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Die Bibel |
Freitag, 18. Mai 2012
Wer ist nun willig, heute eine Gabe für den HERRN zu spenden?
Jeder gebe, wie er es sich im Herzen vorgenommen hat, ohne Bedauern und ohne Zwang; denn einen fröhlichen Geber hat Gott lieb.
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Trinken, bis der Arzt kommt |
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Experten warnen vor Flatrate-Partys
Dpa Berlin. „Heiße Flirts, süße Mädels, coole Barkeeper und
alle Drinks inklusive.“ Mit diesem Satz lockt eine Disco in Berlin das
Partyvolk zur großen Flatrate-Party Die Veranstaltung funktioniert
ähnlich wie eine Internet-Flatrate. Am Eingang wird einmal pauschal
gezahlt, und dann können alle Leistungen grenzenlos genutzt werden. Der
Unterschied: Bei der Alkohol-Flatrate kommt bisweilen noch eine
Nachforderung vom Krankenhaus für die Behandlung von
Alkoholvergiftungen.
Die Partys mit der „Saufpauschale“ sind ein zunehmender Trend. Nachdem
die jungen Leute 20 bis 30 Euro gezahlt haben, laben sich die
Clubgänger an Tequila, Caipirinha und aufputschenden Wodka-Mischungen -
ohne Limit. Aufrechten Schrittes gehen die Weinigsten nach der Party in
die Nacht hinaus. Wer nicht mehr laufen kann, wird getragen, manchmal
schnurstracks in die nächste Ambulanz.
Experten warnen vor der Zunahme exzessiven Alkoholkonsums bei jungen
Menschen. „Komasaufen ist in“ , bestätigte Dagmar Schütze vom Berliner
Landesverband der Suchtkrankenhilfe Blaues Kreuz. Auch privat treffen
sich Jugendliche immer häufiger , um sich gezielt mit Hochprozentigem
zu betrinken, wie Schütze beobachtet hat. Flatrate-Partys greifen diese
Entwicklung auf. Mit Schleuderpreisen und „All you can drink“-Angeboten
werden Jugendliche geködert, die Geschäftsidee beschert den Discos
volle Häuser. „Besonders problematisch sind die zeitlich gegrenzten
Flatrate-Partys, wo man 10 Euro zahlt und dann von 22: bis 0 Uhr frei
trinken kann“, sagt Jakob Hein, Oberarzt in der Berliner Charite´.
Die Folge des Trends zum „Kampftrinken“ ist eine steigende Zahl der
Alkoholvergiftungen bei Jugendlichen . „In Berlin ist übermäßiger
Alkoholkonsum bei Männern eine der häufigsten Diagnosen in den
Ambulanzen, gerade Jugendliche werden immer öfter mit Vergiftungen
eingeliefert“, berichtet der Suchtkoordinator des Bezirks
Kreuzberg-Friedrichshain, Wolfgang Nitze.
Auch in anderen Städten ist das Problem bekannt. In Hannover stiegen
nach Angaben der Techniker-Krankenkasse von 2000 bis 2004 die
Alkoholvergiftungen bei 15- bis 20-Jährigen um 63 Prozent. Jugendliche
in Deutschland haben schon früh ihren ersten Rausch: Bundesweit liegt
das Durchschnittsalter bei 15,5 Jahren, junge Berliner haben sich sogar
schon mit 13 Jahren zum ersten Mal „abgeschossen“.
Während in den vergangenen Jahren der Alkoholgenuss bei Jugendlichen
generell rückläufig war, sind Experten über die veränderten
Trinkgewohnheiten beunruhigt: „Die jungen Leute, die Alkohol trinken,
weisen zunehmend riskante Konsummuster auf. Es gibt eine verstärkte
Tendenz zum „Binge Drinking“. Das bedeutet, dass bei einer Gelegenheit
fünf oder mehr Gläser Alkohol konsumiert werden“, sagt Elisabeth Pott,
Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. „Dieses
Rauschtrinken ist bei den 16- bis 19-Jährigen am stärksten verbreitet,
da in diesem Alter die Experimentierfreude und die Lust auf
Grenzerfahrungen am Größten ist.“
Auf dieser Seite erfährst du mehr über Alkohol und wie du in der Jugendarbeit damit umgehen kannst:
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Letzte Aktualisierung ( Freitag, 22. August 2008 )
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