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Mit allem
Gebet und Flehen betet zu jeder Zeit im Geist, und wachet hierzu in allem
Anhalten und Flehen für alle Heiligen! (Epheser 6,18)
Ich ermahne
nun vor allen Dingen, dass Flehen, Gebete, Fürbitten, Danksagungen getan
werden für alle Menschen, für Könige und alle, die in Hoheit sind, auf dass wir
ein ruhiges und stilles Leben führen mögen in aller Gottseligkeit und würdigem
Ernst (1.Timotheus 2,1-2).
Es ist aber
nahe gekommen das Ende aller Dinge. Seid nun besonnen und seid nüchtern zum
Gebet! (1.Petrus 4,7).
Betet unablässig! (1.Thessalonicher 5,17).
Beten – was ist gemeint?
Beten
ist Reden mit GOTT, wohlgemerkt: Reden mit GOTT, nicht nur Reden zu
GOTT. GOTT selbst ist bereit, mit Seinen Heiligen zu sprechen, wie ein Vater
mit Seinen Kindern spricht, tröstend, belehrend, ermahnend. Dabei ist es für
uns klar, dass GOTT der Einzigartige, der Höchste und der Anbetungswürdige ist,
auch dann, wenn ER uns sehr nahe kommt mit Seiner Liebe und Freude. GOTT ist
GOTT! Darum gehören Dank und Anbetung GOTTES wesentlich zu unserem Beten. Hier
folgt eine Darstellung dessen, was mit „Beten“ gemeint ist.
Beten ist:
Anbetung
Es
kommt aber die Stunde und ist jetzt, da die wahren Anbeter den Vater in Geist
und Wahrheit anbeten werden; denn auch der Vater sucht solche als seine
Anbeter. Gott ist Geist, und die ihn anbeten, müssen in Geist und Wahrheit
anbeten (Johannes 4,23-24).
Dank
„Du
hast meine Angelegenheit wunderbar geordnet"! – Ich danke für das, was ER für mich getan hat.
Sagt
allezeit für alles dem Gott und Vater Dank im Namen unseres Herrn Jesus
Christus! (Epheser 5,20)
Lob und Preis GOTTES
„Das
hat ER gut gemacht!“ – was der HERR tut und getan hat.
Und
als er sich schon dem Abhang des Ölbergs näherte, fing die ganze Menge der
Jünger an, mit lauter Stimme freudig Gott zu loben über alle die Wunderwerke,
die sie gesehen hatten (Lukas 19,37).
In
dieser Stunde jubelte Jesus im Geist und sprach: Ich preise dich, Vater, Herr
des Himmels und der Erde, dass du dies vor Weisen und Verständigen verborgen
hast und hast es Unmündigen geoffenbart. Ja, Vater, denn so war es wohlgefällig
vor dir (Lukas 10,21).
Bitte
Auf
unser Bitten steht immer die Verheißung der Erhörung, wenn wir richtig bitten:
im Glauben, im Namen des HERRN.
Bittet,
und es wird euch gegeben werden; sucht, und ihr werdet finden; klopft an, und
es wird euch geöffnet werden! Denn jeder Bittende empfängt, und der Suchende
findet, und dem Anklopfenden wird aufgetan werden (Matthäus 7,7-8).
Frage
Wir
dürfen den HERRN fragen!
Und
David befragte den HERRN; der aber sprach: Du sollst nicht hinaufziehen! Wende
dich [und fall] ihnen in den Rücken, dass du von der Seite der Bakabäume an sie
herankommst! (2.Samuel 5,23)
Fürbitte
Mit
allem Gebet und Flehen betet zu jeder Zeit im Geist, und wachet hierzu in allem
Anhalten und Flehen für alle Heiligen (Epheser 6,18).
Flehen, schreien, rufen, seufzen, ringen
Seid
um nichts besorgt, sondern in allem sollen durch Gebet und Flehen mit
Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden (Philipper 4,6).
Es
grüßt euch Epaphras, der von euch ist, ein Knecht Christi Jesu, der allezeit
für euch ringt in den Gebeten, dass ihr vollkommen und völlig überzeugt in
allem Willen Gottes dasteht (Kolosser
4,12).
Und
der HERR sprach zu ihm: Geh mitten durch die Stadt, mitten durch Jerusalem, und
zeichne ein Kennzeichen an die Stirnen der Männer, die seufzen und stöhnen über
all die Gräuel, die in ihrer Mitte geschehen!
(Hesekiel 9,4)
Sünden bekennen
Und
sie nehmen es sich zu Herzen in dem Land, wohin sie gefangen weggeführt worden
sind, und kehren um und flehen zu dir im Land ihrer Bezwinger, indem sie sagen:
Wir haben gesündigt und haben uns schuldig gemacht, wir haben gottlos gehandelt
(1.Könige 8,47).
Segnen
Segnen
= gut reden, gut über und für den anderen sprechen in Verbindung mit dem Gebet.
Ich kann segnen, ohne den Ausdruck „segnen“ zu benutzen. Wenn ich für dich
Gutes von GOTT erbitte, dann segne ich dich.
Aussprüche bekannter Männer GOTTES über das Gebet
Beten heißt: Sich aus der Angst der Welt aufmachen und zum VATER gehen. Friedrich von Bodelschwingh
Gläubiges Gebet ist nicht eine Kanonade, durch die man GOTT zur Kapitulation
zwinge, sondern das Bitten des Tiefgebeugten, der seinem GOTT alles zutraut,
aber alles hinzunehmen bereit ist, was Seine Hand gibt. Elias Schrenk
Die, so da recht beten, sollen sich gewöhnen, dass sie freudig und getrost
bitten, und sich weder durch die Größe der Dinge, worum sie bitten, noch durch
die Unwürdigkeit ihres Gebetes abschrecken lassen. Martin Luther
Wir bitten nicht, als wenn wir noch nie einen Pfennig von GOTT
erhalten hätten, sondern im Gegenteil: Da wir schon unermesslich viele Gnaden
erhalten haben, so kommen wir zu einem GOTT, der reich an Freundlichkeit ist,
der willig ist, uns gute Gaben zu verleihen und darauf wartet, gnädig zu sein. Charles H. Spurgeon
Wer nicht zu bestimmten Zeiten betet, betet auch nicht zu unbestimmten. Claus Harms
Wir sind nur soweit Christen wie wir beten. Martin Luther
Entweder bannt das Gebet die Sünde oder die Sünde bannt das Gebet. Sadhu Sundar Singh
Übrigens:
Was du an Zeit beim Beten
einsparst, verlierst du bei der Arbeit bestimmt.
Können vorgefertigte Texte beim Beten helfen?
Das
ist für die meisten Christen keine Frage. Die einen kennen es gar nicht anders.
Sie beten frei: „Ich spreche mit GOTT wie eben ein Kind mit seinem Vater
spricht; das Kind sagt auch keine Verse auf.“ Die andern kennen das „freie
Gebet“ ebenfalls, zumindest in Augenblicken der Angst („HERR, hilf mir!“). In
ihrer persönlichen Andacht und in den Gottesdiensten, die sie besuchen, beten
sie vorgefertigte Gebete, etwa das Vaterunser, Katechismus- und Gesangbuchtexte,
Psalmen oder die Gebete irgendeiner Agende. Was ist nun besser?
