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Die Bibel |
Freitag, 18. Mai 2012
Wer ist nun willig, heute eine Gabe für den HERRN zu spenden?
Jeder gebe, wie er es sich im Herzen vorgenommen hat, ohne Bedauern und ohne Zwang; denn einen fröhlichen Geber hat Gott lieb.
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Häufigste Diagnose: Alkoholmissbrauch |
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Immer mehr Patienten in Niedersachsen kommen wegen Suchtfolgen ins Krankenhaus
Alkoholmissbrauch ist in Niedersachsen der häufigste Grund für einen stationären Aufenthalt im Krankenhaus.
Dies belegt eine Erhebung des Landesbetriebes für Statistik. Darin sind
die Diagnosedaten der niedersächsischen Krankenhäuser für 2006
zusammengestellt. Danach lautete die häufigste Diagnose der stationär
behandelten Patienten „Psychische und Verhaltensstörungen durch
Alkohol“. Hinzu kommen ungezählte Folgeerkrankungen der inneren Organe.
Insgesamt waren es 2006 fast 29500 Patienten. Das ist im Vergleich zum
Jahr 2000 ein Anstieg um zirka 20%. Damit steht Alkoholmissbrauch nun
an der Spitze der Diagnosegründe. Bei der Behandlung ging es um mehr
als nur ums Ausnüchtern: Die durchschnittliche Verweildauer dieser
Patienten im Krankenhaus lag bei 7,8 Tagen. Die Statistik zeigt auch,
dass Alkoholmissbrauch vor allem bei Männern verbreitet ist. Sie
stellen rund zwei Drittel der Patienten. Bei den Frauen rangiert die
„Alkohol“ – Diagnose denn auch erst auf Platz 17. Niedersachsens
Sozialministerium erklärte auf Anfrage, man betrachte die Entwicklung
mit Sorge. „Alkoholmissbrauch ist ein schwerwiegendes
gesellschaftliches Problem . Dafür muss wie beim Rauchen das
Bewusstsein geschärft werden“, sagte Sozialministerin Mechthild
Ross-Luttman (CDU). Ministeriumssprecher Thomas Spieker wies darauf
hin, dass Niedersachsen schon jetzt sieben Millionen Euro pro Jahr für
Suchthilfe und Prävention bereitstelle. Gerade die Vorbeugung solle
aber intensiviert werden. Der Sprecher beklagte, dass der
Alkoholmissbrauch noch immer tabuisiert und bagatellisiert werde. Unter
Jugendlichen werde Alkohol oft geradezu als Statussymbol gesehen. Nach
Schätzungen der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) entstehen
bundesweit jährlich 24,4 Milliarden Euro Kosten durch die Behandlung
von alkoholbedingten Krankheiten. Weil Abhängige nicht mehr arbeiten
können oder an den Folgen der Sucht sterben, fielen noch einmal 16
Milliarden Euro zusätzlich an. „Zwar geht der Spirituosenkonsum seit
einigen Jahren zurück , aber weiter sind bis zu 1,5 Millionen Menschen
abhängig“, warnte die DHS-Sprecherin Christa Merfert-Diete. Fatal sei,
dass zehn Prozent der Bevölkerung die Hälfte der gesamten Alkoholmenge
verzehrten.
hab/ ao/ew/pid OSNABRÜCK
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