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Freitag, 18. Mai 2012
Wer ist nun willig, heute eine Gabe für den HERRN zu spenden?
Jeder gebe, wie er es sich im Herzen vorgenommen hat, ohne Bedauern und ohne Zwang; denn einen fröhlichen Geber hat Gott lieb.
Joe Rahn - innovative Dienstleistungen und mehr

 
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15-Jähriger aus Damme kommt beim Gasschnüffeln ums Leben PDF Drucken E-Mail
Schon der vierte Fall in Niedersachsen- Experten warnen vor Hirnschäden
Ein 15 Jahre alter Jugendlicher ist am 25.Oktober 2007 in Damme (Landkreis Vechta) nach dem Schnüffeln von Feuerzeuggas ums Leben gekommen. Die Eltern und ein Freund des Jungen fanden die Leiche in einem Waldstück. Es sei bereits der vierte Fall in Niedersachsen seit Mai 2006, als ein Jugendlicher an den Folgen des Schnüffelns von giftigen Stoffen gestorben sei, teilte die Polizei mit. Vor zwei Wochen hatte die Polizei in Damme bereits zwei Jugendliche auf der Straße aufgegriffen, die sich mit Schnüffelstoffen in einen Rausch versetzt hatten.
An der Fundstelle der Leiche wurden mehrere Gas-Nachfüllbehälter gefunden. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Junge an einer Vergiftung von Butan-Gas starb. Unklar ist bislang, ob der 15-Jährige allein im Wald oder zusammen mit Freunden war.
Das Gasschnüffeln gilt bei Jugendlichen oft als Mutprobe und auch als billige Variante des Drogenkonsums. Eine Mitarbeiterin von der Drogenberatungsstelle in Damme erklärte: „Wenn Jugendliche im Alter von 14 oder 15 Jahren an Rauschmittel wie Alkohol oder Cannabis nicht rankommen können, greifen sie auf Feuerzeuggas zurück.“
Schnüffeln kann zu Hirnschädigungen, lebensgefährlichen Herz-Rhythmusstörungen und Kreislaufzusammenbrüchen führen. Im Mai war in Gifhorn ein 19-Jähriger an den Folgen des Schnüffelns an einem Deo-Spray gestorben. Im Juni 2006 brach ein 13-Jähriger in Elsfleth tot zusammen, nachdem er Gas aus Nachfüllflaschen eingeatmet hatte. Kurz zuvor war ein elfjähriger Junge in Oldenburg nach der Inhalation von Deo-Spray in einer Duschkabine zusammengebrochen. Er starb 10 Tage später.
ddp/dpa