Zunächst
eine kritische Frage zu der ersten Position „Für mich kommt nur das freie Gebet
in Frage“: Beten wir wirklich immer wie ein Kind zu seinem Vater spricht? Hat
sich nicht längst eine gewisse Routine in unser Beten eingeschlichen?
Wiederholen wir nicht täglich die gleichen Wendungen? Und das öffentliche
Gebet: Ist das immer von dem HEILIGEN GEIST geführt? Spricht es aus, was die
versammelte Gemeinde dem HERRN sagen möchte? Sind solche Gebete nicht häufig
kleine „Predigten“, in denen wir „Wahrheiten“ aussprechen, manchmal sogar (unbewusst)
zur Korrektur oder Ergänzung von etwas, was vorher gepredigt oder gebetet
worden war? Hören wir nicht häufig von ein und derselben Person immer wieder
ein und dieselben Wendungen? Mit diesen Fragen soll das „freie Gebet“ nicht
abgetan werden, sie sollen uns aber zu größerer Gottesfurcht mahnen, zu heiliger
Scheu, dass wir nicht „plappern wie die Heiden“. Das kann natürlich auch und
erst recht bei dem Beten von vorgeschriebenen Texten passieren. Ja, es
geschieht sogar sehr häufig, dass zum Beispiel das „Vaterunser“ gedankenlos
heruntergeplappert wird (Luther soll dieses Gebet den „größten Märtyrer“ genannt haben).
Angesichts dieser Gefahr sollen wir dem „freien Gebet“ doch wohl den Vorzug geben.
Das sagt aber nicht, dass wir die Hilfe, die uns die Psalmen, Gebetstexte des
Neuen Testamentes und insbesondere das Vaterunser geben, verachten. Es kann
hilfreich sein, wenn wir von Zeit zu Zeit ein Gebet aufschreiben, ehe wir es
beten. Es kommt auf das Herz des/der Betenden an. Das kann allein GOTT beurteilen. Wir aber tun gut daran, von
geheiligten Betern der Bibel und der späteren Christenheit zu lernen. Genannt
seien: John Hyde, Corrie ten Boom, Smith Wiggelsworth, Catherine Marshall, auch
Martin Luther und Dietrich Bonhoeffer. Ein ehrfürchtiges Herz wird, unterstützt
vom GEIST GOTTES, beten wie es GOTT gemäß ist.
JESUS,
der Beter
Unser HERR JESUS betet
Als
ER als Mensch auf Erden wandelte betete ER viel.
Und
es geschah in diesen Tagen, dass er auf den Berg hinausging, um zu beten; und
er verbrachte die Nacht im Gebet zu Gott (Lukas
6,12).
Er
aber zog sich zurück und war in einsamen Gegenden und betete (Lukas 5,16).
Und
es geschah, als er für sich allein betete, waren die Jünger bei ihm; und er
fragte sie und sprach: Was sagen die Volksmengen, wer ich bin? (Lukas
9,18).
Es
geschah aber etwa acht Tage nach diesen Worten, dass er Petrus und Johannes und
Jakobus mitnahm und auf den Berg stieg, um zu beten (Lukas 9,28).
Und
es geschah, als er an einem Ort war und betete, da sprach, als er aufhörte,
einer seiner Jünger zu ihm: Herr, lehre uns beten, wie auch Johannes seine
Jünger lehrte! (Lukas 11,1).
Und
als er die Volksmengen entlassen hatte, stieg er für sich allein auf den Berg,
um zu beten. Als es aber Abend geworden, war er dort allein (Matthäus 14,23).
Und
frühmorgens, als es noch sehr dunkel war, stand er auf und ging hinaus und ging
fort an einen einsamen Ort und betete dort (Markus 1,35).
Und
nachdem er sie verabschiedet hatte, ging er auf den Berg, um zu beten (Markus 6,46).
Und
sie kommen an ein Gut mit Namen Gethsemane, und er spricht zu seinen Jüngern:
Setzt euch hier, bis ich gebetet habe! (Markus 14,32).
Lies Johannes 17 als ein Beispiel für Sein Gebet!
Von der Zeit Seines Erdenlebens bezeugt der Prophet
von IHM: „Ich aber bin Gebet“ (Psalm
109,4b).
Heute betet ER
Daher
kann er die auch völlig erretten, die sich durch ihn Gott nahen, weil er immer
lebt, um sich für sie zu verwenden (Hebräer
7,25).
Denn
Christus ist nicht hineingegangen in ein mit Händen gemachtes Heiligtum, ein
Gegenbild des wahren <Heiligtums>, sondern in den Himmel selbst, um jetzt
vor dem Angesicht Gottes für uns zu erscheinen (Hebräer 9,24).
Meine
Kinder, ich schreibe euch dies, damit ihr nicht sündigt; und wenn jemand sündigt
– wir haben einen Beistand bei dem Vater: Jesus Christus, den Gerechten (1.Johannes 2,1).
Wer
ist, der verdamme? Christus Jesus ist es, der gestorben, ja noch mehr, der
auferweckt, der auch zur Rechten Gottes ist, der sich auch für uns verwendet (Römer 8,34).
Die
Hauptsache aber bei dem, was wir sagen, ist: Wir haben einen solchen Hohenpriester,
der sich gesetzt hat zur Rechten des Thrones der Majestät in den Himmeln (Hebräer 8,1).
Über
das Bitten
GOTT weiß, was wir brauchen, bevor wir bitten
Wenn
ihr aber betet, sollt ihr nicht plappern wie die von den Nationen; denn sie meinen,
dass sie um ihres vielen Redens willen erhört werden. Seid ihnen nun nicht
gleich! Denn euer Vater weiß, was ihr
benötigt, ehe ihr ihn bittet (Matthäus
6,7-8).
Dem
aber, der über alles hinaus zu tun vermag, über die Maßen mehr, als wir erbitten oder erdenken, gemäß
der Kraft, die in uns wirkt ... (Epheser
3,20).
ER
fordert uns trotzdem zum Bitten auf
Diese
Aufforderung und die damit verbundene Verheißung finden wir oft in GOTTES Wort,
besonders im Neuen Testament.
- Matthäus 7,7: Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so
werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan.
- Matthäus 7,8: Denn wer da bittet, der empfängt; und wer
da sucht, der findet; und wer da anklopft, dem wird aufgetan.
- Matthäus 18,19: Wahrlich, ich sage euch auch: Wenn zwei unter
euch eins werden auf Erden, worum sie bitten wollen, so soll es ihnen
widerfahren von meinem Vater im Himmel.
- Matthäus 21,22: Und alles, was ihr bittet im Gebet, wenn
ihr glaubt, so werdet ihr's empfangen.
- Markus 11,24: Darum sage ich euch: Alles, was ihr bittet in
eurem Gebet, glaubt nur, dass ihr's empfangt, so wird's euch zuteil
werden.
- Lukas 11,9: Und ich sage euch auch: Bittet, so wird euch
gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch
aufgetan.
- Lukas 11,10: Denn wer da bittet, der empfängt; und wer
da sucht, der findet; und wer da anklopft, dem wird aufgetan.
