
von Haschischkonsumenten und Freunden der Substanz unzweifelhaft.
Cannabisprodukte wie Haschisch und Marihuana als "Weichdrogen" (engl.
"softdrugs") zu bezeichnen, verleitet zur Fehleinschätzung. Das
einzige, was "weich" ist, ist, daß sie sich ganz sanft, ganz langsam
und allmählich ins Leben hineinschleichen. Der Cannabiskonsum ist
gerade deshalb besonders heimtückisch, weil die Folgen häufig erst nach
Jahren sichtbar werden.
Geschrieben von Ali
soulsaver.de
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