Freitag, 18. Mai 2012
 
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Die Bibel
Freitag, 18. Mai 2012
Wer ist nun willig, heute eine Gabe für den HERRN zu spenden?
Jeder gebe, wie er es sich im Herzen vorgenommen hat, ohne Bedauern und ohne Zwang; denn einen fröhlichen Geber hat Gott lieb.
Joe Rahn - innovative Dienstleistungen und mehr

 
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Graffiti - eine neue Szene war geboren. Pasquale war nicht nur dabei sondern mittendrin

Graffiti entstand in den Ghettos von New York. In den frühen 70ern begannen Jugendliche durch ihre Schriftzeichen und Namen ("Tags") sich den anderen mitzuteilen. Eine neue Szene war geboren.

Schnell wuchs eine Gruppe, die alles mit ihrer Botschaft besprühte. Die Writer zeichneten Skizzen und hörten miteinander dieselbe Musik. Diese Entwürfe wurden mit der Sprühdose an die Wände und Züge gemalt. Sie wurden oft von verrückten Figuren (Characters) verziert. In verschiedensten Formen der Buchstaben begann sich eine neue Generation auszudrücken.

Ich selbst bin seit 12 Jahren in dieser Szene dabei, davon ca. fünf Jahre intensiver. Einer der ersten Sprüher Münchens wohnte gegenüber von mir (in Moosach, S1) und so hörte ich ziemlich früh von Graffiti. Mir gefiel der Gedanke sehr, die Welt durch meine Message verändern zu können. Durch das Sprühen waren wir verbunden, lernten neue Leute kennen und kamen in Europa herum. Wir hatten Spaß ohne Ende. Die HipHop-Musik und deren Texte, die von Revolution sprachen, verstärkten meinen Glauben an diese Message. So sprang ich hinein und tauchte in den Strom der Farben und Beats ein, und ließ mich davon treiben.

Doch bald wachte ich aus dem Farbenrausch auf. Wo ich mir vorstellte, mit der Graffiti-Botschaft, etwas zum Positiven zu verändern, war genau das Gegenteil passiert: Wir mussten die Dinge gewalttätig klären. Wir schlugen Leute zusammen die unsere Bilder übersprühten und bedrohten andere um ihnen ihre Dosen abzunehmen. Statt Freude spürte ich Hass, statt Frieden herrschte Gewalt. Ich erlebte Enttäuschungen, weil ich getäuscht war. Getäuscht von dieser Welt. Es war, wie ein Fluch der alles Gute ins Böse zog und zerstörte. Anstatt die Welt zu ändern, wurde ich verändert. Ich fing an Drogen zu nehmen und wurde immer aggressiver. Meine Bilder wurden immer dunkler, trauriger und horrormäßiger. Ich lebte in einer Fantasiewelt und konnte mich meinen Mitmenschen nicht mehr richtig mitteilen.

Mein ganzes Wesen war anders geworden.

Da war dieser trübe Nachmittag. Ich ging in der Münchener Innenstadt die Straße entlang und kam am Pizza Hut vorbei. Dort am Fenster saßen zwei Freunde von mir, die auf der Kunstakademie studierten. Sie führten eine heiße Diskussion und ich setzte mich zu ihnen. Einer von ihnen sprach seltsamerweise von Jesus Christus. Es kam mir deshalb komisch vor, weil er ein Türke war. Er erzählte mir mehr von seinen Ansichten und wir unterhielten uns. Wir sprachen über Gott, den Sohn Gottes, Liebe, Sünde, Leben und Tod und davon, dass der Mensch durch sein eigenwilliges Handeln von Gott getrennt war. Der Mittelpunkt unserer Gedanken und unseres Lebens war nicht mehr Gott, sondern das eigene Ich.

Ich fand das sehr interessant, denn bis zu diesem Zeitpunkt war Jesus für mich nur ein Name den ich mit der Kirche in verbindung brachte. Wir trafen uns wieder und ich stellte ihm viele Fragen. Da erfuhr ich mehr über die Bibel und über Jesus Christus. Es war das ersten Mal, dass ich eine Message hörte, die mir wirklich weiterhalf und etwas gab. Die gute Nachricht war, dass Gott gut ist und mich liebt so wie ich bin. Er eine Beziehung zu mir haben will und dafür sogar bereit war zu sterben. Ich entschied mich, Gott an meinem Leben teil- haben zu lassen. Jetzt macht er mich zu dem Menschen der ich eigentlich sein sollte. Keine Kopie, sondern ein Original. Er half mir mit Drogen und Gewalt schluss zu machen und ich fing wieder an normal zu denken und zu leben. Das Schöne dabei ist, zu wissen, dass er mir heute immer noch hilft mein Leben zu verändern. Jesus lebt!

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 13. Mai 2009 )