- Johannes 14,13: Und was ihr bitten werdet in meinem Namen,
das will ich tun, damit der Vater verherrlicht werde im Sohn.
- Johannes 14,14: Was ihr mich bitten werdet in meinem Namen,
das will ich tun.
- Johannes 15,7: Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch
bleiben, werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch widerfahren.
- Johannes 15,16: Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe
euch erwählt und bestimmt, dass ihr hingeht und Frucht bringt und eure
Frucht bleibt, damit, wenn ihr den Vater bittet in meinem Namen, er's
euch gebe.
- Johannes 16,23: An dem Tag werdet ihr mich nichts fragen.
Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr den Vater um etwas bitten
werdet in meinem Namen, wird er's euch geben.
- Johannes 16,24: Bisher habt ihr um nichts gebeten in meinem
Namen. Bittet, so werdet ihr nehmen, dass eure Freude vollkommen
sei.
- Jakobus 1,5: Wenn es aber jemandem unter euch an Weisheit
mangelt, so bitte er Gott, der jedermann gern gibt und niemanden
schilt; so wird sie ihm gegeben werden.
- 1.Johannes 3,22: … und was wir bitten, werden wir von ihm
empfangen; denn wir halten seine Gebote und tun, was vor ihm wohlgefällig
ist.
- 1.Johannes
5,14-15: Und das ist die Zuversicht, die wir haben
zu Gott: Wenn wir um etwas bitten nach seinem Willen, so hört er uns.
Und wenn wir wissen, dass er uns hört, worum wir auch bitten, so wissen
wir, dass wir erhalten, was wir von ihm erbeten haben.
17. 1.Johannes 5,16: Wenn jemand seinen Bruder sündigen sieht, eine Sünde nicht zum Tode,
so mag er bitten, und Gott wird ihm das Leben geben – denen, die
nicht sündigen zum Tode. Es gibt aber eine Sünde zum Tode; bei der sage ich
nicht, dass jemand bitten soll.
Warum wiederholt
die Schrift Befehl und Verheißung so häufig? Kann es sein,
dass der HERR JESUS auf diese Frage geantwortet hätte: „Wegen eures
Kleinglaubens“? GOTT erfüllt wohl unsere Bitten. Sein Wort sagt es. Es spricht
allerdings auch von Bedingungen für die Erfüllung der Verheißungen GOTTES in
Bezug auf die Erhörung unserer Bitten. Darauf wird später eingegangen
werden.
GOTT möchte
gerne das Richtige reichlich geben
Wen von euch,
der Vater ist, wird der Sohn um einen Fisch bitten - und wird er ihm statt des
Fisches <etwa> eine Schlange geben? Oder auch, wenn er um ein Ei bäte -
er wird ihm doch nicht einen Skorpion geben? Wenn nun ihr, die ihr böse seid,
euren Kindern gute Gaben zu geben wisst, wieviel mehr wird der Vater, der vom
Himmel <gibt, den> Heiligen Geist geben denen, die ihn bitten! (Lukas 11,11-13)
Braucht GOTT unser Bitten?
Nein,
gewiss nicht. ER ist der „selige GOTT“ (1.
Timotheus 1,11). Unser GOTT braucht unser
Bitten nicht. Wir brauchen es, weil
wir GOTT brauchen. Darum bitten wir demütig und beständig.
Demütigt euch
nun unter die mächtige Hand Gottes, damit er euch erhöhe zur [rechten] Zeit,
indem ihr alle eure Sorge auf ihn werft! Denn er ist besorgt für euch (1.Petrus 5,6-7).
GOTT weiß, was wir brauchen, aber manchmal gibt ER es nur, wenn wir bitten
Ihr begehrt und
habt nichts; ihr tötet und neidet und könnt nichts erlangen; ihr streitet und
führt Krieg. Ihr habt nichts, weil ihr nicht bittet (Jakobus 4,2).
Der Wille des Glaubenden hat Wert in den Augen GOTTES
Wenn
unser Wille vom GEIST GOTTES bestimmt ist, geht ER auf diese Bitten ein.
Mose jedoch
flehte den HERRN, seinen Gott, an und sagte: Wozu, o HERR, entbrennt dein Zorn
gegen dein Volk, das du mit großer Kraft und starker Hand aus dem Land Ägypten
herausgeführt hast? Wozu sollen die Ägypter sagen: In böser Absicht hat er sie
herausgeführt, um sie im Gebirge umzubringen und sie von der Fläche des Erdbodens
zu vertilgen? Lass ab von der Glut deines Zornes und lass dich das Unheil
gereuen, [das du] über dein Volk <bringen willst>! Denke an deine Knechte
Abraham, Isaak und Israel, denen du bei dir selbst geschworen und denen du
gesagt hast: Ich will eure Nachkommen so zahlreich machen wie die Sterne des
Himmels, und dieses ganze Land, von dem ich gesagt habe: »ich werde <es>
euren Nachkommen geben«, das werden sie für ewig in Besitz nehmen. Da gereute
den HERRN das Unheil, von dem er gesagt hatte, er werde es seinem Volk antun (2.Mose
32,11-14).
Kann man also GOTT zu etwas überreden, was ER (so) eigentlich nicht
wollte?
Es
sieht aus, als ob es so ist – aber: „Wer hat des HERRN Sinn erkannt?“ (Römer 11,34)
Vielleicht hat ER die Zusage der Erhörung nur eine Zeit zurückgehalten, um die
Beter zu prüfen.
Und es wurde ihnen im Kampf gegen sie
geholfen; und die Hagariter wurden in ihre Hand gegeben samt allen, die mit
ihnen waren; denn sie hatten im Kampf zu Gott um Hilfe geschrien, und er ließ sich von ihnen erbitten,
weil sie auf ihn vertraut hatten (1.Chronik 5,20).
Da sagte er: Siehe doch, ich habe mich
erdreistet, zu dem Herrn zu reden; vielleicht werden dort zwanzig gefunden. Und
er sprach: Ich will nicht
vernichten
um der Zwanzig willen. Da sagte er: Der Herr möge doch nicht zürnen, ich will
nur <noch> dieses Mal reden. Vielleicht werden dort zehn gefunden. Und er
sprach: Ich will nicht vernichten um der
Zehn willen (1.Mose
18,31-32).
Etwas über die Bedingungen für die Erhörung unserer
Bitten
GOTT
hört alle unsere Gebete.
ER
erhört,
-
wenn wir zur Ehre GOTTES bitten
Und was ihr bitten werdet in meinem Namen, das werde ich tun,
damit der Vater verherrlicht werde im Sohn. Wenn ihr mich etwas bitten werdet
in meinem Namen, so werde ich es tun (Johannes 14,13-14).
Ihr begehrt und habt nichts; ihr tötet und neidet und könnt
nichts erlangen; ihr streitet und führt Krieg. Ihr habt nichts, weil ihr nicht
bittet; ihr bittet und empfangt nichts, weil ihr übel bittet, um es in euren
Lüsten zu vergeuden (Jakobus
4,2-3). Unser Leben ist ein Leben für GOTT;
IHM Frucht zu bringen ist unsere Berufung. „Nur so“, für mich, kann ich zwar
bitten, kann mich aber nicht auf GOTTES Erhörungsverheißungen berufen.
