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Von AC/DC zu Jesus Christus.
Mein Name ist Alex, geb. 25.02.1972. Von Kindheit an rannte ich von einer
Sackgasse in die andere auf der Suche nach Aufmerksamkeit und Liebe.
Durch meine Lese- und Rechtschreibschwäche wurde ich früh ausgegrenzt und so
war ich besonders hungrig nach Aufmerksamkeit und Liebe, und weil ich sie durch
Leistung nicht bekam holte ich sie mir halt anders. Mit ca. 7 Jahre fing ich
an zu stehlen und verschenkte die Sachen, um so „Freunde“ zu kaufen, mit ca. 8
Jahren fing ich an zu Rauchen, mit ca. 10 Jahren Alkohol zu trinken, in dieser
Zeit nutzte ein Jugendlicher meinen Hunger nach Aufmerksamkeit und Liebe
schamlos aus und missbrauchte mich ca. 1 Jahr sexuell, das verstärkte meine
Flucht aus der Realität und weckte dass Interesse am Übersinnlichem, so ließ
ich mich mit ca. 13 Jahren mehr oder weniger unbewusst mit dem Teufel ein,
durch Gläser rücken, Karten legen und satanische Musik wie AC/DC usw. In dieser
Zeit kam in mir öfters eine Todessehnsucht auf und ich versuchte mir das Leben
zu nehmen, aber auch da hat mich Gott schon bewahrt. Wie es in einem Text von
AC/DC heißt war ich auf dem Weg in die Hölle, und weil der Teufel der Mörder von
Anfang ist, versuchte er, mich dort so schnell wie möglich hinzubekommen, ob
durch Selbstmord oder ob ich mir mit Alkohol so langsam meinen Körper vergifte
und daran verrecke. Die Teufelsspirale ging immer tiefer, mit ca. 17 Jahren
fing ich dann mit Drogen an, erst rauchte ich Haschisch und Marihuana, aber es
dauerte nicht lange, dann konsumierte ich auch Kokain, LSD, Heroin, XTC, Speed
usw. Und ständig umgab mich Musik, ob aus der Zeit der Flowerpower, Hart Rock,
Reggae, Hip Hop und zu letzt auch noch Techno und ähnliches. So habe ich die
Erfahrung gemacht, dass Musik an sich auch Eigenschaften einer Droge hat und
in Trance versetzen kann. Und weil mich die kirchliche Frömmigkeit nicht
erfüllte, bastelte ich mir auch in den Jahren meine Religion selber zusammen,
Dinge aus dem Christentum, aus den fernöstlichen Religionen und aus dem
Schamanismus. Dieser Zustand ging bis ca. meinem 27. Lebensjahr, aber diese
„Party“ gab keinen Sinn und in dieser Krise wollte ich mir wieder mal das
„Leben“ nehmen, doch dann kam Gott sei dank eine Wende.
In dieser Zeit nahm mich eine Bekannte mit in eine Freikirchliche Gemeinde,
dort ging ich mehr oder weniger regelmäßig hin, doch nach den Gottesdiensten
ging ich immer noch Haschisch rauchen und so konnte ich nicht mehr klar, über
das, was ich gehört habe, nachdenken, so kamen - wie es in einem Gleichnis von
Jesus steht - die Vögel und pickten das ausgestreute Wort wieder weg. Doch eines
Sonntags machte mir Gott klar, dass ich mich entscheiden sollte, auf mein altes
Leben hatte ich keine Lust mehr, mich auf etwas neues einzulassen fiel mir auch
nicht leicht, aber ich streckte mich zumindest Richtung Gott aus, und weil ich
in dieser Zeit anfing die Bibel im Alten Testament zu lesen und weil mich die
Beziehung von Gott und Abraham persönlich ansprach, machte ich es wie Abraham
äußerlich fest (3.3.99). 1 Monate später am so genannten Ostersonntag (4.4.99)
fragte mich der Gemeindeleiter so was wie „ob ich meine Leben bei Jesus fest
machen möchte“, ich hatte keine Ahnung, was er von mir wollte.Ich redete dann
noch mit einem jungen Mann, er erklärte mir, dass ich ein verlorener Sünder bin,
aber auch wie ich errettet werden kann und das nicht durch gute Werke. Ich
durfte ein Stück weit verstehen, was in zwei Kernaussagen in der Bibel steht:
Dass Gott die Welt so liebt, dass er seinen eigenen Sohn Jesus Christus
gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben
habe. Und dass Jesus Christus der Weg und die Wahrheit und das Leben ist; und
dass niemand zum Gott dem Vater kommt, denn nur durch Jesus! So knieten wir uns
hin, und ich bat Gott um Vergebung meines sündigen Zustands und bekannte Jesus
alle meine Sünden, die mir in diesem Moment bewusst waren, ich dankte Jesus, dass
Er mich errettet hat, und übergab Ihm die Herrschaft über mein mir neu
geschenktes und ewiges Leben.
Danach kam in mir eine unbeschreibliche Freude auf und eine wesentliche
Erleichterung, weil ich wusste, dass meine Sündenlast Jesus mit ans Kreuz
genommen hat und dafür mit seinem eigenen Leben bezahlte. Nach einer kurzen
Zeit wurden mir durch ein Buch bewusst, dass ich mich auch durch die teuflische
Musik und Praktiken versündigt habe, und habe dies vor Gott und Menschen
bekannt. Ich kann jetzt Anderen vergeben, weil ich selbst Vergebung von Gott
erfahren habe. Ca. 6 Jahre lang schämte ich mich noch für den erlittenen
sexuellen Missbrauch, doch der Herr Jesus machte mir in einem Moment klar, dass
ich mich nicht dafür schämen muss, und ich erfuhr, was schon Jesaja schrieb 53,3-6: "Verachtet war er und verlassen von den Menschen, ein Mann der Schmerzen und mit
Krankheit vertraut; wie einer, vor dem man das Angesicht verbirgt, so verachtet
war er, und wir achteten seiner nicht.
Doch wahrlich, unsere Krankheit trug er, und unsere Schmerzen lud er auf sich;
wir aber hielten ihn für bestraft, von Gott geschlagen und geplagt; aber er
wurde durchbohrt um unserer Übertretung willen, zerschlagen wegen unserer
Missetat; die Strafe, uns zum Frieden, lag auf ihm, und durch seine Wunden sind
wir geheilt.
Wir gingen alle in der Irre wie Schafe, ein jeder wandte sich auf seinen Weg;
aber der HERR warf unser aller Schuld auf ihn."
Ich durfte Heilung erfahren an seelischen Verletzungen, weil Jesus meine Wunden
auf Sich nahm. Ich kann alle Menschen lieben, weil auch Gott alle Menschen liebt
und Gottes Liebe in mir ist und ich mich selbst von Gott geliebt weiß. Ich kann
mich selbst annehmen, weil Gott mich angenommen hat. Ich darf frei sein von den
Fesseln des Teufels und von Alkohol und Drogen, weil ich in der einzig wahren
Abhängigkeit lebe, in der Abhängigkeit von Jesus Christus. Ich bin so
dankbar, dass ich jetzt mit Jesus leben darf, und die Gewissheit habe, dass wenn ich
nicht mehr auf dieser Erde bin ich die ganze Ewigkeit bei Gott bin.
Und diese von Gott geschenkte Liebe drängt mich auf meinen Herrn und Erlöser
Jesus Christus aufmerksam zu machen, denn Er ist der einzig wahre Lebensinhalt
und zu Ihm hin möchte ich einen Jeden einladen.
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