Mittwoch, 8. Februar 2012
 
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Die Bibel
Mittwoch, 08. Februar 2012
Lass leuchten dein Antlitz über dein zerstörtes Heiligtum um deinetwillen, Herr!
Ihr seid aufgebaut auf dem Fundament der Apostel und Propheten - der Schlussstein ist Christus Jesus selbst. Durch ihn wird der ganze Bau zusammengehalten und wächst zu einem heiligen Tempel im Herrn, durch ihn werdet auch ihr mit eingebaut in die Wohnung Gottes im Geist.
Joe Rahn - innovative Dienstleistungen und mehr

 
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Man glaubt an den elektrischen Strom, an die Radioaktivität, an den Busfahrplan, die Tageszeitung und das Fernsehprogramm ... aber an das, was Gott im Neuen Testament zu uns sagt, weigert man sich einfach zu glauben, und sagt dreist: „Ich glaube nur, was ich sehe.“ Gott hat noch keiner gesehen.

Aber den Wind sieht man ja auch nicht und glaubt trotzdem daran. Man sieht doch wie sich die Bäume darunter biegen. So ist es auch mit dem Geist Gottes, wenn er Menschen bewegt, die zu Jesus umgekehrt sind. Es kommt dann eine richtige innere Erneuerung zustande. Jesus sagte es so:

„Der Wind weht, wo er will. Du hörst sein Geräusch wohl, aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er geht. So ist jeder, der aus dem Geist geboren worden ist.“ (Joh.3,8)

Psychologisch ist das Wirken des Heiligen Geistes nicht erklärbar. Es geht dabei nicht um die 5 Sinne. Wenn Deine Kirche nicht mehr anbietet als schöne Musik und etwas Geselligkeit für die natürlichen Sinne, warum sollte man Gott da leichter finden als im Gesangsverein? Man findet Gott nur durch Glauben. Schauen wir uns dazu einmal den blinden Bettler an, der – obwohl er ihn nicht sehen konnte – zu Jesus Christus fand, als er auf dieser Erde auftrat. Dieser Bettler saß an der Straße, als Jesus mit seinen Anhängern vorbeizog. Er konnte es nicht sehen, aber er hörte es von anderen, die Jesus erfahren hatten und zujubelten. Und sobald er begriff, dass Jesus erreichbar ist, fing er gleich an zu ihm zu rufen:

„Jesus, Davids Sohn, erbarme Dich über mich!“ (Mk.10,47)

Wenn Du einmal zu richtigen Christen Kontakt findest, wo nicht nur das Namensschild vor der Tür stimmt, dann kannst Du etwas ganz ähnliches erleben: Menschen, die von dem Wirken Gottes in ihrem Leben berichten können; die nicht nur gewohnheitsmäßige Gebete runterleiern, sondern ernsthaft im Vertrauen zu Gott reden. Du wirst dann merken, dass Gott erreichbar ist, auch für Dich, auch wenn Du ihn selbst noch nicht erfahren hast. Mache es wie der Blinde und rufe einfach zu Jesus. Jesus wird auch Dich hören. Es mag nun sein, dass sich dann Hindernisse in den Weg stellen, wenn Du Gott suchen willst. Da sind nicht nur die eigenen Zweifel sondern auch andere Leute. Es scheint ihnen zu viel verlangt, Gott persönlich kennen zu lernen. Den blinden Bettler jedenfalls, wollte man schnell wieder zur Ruhe bringen.

„Und viele ermahnten ihn, dass er still sein soll. Er aber rief nur umsomehr: David-Sohn Jesus! Hab Mitleid mit mir!“ (Mk.10,48)

Vielleicht sind es auch alte Kumpel, die meinen, Du solltest mit deinem neuen Tick Gott zu suchen schnell mal wieder aufhören. Sie bohren in Deinem alten Leben herum und sagen: „Ausgerechnet der muss jetzt noch mit frommen Sprüchen anfangen.“ Aber das soll alles nur Deine Entschlossenheit stärken.

Rufe nur um so lauter zu Gott. Und schließlich reagiert Jesus.

„Da blieb Jesus stehen und ordnete an, dass man ihn zu ihm herbringt.“

(Lk.18,40)

Zunächst war es ein vorsichtiges Vortasten. Aber dann schickte Jesus dem Blinden andere zu Hilfe, um ihn zu leiten. Wer Gott sucht, dem kommt er auch entgegen. Es laufen einem Menschen über den Weg, die einem wieder einen Schritt weiterhelfen, die einen nicht für ihren Verein vereinnahmen wollen, sondern wirklich im Leben die Richtung zu Jesus zeigen. Man hört immer wieder Leute sagen: „Ich kann Gott ja gar nicht mehr verstehen, was das alles soll in meinem Leben, mit der Welt usw. ...“ Wer weit von Gott weg ist, kann ihn auch schwer verstehen. „Naht euch zu Gott, und er naht sich zu euch.“(Jak.4,8) Wenn man in Gottes Nähe lebt, versteht man ihn mit der Zeit besser.

Der Blinde wusste nun, dass er den Sohn Gottes vor sich hatte, und Jesus fragte: „Was willst Du, dass ich für Dich tun soll?“ (Lk.18,41)

Der Blinde war das Betteln gewohnt. Es ist gut daran zu denken, dass wir in allem von Gott völlig abhängig sind. Aber man soll sich auch gut überlegen, worum man Gott bittet. Ist es Dein Wunsch Gott zu finden, dann bitte ihn ernsthaft darum. Auf dieser Erde hatte Jesus die Krankheiten der Menschen geheilt, aber es stellte sich heraus, dass sie davon keinen Deut besser geworden waren. Unser Problem steckt tiefer. Dieselben Menschen, für die er seine Wunder getan hatte, schlugen ihn schließlich ans Kreuz. Es ist die Krankheit unserer Seele, die Sünde, durch die Elend und Tod in die Welt kamen. Darum musste der Herr erst das Lamm Gottes werden und am Kreuz die Sünden dieser Welt auf sich laden. Und das Ergebnis ist Frieden mit Gott durch die Vergebung der Schuld. Gott möchte auch Dir diesen Frieden gerne schenken, um mit Dir in Verbindung zu treten. Für den Verstand mag es nicht logisch aussehen, was Gott da getan hatte. Glaube es einfach, weil es der Gott sagt, der unser volles Vertrauen verdient, damit auch Du das erfahren kannst: .„Dein Glaube hat Dich gerettet (Lk.18,42)

 

Michael Licher   www.way2god.de

 

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 27. August 2009 )