-
wenn unsere Beziehungen zu Menschen geordnet sind
Ihr Männer ebenso, wohnt bei ihnen mit Einsicht als bei einem
schwächeren Gefäß, dem weiblichen, und gebt ihnen Ehre als solchen, die auch
Miterben der Gnade des Lebens sind, damit eure Gebete nicht verhindert werden! (1. Petrus 3,7)
Denn wenn ihr den Menschen ihre Vergehungen vergebt, so wird euer
himmlischer Vater auch euch vergeben; wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt,
so wird euer Vater eure Vergehungen auch nicht vergeben (Matthäus 6,14-15).
Darum sage ich euch: Alles, um was ihr auch betet und bittet,
glaubt, dass ihr es empfangen habt, und es wird euch werden. Und wenn ihr steht
und betet, so. vergebt; wenn ihr etwas gegen jemand habt, damit auch
euer Vater, der in den Himmeln ist, euch eure Übertretungen vergebe (Markus 11,24-25).
-
wenn wir nicht nur gelegentlich bitten, sondern ein Bittender geworden sind
-
wenn wir in CHRISTUS bleiben = alles von IHM erwarte – nicht von mir, nicht von anderen, auch nicht von
meinem Beten
-
wenn wir nicht in Sünde leben
Siehe, die Hand des HERRN ist nicht zu kurz, um zu retten, und
sein Ohr nicht zu schwer, um zu hören; sondern eure Vergehen sind es, die eine
Scheidung gemacht haben zwischen euch und eurem Gott, und eure Sünden haben
sein Angesicht vor euch verhüllt, dass er nicht hört (Jesaja 59,1-2).
Eigenartige Verheißungen:
„was ihr wollt“, „was dein Herz wünscht“
Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in
euch bleiben, so werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch geschehen (Johannes 15,7).
Und habe deine Lust am HERRN, so wird er
dir geben, was dein Herz wünscht (Psalm 37,4).
Unser
Herz wünscht vielerlei, wir wollen so manches. Und um das alles dürfen wir
bitten, das alles wird ER uns geben? Ja, wenn wir in IHM bleiben. Wenn
Herz und Seele IHN und nur IHN liebt, Seine Herrlichkeit sucht, IHN
verherrlicht wissen möchte, dann werden wir bekommen, was wir dann noch wünschen.
Ganz gewiss!
Wünsche, die nicht erfüllt werden
Seid um nichts besorgt, sondern in allem
sollen durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden;
und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und eure
Gedanken bewahren in Christus Jesus (Philipper 4,6-7).
Vertraut auf ihn allezeit, <ihr von
Gottes> Volk! Schüttet euer Herz vor ihm aus! Gott ist unsere Zuflucht (Psalm 62,9).
Wir
dürfen dem HERRN alles sagen, auch unsere geheimsten Wünsche, all unsere
Anliegen, das, worüber wir uns (unserer Meinung nach) freuen würden. Wir dürfen
es IHM „durch Gebet und Flehen kundwerden“ lassen, unser Herz vor IHM
ausschütten, ohne uns sorgen zu müssen, dass wir IHN damit überfordern oder
verärgern. Durch Gebet und Flehen kommen unsere Anliegen vor Seinen Thron, und
das mit Danksagung, Dank dafür, dass unser VATER weiß, was gut für uns ist. Wir
haben es IHM gesagt, und jetzt hört das Begehren und Streben auf. Gibt ER –
gut! Gibt ER nicht – auch gut! Sein Frieden kehrt
zurück und bewahrt Herz und Sinn, Wünschen und Streben in CHRISTUS JESUS.
Grundsätzliche Voraussetzung für Erhörung: Glauben!
Und Jesus antwortete und spricht zu ihnen: Habt
Glauben an Gott! Wahrlich, ich sage euch: Wer zu diesem Berg sagen wird:
Hebe dich empor und wirf dich ins Meer! und nicht zweifeln wird in seinem
Herzen, sondern glauben, dass geschieht, was er sagt, dem wird es werden. Darum
sage ich euch: Alles, um was ihr auch betet und bittet, glaubt, dass
ihr es empfangen habt, und es wird euch werden (Markus 11,22-24).
So
einfach ist das also: Ich bete und glaube, mein Kopf tut nicht mehr weh, ich
habe immer genug Geld, ich kann fliegen! Und dann ... – „alles“!
Und
an GOTTES Wort darf man doch nicht herumdeuteln! Also, es „wird mir werden!“
Ich brauche es bloß auszusprechen und schon ist es da!
Halt!
Glaube ist Glauben an GOTT!
Wie
ist das gemeint?
Ich
glaube, dass es einen GOTT geben muss?
Ich
glaube, dass JESUS GOTTES SOHN ist?
Ich
glaube, dass GOTT heute noch Wunder tut und das auch unter eventueller Beteiligung
von Gläubigen?
Ich
glaube, dass wir dringend Zeichen und Wunder benötigen, dass GOTT bereit ist,
und dass es nur an uns liegt, ob wir ein solches Handeln GOTTES erleben?
All das ist nicht gemeint! Glauben drückt mehr aus als
verstandesmäßiges Wissen. Glauben bedeutet, in einem Treueverhältnis zu GOTT zu leben. Wir gehören IHM: unsere Hände, unsere Füße, unser Mund – aber zuerst unsere
Ohren! Glaubende hören, wie Jünger hören (Jesaja 50,4). Glauben heißt:
Hören auf GOTT und tun, was ER sagt!
Darin
war der HERR JESUS in der Zeit Seines Wirkens als Mensch das absolute
Vorbild.
ER
hörte, was der VATER sagte (Johannes
8,28).
Er
betete stets. (Psalm 109,4: „Ich aber bin Gebet“ – Der Psalmist spricht hier
prophetisch von dem Messias)
ER
war GOTT so hingegeben, dass ER nichts aus sich selbst tun konnte (Johannes 5,19
+ 30).
Was
der VATER sagte, das tat ER gerne (Psalm
40,8-9).
Was
der VATER sagte, das tat ER immer (Johannes
4,34; 8,29).
ER
war treu (2. Thessalonicher 3,3).
GOTT
erhörte IHN immer (Johannes 11,
41-42).
Auch
uns wird ER immer erhören, wenn wir glauben.
- Glaubende Menschen
sind Beter.
- Glaubende Menschen
sind Menschen, die gelernt
haben, auf GOTT zu hören.
Glauben kann ich, wenn GOTT gesprochen hat, darum geht
das Gespräch mit GOTT dem Bitten voraus: „Alles,
was ihr betet und bittet“ (Markus 11,24). Wenn GOTT uns aufgetragen hat, in einer bestimmten
Sache zu bitten, dann haben wir Grund zu glauben und dürfen entsprechend mit
Erhörung rechnen. Wenn GOTT „Nein“ sagt, dann bitten wir nicht. Vielleicht
flehen, betteln, weinen wir vor GOTT, ob ER nicht doch aus dem „Nein“ ein „Ja“
macht – aber gegen den Willen GOTTES bitten heißt, vergeblich bitten.
- Glaubende Menschen
sind bereit, alles zu tun, was GOTT ihnen aufträgt.
- Glaubende Menschen bedenken
nicht die Folgen von dem, was sie im Gehorsam tun, sie überlegen auch
nicht, ob sie das, was GOTT ihnen aufgetragen hat, auch tun können.
Sie rechnen mit GOTT.
- Glaubende Menschen
sind bereit, sich zu Narren für CHRISTUS zu machen (1. Korinther 4,10). Beispiel:
Man stelle sich vor, welche Folgen dieser Vorfall gehabt hätte: Da ist ein
Lahmer. Viele Menschen stehen herum, schauen zu. Petrus und Johannes
sagen: „Im Namen JESU: Stehe auf!“ (Apostelgeschichte
3, 1-8) – und der Lahme hätte
das versucht, wäre aber ächzend zusammengebrochen ....
- Glaubende Menschen
leben in der „Einfalt gegen den CHRISTUS“ (2. Korinther 11,3). Wie Kinder: vertrauensvoll, völlig überzeugt, dass GOTT das, was
ER zugesagt hat, auch tun wird. Der in diesem Sinne Einfältige meint
nicht, GOTT dadurch unterstützen zu müssen, dass er sich in der Sache, um
die es geht, qualifiziert. Er spannt auch kein Sicherheitsnetz aus (falls
es nicht „klappt“), auch kein theologisches Sicherheitsnetz.
- Glaubende Menschen
sind erfüllt von der Liebe GOTTES.
Diese Liebe ist immer zuerst Liebe zu GOTT, dann aber auch Liebe zu den
Heiligen GOTTES und darüber hinaus zu allen Menschen. Diese Liebe nötigt
den Gläubigen sehr oft auf die Knie, um zu GOTT zu rufen, GOTTES Antwort zu hören und – wenn GOTT
will, der Not in Seinem Namen zu begegnen.
Paulus
berichtet (2. Korinther 12,8-9): „Um dessentwillen habe ich dreimal den Herrn angerufen,
dass er von mir ablassen möge. Und er (der HERR) hat zu mir gesagt: Meine Gnade
genügt dir, denn meine Kraft kommt in Schwachheit zur Vollendung. Sehr gerne
will ich mich nun vielmehr meiner Schwachheiten rühmen, damit die Kraft Christi
bei mir wohne“.
„angerufen“
= parakaleo (an die Seite rufen, ermahnen ...)
Der
HERR sagt: „Nein, Paulus“ – und Paulus fällt es gar nicht ein, die
entsprechende Bitte auszusprechen, sondern er „rühmt“ sich der Situation, die
er doch so gerne beseitigt gesehen hätte. Er „rühmt“ sich, weil er in dem
Fortbestand der Situation den guten, vollkommenen und wohlgefälligen Willen
GOTTES erkannt hat (s. Römer 12,2).
Erst beten, dann bitten
Erst
beten, dann bitten. Reden wir doch mit GOTT, schütten wir unser Herz vor IHM aus
(Psalm 62,9), klagen wir IHM unsere Not, lassen wir „unsere
Anliegen vor GOTT kundwerden“, und hören wir, was ER dazu sagt. Wir müssen
lernen, stille zu sein vor IHM. ER hört unser Seufzen. Der HEILIGE GEIST
vertritt uns vor GOTT mit „unaussprechlichen Seufzern“ (Römer 8,26-27).
In der Gegenwart GOTTES zerschmilzt alles Falsche, alles Eigensüchtige,
Ungeheiligte. Ehe ich bitte, formt sich in mir das Bekenntnis: „Aber nicht mein
Wille, Dein Wille geschehe!“
Dieser
Wille steht mir über meinem persönlichen Anliegen. Wenn ich „zuerst nach dem
Reich des HERRN trachte“, redet ER mit mir; ich darf „hören, wie ein Jünger
hört“ (Matthäus 6,33;
Jesaja 50,4).
Und
wenn des HERRN Wille mit meinem Wünschen übereinstimmt, dann darf ich fröhlich
bitten: „VATER, du hast gesagt, also ...!“ Und dann fangen wir an zu danken,
auch wenn wir die Erhörung jetzt noch nicht sehen können.
Werde ein Bittender!
Wir
sollen lernen, ein Leben zu führen, das dem HERRN gefällt. Voraussetzung dafür
ist, dass wir in einer demütigen Haltung vor GOTT bleiben. Wenn es in Jakobus
4,2 heißt: „Ihr habt nichts, weil ihr nicht bittet“, dann sagt uns das nicht
nur, dass wir vieles ohne unser Bitten nicht empfangen. Man kann es auch so
verstehen: „Ihr habt nichts, weil ihr GOTT befehlen wollt, das und das
zu tun.“ Hören sich nicht viele unserer Gebete so an? „HERR, segne den, gib
das, tue jenes?“ Weil wir meinen, über GOTT verfügen zu können (Jakobus 4,3: „… weil ihr übel bittet“. GOTT so zu
bitten, ist übel), wo ER doch
GOTT ist, Schöpfer und Erhalter, Richter und Retter! – darum empfangen wir oft
nichts. Nehmen dürfen nur Bittende.
Ja,
aber sind wir nicht selbst Söhne, Könige und Priester? Können wir nicht auch im
Glauben aussprechen, was zu geschehen hat, einfach in Anspruch nehmen, was wir
für notwendig erachten? Warum bitten?
Dazu
nur so viel: Paulus war ein begnadeter Apostel, aber er bittet und fleht unablässig
für die Heiligen. Der HERR JESUS selbst bittet für die Seinen. Epaphras ringt
in seinen Gebeten für seine Geschwister (Kolosser
4,12).
Ja,
wir sind Söhne GOTTES, Heilige, Geliebte. Das sind wir aber in dem CHRISTUS,
der auch heute noch als der treue
Hohepriester für uns betet. Ohne weitere Erklärungen abgeben zu wollen: Wenn
die genannten Personen bitten, dann steht uns das ebenfalls gut an!
Unser
VATER gibt uns, was wir brauchen. ER gibt es uns ausreichend, besonders dann,
wenn wir „zuerst nach dem Reiche GOTTES und nach Seiner Gerechtigkeit trachten“
(Matthäus 6,33). Uns aber ist es angemessen, IHN zu bitten. Damit zeigen wir an, dass
wir uns der Tatsache bewusst sind, dass „jede gute Gabe und jedes vollkommene
Geschenk“ von unserem VATER kommt (Jakobus
1,17).
So
ist unser Bitten ein Zeichen der Abhängigkeit von GOTT. Weil wir in jeder Lage
und immer von IHM abhängig sind, sind wir in jeder Lage und immer Bittende. Und
wir sind Nehmende. Nehmen dürfen nur Bittende!
Indem
wir lernen, mehr und mehr mit GOTT zu leben („Henoch wandelte mit GOTT“,
1. Mose 5,24), werden wir uns unserer Abhängigkeit von unserem liebenden VATER mehr
und mehr bewusst und erfahren Seine treue Fürsorge mit offenen Sinnen.
Dieses
Gottesbewusstsein führt uns in ein Leben der Anbetung unseres GOTTES.
Dann
wird unsere Freude vollkommen!
Er sagte ihnen
aber auch ein Gleichnis dafür, dass sie
allezeit beten und nicht ermatten sollten,
und sprach: Es war ein Richter in einer Stadt, der Gott nicht fürchtete
und vor keinem Menschen sich scheute. Es war aber eine Witwe in jener Stadt;
und sie kam zu ihm und sprach: Schaffe mir Recht gegenüber meinem Widersacher!
Und eine Zeitlang wollte er nicht; danach aber sprach er bei sich selbst: Wenn
ich auch Gott nicht fürchte und vor keinem Menschen mich scheue, so will ich
doch, weil diese Witwe mir Mühe macht, ihr Recht verschaffen, damit sie nicht
am Ende komme und mir ins Gesicht fahre. Der Herr aber sprach: Hört, was der
ungerechte Richter sagt! Gott aber, sollte er das Recht seiner Auserwählten
nicht ausführen, die Tag und Nacht zu ihm schreien, und sollte er es bei ihnen
lange hinziehen? Ich sage euch, dass er ihr Recht ohne Verzug ausführen wird.
Doch wird wohl der Sohn des Menschen, wenn er kommt, den Glauben finden auf der
Erde? Lukas 18,1-8
Wie sollen wir beten?
Das
Mustergebet
Er sprach aber zu ihnen: Wenn ihr betet, so sprecht:
Vater, geheiligt werde dein Name; dein Reich komme; unser nötiges Brot gib uns
täglich; und vergib uns unsere Sünden, denn auch wir selbst vergeben jedem, der
uns schuldig ist; und führe uns nicht in Versuchung (Lukas 11,2-4).
Beten
ist kein „Werk“. Beten ist das Gespräch des Kindes mit seinem VATER. Beten
ist das Vorrecht der Kinder. Ich darf beten, wenn ich mich freue,
wenn ich traurig bin, wenn ich sündig geworden bin.
Beten
– in die geöffneten Arme des VATERS laufen.
Beten
– vor Seiner Heiligkeit erscheinen.
- flehend, ringend, kämpfend
(Kämpfen = „ringen, sich
um einen Preis bewerben, um etwas ringen, sich anstrengen, eine Sache zum
Abschluss zu bringen, etwas mit großem Eifer erstreben“ (Briem).)
Kämpfen
– nicht nur entspannen, feiern.
Kämpfen
– gegen wen? Wir kämpfen nicht gegen „Fleisch
und Blut, sondern gegen die Gewalten, gegen die Mächte, gegen die
Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die geistigen Mächte der Bosheit in
der Himmelswelt“ (Epheser 6,12).
Berufe
dich auf den Sieg JESU! Rufe Seinen Sieg aus!
Wir
sind leicht abgelenkt, darum sollen wir wachsam sein. Dann stehen wir bereit,
Impulse des HEILIGEN GEISTES zu empfangen, und wir werden nicht so leicht
ängstlich. Wir verfallen nicht in Trägheit oder „Ich – Dreherei“. Wir sind auf
die Liebe und auf die Allmacht GOTTES ausgerichtet. Darum: wachsam sein beim Beten!
Müde,
resigniert? - Dranbleiben!!! (Sage nicht zu früh „Amen“!)
All
die vielen Aufforderungen in den Briefen der Apostel zur Fürbitte sind an Gemeinden
gerichtet. Sie sollen
-
zusammenkommen,
um für... zu beten,
-
gemeinsam den
Willen GOTTES erfahren,
-
gemeinsam gegen
die Finsternismächte ihr Zeugnis erheben,
-
gemeinsam an den
Siegen CHRISTI teilhaben,
-
gemeinsam für
ihre kämpfenden Brüder und Schwestern eintreten
Manches geschieht nicht, weil Christen
zu wenig beten.
Nicht kritisieren – beten!
Nicht zugucken – beten!
Zu wem sollen wir beten?
Die
Antwort scheint einfach: zu GOTT natürlich! Das ist auf jeden Fall
richtig. Die Bibel warnt uns davor, zu irgend einer anderen Person zu beten.
Von Menschen bestellte „Heilige“ sind keine Heiligen. Sie werden zu Götzen,
sobald wir zu ihnen beten. Das gilt auch für Personen der Bibel, etwa Maria,
die Mutter JESU.
Die
Frage ist vielmehr: Beten wir zum VATER, zum SOHN oder zum HEILIGEN GEIST?
Eine ausführliche Besprechung dieses Themas findet
man in der CfD-Schrift 173: „Zu wem beten wir?“
Beten in Zungen?
Gibt
es das heute noch?
Lies dazu die CfD-Schrift 163: „Weissagen,
Zungenreden, Erkenntnis – gibt es das heute noch?
Wofür sollen wir beten?
Wir sollen beten
- für die Regierung
- für die Boten des Evangeliums
- für Jerusalem (Israel)
- für alle Menschen
- für unsere Feinde
Ich
aber sage euch: Liebt eure Feinde, und betet für die, die euch verfolgen (Matthäus 5,44).
Gebetshaltungen in der Bibel
- stehend
- mit erhobenen Händen
- kniend
- liegend
- auf dem Angesicht liegend, im Knien das Angesicht auf die Erde gepresst
(Lukas 22,41)
Ich habe keine Lust
Wenn
du keine Lust zum Beten hast, dann hast du es am nötigsten!
Und
wenn es aber nicht geht? – Wenn es nichts bringt, wenn ich keine Konzentration
aufbringen kann? Wenn alles „tot“ zu sein scheint?
Schlage
Deine Bibel auf und lies einen Psalm, einen Bericht oder eine Lehre aus den Evangelien
..., danke für das, was du gelesen hast!
Lebe
mit einer bußfertigen Haltung!
Bleibe
einfach vor GOTT! Wenn du nichts zu sagen weißt, sage GOTT, dass du nicht
weißt, was du beten sollst – und siehe da, du betest schon!
Bleibe
vor GOTT! Sage nicht zu schnell „Amen!“
Wir
brauchen den HEILIGEN GEIST zum rechten Beten.
Wisse,
dass GOTT dich liebt!
Anhang
1.)
Apostelgeschichte 12,5
Die
junge Gemeinde in Jerusalem wird bedroht. Da sind Menschen, die ihr
schaden wollen, doch die Gemeinde weiß,
dass ihr Kampf nicht gegen Fleisch und Blut ist (Epheser 6,12); sie hat es mit weit
gefährlicheren Feinden zu tun, als Menschen es je sein können. Was tut sie?
Sie betet!
ABER – Dem ernsten Angriff des Feindes auf das Leben der
Gemeinde setzt diese ihr ABER entgegen. Dieses ABER besteht im glaubenden Gebet
der Gemeinde.
Auch wir wollen unseren Problemen das ABER des
glaubenden Gebets entgegensetzen.
VON DER GEMEINDE – „die Sein Leib ist, die Fülle dessen, der alles in
allen erfüllt“ (Epheser 1,23). GOTT hat selbst Seinen SOHN für sie gegeben. Das
veranlaßt den Apostel Paulus zu der Frage: „Wie sollte ER uns mit IHM nicht
auch alles schenken?“ (Römer 8,32) Diese Gemeinde betet in ihrer von GOTT gegebenen Autorität!
Unsere Gemeinde betet, und
wenn zwei Glieder dieser Gemeinde eins werden, um was sie bitten wollen, haben
sie eine wunderbare Verheißung (Matthäus
18,19).
GESCHAH – Sie wissen
nicht nur über die Notwendigkeit des Gebets, sondern es „geschieht“, sie tun
es. „Ihr habt nicht, weil ihr nicht bittet", sagt GOTTES Wort (Jakobus 4,1).
Und wir?
EIN ANHALTENDES GEBET – anhaltend, inbrünstig, ausgestreckt, so war
das Gebet der Gemeinde in Jerusalem. „Ich lasse dich nicht, du, segnest mich
denn!“, hat Jakob ausgerufen, als er mit GOTT rang (1. Mose 32,27).
Laßt uns anhaltend beten!
FÜR IHN – Sie hatten
ein konkretes Anliegen, eine wirkliche Not.
Laßt uns zielgerichtet beten!
ZU GOTT – Ist
es nicht auch möglich, dass wir „nur so“ beten? Kann man nicht auch „beten“, um
bei den Mitbetern Eindruck zu erwecken oder ihnen zu predigen? Wir müssen in
die Gegenwart GOTTES kommen und vor IHM stehen, wenn wir in der rechten Weise
beten wollen. Vor Sein Angesicht sollen wir kommen (Psalm 100,2), Sein Angesicht beständig suchen (Psalm 105,4).
Und
GOTT erhört das Gebet dieser Schar auf wunderbare Weise – lasst uns das auch
für unsere Anliegen erwarten! GOTT erhört auch unser Gebet.
...
und (Abraham) zweifelte nicht an der Verheißung GOTTES durch Unglauben, sondern
wurde gestärkt im Glauben, GOTT die Ehre gebend, und war der vollen
Gewissheit, dass ER, was ER verheißen habe, auch zu tun vermöge (Römer 4,20-21).
2. Fürbitte
Übrigens, Brüder, betet für uns,
dass das Wort des Herrn laufe und verherrlicht werde, wie auch bei euch (2.Thessalonicher
3,1).
Brüder, betet für uns (1.Thessalonicher
5,25).
Beten füreinander – „Fürbitte“
„Und
betet füreinander!“ (Jakobus 5, 16 b)
2.1. Damit wir füreinander beten
können, müssen wir um die Not wissen.
a) Wir hören von der Not
Und
man kam und berichtete Joschafat: Eine große Menge ist gegen dich gekommen von
jenseits des Meeres, von Aram. Und siehe, sie sind <schon> in Hazezon-Tamar,
das ist En-Gedi (2.Chronik 20,2).
b) Wir empfinden Not
Aber
der HERR hat mich sehen lassen, dass er stirbt, <ja dass> er stirbt.
Dabei starrte er unbeweglich vor sich hin und war über die Maßen entsetzt. Dann
weinte der Mann Gottes (2.Könige
8,10b-11).
c) GOTT zeigt uns Not, während wir beten
d) GOTT lenkt unseren Weg, dass wir über
die Not „stolpern"
Da
geschah das Wort des HERRN zu ihm: Mache dich auf, geh nach Zarpat, das zu
Sidon gehört, und bleib dort! Siehe, ich habe dort einer Witwe befohlen, dich
zu versorgen. Da machte er sich auf und ging nach Zarpat. Und als er an den Eingang
der Stadt kam, siehe, da war dort eine Witwe, die gerade Holz sammelte. Und er
rief sie an und sagte: Hole mir doch ein wenig Wasser im Gefäß, dass ich
trinke! (1.Könige 17,8ff.)
Der
erste Teil des Verses Jakobus 5,16 heißt: „Bekennt
denn einander die Sünden ...“ Die
Sünde meines Bruders ist seine größte Not, weil sie ihn von der
Gemeinschaft mit GOTT trennt. Damit er bereit ist, vor uns Sünde zu bekennen,
müssen wir vertrauenswürdig sein!
Wenn
der Bruder zum Bekenntnis bereit ist, haben wir besonders liebevoll und besonders
demütig zu sein.
2.2. In den Riss treten
Und
Abraham trat hinzu und sagte: Willst du wirklich den Gerechten mit dem
Ungerechten wegraffen? Vielleicht gibt es fünfzig Gerechte innerhalb der Stadt.
Willst du sie denn wegraffen und dem Ort nicht vergeben um der fünfzig Gerechten
willen, die darin sind? (1.Mose 18,23-24)
2.3. Die Arbeiter im Werk des HERRN
brauchen besondere Fürbitte (s.o.)
Sie
sind besonderen Angriffen ausgesetzt. Darum fordert der Apostel Paulus immer
wieder auf: „Betet für uns!“
3. Das Gebet der Zwei
Noch sage ich euch dazu: Wenn zwei aus
euch übereinstimmen auf der Erde betreffs irgendeiner Sache, die sie erbitten,
sie wird ihnen werden von meinem VATER in den Himmeln. Denn wo zwei oder drei
versammelt sind zu meinem Namen hin, da bin ich in ihrer Mitte (Matthäus 18, 19-20).
Eine
ganz besondere Verheißung!
Wir
beten in der Gemeinde, in Hauskreisen: gut!
Wir
beten alleine: wichtig und gut!
ABER: Es gibt noch etwas Besonderes, eine wunderbare Verheißung aus dem Munde
des HERRN JESU.
3.1. JESUS in der Mitte
ER
ist nicht nur „bei“ den Zweien oder Dreien. ER ist Mittelpunkt, wie die Nabe
des Rades, der Schaft der Menorah. ER wird zum Mittelpunkt in unserem Denken
und Bitten.
JESUS
in der Mitte (einige Bibeltexte):
Als
es nun Abend war an jenem Tag, dem ersten der Woche, und die Türen, wo die Jünger
waren, aus Furcht vor den Juden verschlossen waren, kam Jesus und trat in
die Mitte und spricht zu ihnen: Friede euch! (Johannes
20,19)
Und
nach acht Tagen waren seine Jünger wieder drinnen und Thomas bei ihnen.
<Da> kommt Jesus, als die Türen verschlossen waren, und trat in die
Mitte und sprach: Friede euch! (Johannes
20,26)
Denn
wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich in ihrer Mitte
(Matthäus 18,20).
Denn
wer ist größer, der zu Tisch Liegende oder der Dienende? Nicht der zu Tisch
Liegende? Ich aber bin in eurer Mitte wie der Dienende (Lukas 22,27).
Während
sie aber dies redeten, stand er selbst in ihrer Mitte und spricht zu ihnen:
Friede euch! (Lukas 24,36)
Johannes
antwortete ihnen und sprach: Ich taufe mit Wasser; mitten (Mitte, mitten, in mitten ist im Grundtext immer ein und
dasselbe Wort: „in der Mitte von“) unter euch steht, den {ihr} nicht kennt, der nach mir kommt, vor
dem ich nicht würdig bin, den Riemen seiner Sandale zu lösen (Johannes 1,26-27).
...
wo sie ihn kreuzigten, und zwei andere mit ihm, auf dieser und auf jener Seite,
Jesus aber in der Mitte (Johannes
19,18).
Dem Engel der Gemeinde in Ephesus schreibe: Dies sagt der,
der die sieben Sterne in seiner Rechten hält, der inmitten der sieben
goldenen Leuchter wandelt (Offenbarung
2,1).
Und ich sah inmitten des Thrones und der vier
lebendigen Wesen und inmitten der Ältesten ein Lamm stehen wie geschlachtet,
das sieben Hörner und sieben Augen hatte; die sind die sieben Geister Gottes,
ausgesandt über die ganze Erde (Offenbarung
5,6).
Denn das Lamm, das in der Mitte des Thrones ist,
wird sie hüten und sie leiten zu Wasserquellen des Lebens, und Gott wird jede
Träne von ihren Augen abwischen (Offenbarung
7,17).
ER,
Schöpfer und Erhalter aller Dinge, lebt in ihrer Mitte als der Dienende.
Schließlich hängt ER am Kreuz, in der Mitte von zwei Übeltätern, identifiziert
sich mit ihnen, indem ER die Sünde der Welt, also auch die Sünde der mit IHM
Gekreuzigten, auf Sich nimmt. Jetzt tritt ER als der Auferstandene mit dem
Friedensgruß in die Mitte Seiner verängstigten Brüder.
Heute
sehen wir IHN als DEN, der in der Mitte der 7 Leuchter wandelt, ja, der die
Mitte des Thrones GOTTES ist (siehe
Offenbarung 1,13).
Dieser
JESUS hat uns zugesagt, in unserer Mitte zu sein, wenn zwei oder drei in Seinem
Namen versammelt sind.
JESUS
in der Mitte!
3.2. Was immer sie bitten
„Was immer“ = „pantos pragmatos“
„pantos“
von „pas“ = „jedes, alles, alle, in jeder Hinsicht“
„pragma“
= „Tat, Handlung, Tun, Tatsache, Ereignis, Vorfall, Geschehnis, Vorhaben,
Aufgabe, Sache, Ding, Angelegenheit, Prozeß, Rechtsstreit, Rechtshandel“
(Briems Wörterbuch)
D.
h.: Alles! Alles, was es auch sei – wird euch werden!
Der
VATER wird es geben: Der Sohn verbürgt sich dafür.
3.3. Voraussetzung:
Übereinkommen,
indem JESUS „in ihrer Mitte“ ist (s.1.!). Der HERR bewirkt durch Seinen GEIST
beides, die richtige, das heißt, GOTT gefällige Bitte und die Einmütigkeit der
Bittenden.
3.4. symphoneo
„Wenn
zwei von euch“ (nicht: „mindestens 2!“)
Es
ist wichtig, den richtigen Gebetspartner zu finden! (Bitte darum, suche die
Leitung durch den HEILIGEN GEIST!)
„Eins
werden“ = „Zusammenklingen“. Hier steht das Wort, aus
dem die uns bekannte „Symphonie“ benannt wurde. Es „klingt zusammen“. Im Geist
gibt es völlige Übereinstimmung. Die Seelen sind eins („synpsychoi“ – Philipper
2,2 = „Zusammengeseelte“ oder nach Zinzendorff: „Herz und Herz vereint
zusammen“) in der Gegenwart JESU – Seinen Willen zu erfahren, zu beten.
Wenn
zwei so beten, sagt der HERR: „Da bin ICH in ihrer Mitte“.
Da
erleben wir allerengste Gebetsgemeinschaft. Und der VATER gibt. „Es wird euch
werden von meinem VATER in den Himmeln“.
3.5. Aus zwei werden drei!
Die
Gemeinschaft der Zwei zieht den Dritten an.
So
wird die Schar wachstümlich erweitert.
Und
wenn der Vierte dazukommt, dann haben wir 2 x 2!
„versammelt
sind...“ – „synagein“ = „zusammenbringen“
in
JESU Namen!
4. Psalmen beten
Hast du schon einmal einen Psalm gebetet? Ich meine
nicht: einen Psalm aufgesagt.
Gebetet?
Ich
möchte versuchen, an einem Beispiel zu erklären, was ich meine. Nehmen wir etwa
den 93. Psalm. (Ich wähle ihn, weil er nicht so bekannt ist wie z.B. der 23.
oder der 150.). Der Psalm beginnt (nach der Albrecht-Übersetzung):
Der HERR herrscht als König,
er hat sich mit Macht umkleidet.
Der HERR hat sich umkleidet,
mit Macht sich umgürtet.
So steht nun der Erdkreis fest
und wanket nicht.
Fest steht sein Thron von alters her,
seit Ewigkeiten bist Du!
Jetzt
beten wir:
„HERR, DU
herrschst als König.
Dein Thron
steht fest.
Er wankt
nicht.
Vieles wankt
in dieser Welt.
Ich wanke
manchmal.
DU wankst
nicht ...“
Der
Psalm geht weiter:
Zwar haben Ströme, HERR,
Ströme haben erhoben ihr Brausen.
Auch ferner noch werden Ströme
ihr Tosen erheben:
Doch größer als vieler mächtiger Wasser Gebraus,
als des Meeres brandende Wogen
ist der HERR droben in Himmelshöhn!
Hier
dürfen wir an all die „brausenden Wogen“ denken, die unser Leben, unsere Existenz, die Existenz unserer Gemeinde bedrohen. Wir
dürfen sie vor dem HERRN nennen. Und wir dürfen bekennen:
„...doch
größer, HERR, bist DU!
DU hast all
das Tosen und Brausen in Stille verwandelt,
durch den
Sieg, den unser HERR JESUS am Kreuz errungen hat. Ich will mich nicht mehr
ängstigen lassen!
HERR, DU bist
größer!“
Der
Psalm endet:
Was du verordnet, ist unverbrüchlich,
deinem Hause ziemt Heiligkeit,
HERR, für alle Zeiten!
„Und weil DU
größer bist, HERR,
größer als
alles,
darum preise
ich DICH!
DU hältst
Dein Wort.
Deine
Verheißungen sind Ja und Amen!
Die
Verheißung, die DU mir gegeben hast -
(hier
darfst du sie vor GOTT nennen)
– wirst DU
erfüllen.
Unverbrüchlich
ist Dein Wort!
HERR, das
gilt ja aber auch für Deine Anweisungen.
Weil DU so
liebevoll, so groß, so zuverlässig bist, so treu,
möchte ich
Dich lieben und zu Deiner Ehre leben.
Heiligkeit
---!
HERR, gib mir
das Bewußtsein von Deiner Heiligkeit!
Ich möchte
Deinen Namen heiligen!
Geheiligt
werde Dein Name!
In Deinem
Hause soll Heiligkeit sein!
Ich will
heilig sein.
Ich werde
heilig sein.
In Ewigkeit.
Amen."
So, zum Beispiel, könntest du
diesen Psalm beten. Fange doch einmal damit an.
Der
HERR JESUS hat Psalmen gebetet. Die ersten Christen, das können wir aus der
Apostelgeschichte und den Briefen erkennen, haben Psalmen gebetet. Wir dürfen
Psalmen beten!
Schriften des Missionswerks zum Thema Gebet:
S107
Stille vor dem HERRN
S163
Weissagen, Zungenreden, Erkenntnis – gibt es das heute noch?
S165
Gemeinsam beten
S166
Anbetung
S173
Zu wem beten wir?
S174
HERR; lehre uns beten!
Arbeitsmaterial vom Missionswerk
CHRISTUS für Dich
Meierstraße 1, 26789 Leer-Loga
E-Mail:
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