Mittwoch, 8. Februar 2012
 
  Sie sind hier:  Home arrow Joe´s Drogen-Blog arrow Die Zigarette und das Leben im Bauch
Die Bibel
Mittwoch, 08. Februar 2012
Lass leuchten dein Antlitz über dein zerstörtes Heiligtum um deinetwillen, Herr!
Ihr seid aufgebaut auf dem Fundament der Apostel und Propheten - der Schlussstein ist Christus Jesus selbst. Durch ihn wird der ganze Bau zusammengehalten und wächst zu einem heiligen Tempel im Herrn, durch ihn werdet auch ihr mit eingebaut in die Wohnung Gottes im Geist.
Joe Rahn - innovative Dienstleistungen und mehr

 
________________________
Home
Drogen-Infopool
Joe´s Drogen-Blog
Suchtprobleme?
Out of the dark into the light
Zeugnisse der Hoffnung
Bildergalerien
Over in the Gloryland?
Dit und Dat
Augenfisch
Zuschriften, e-mails, Reaktionen
Frag Joe!
Drogenforum
Surftipps
Jesus Christus
Christenlehre
Gästebuch
Suche
Contact me
_______________________
_____________________
Die Zigarette und das Leben im Bauch PDF Drucken E-Mail
     Über die Gefahren des Rauchens während der Schwangerschaft mama_please_dont_smoke
 

„Das Leben im Bauch wird für die Kinder zur Hölle“, unter dieser Überschrift berichtete die Ems-Zeitung über einen Vortrag der Diplompsychologin und Rauchentwöhnungsexpertin Anne Wilkening im Rahmen einer Fortbildungsveranstaltung des Marienkrankenhauses Papenburg/Aschendorf. Mit solch drastischen Worten wies die zweifache Mutter, die an der Klinik für Geburtenmedizin des Berliner Charite´-Krankenhauses tätig ist, auf die Risiken des Rauchens während der Schwangerschaft hin:     

Der Konsum einer einzigen Zigarette verschlechtere die Sauerstoffversorgung des Ungeboren stundenlang. Erst nach etwa 8 Stunden sei das beim Rauchen entstehende Kohlenmonoxid im Blut abgebaut  und die Versorgung  mit Sauerstoff verbessere sich wieder. Deshalb sollte während der Schwangerschaft auf keinen Fall geraucht werden. Doch leider hielte sich der Irrglaube, ein abrupter Nikotinentzug könnte stärker schaden als moderates Weiterrauchen. Ein weiteres Vorurteil bestände darin zu glauben, dass Light- Zigaretten weniger schädlich seien als normale Zigaretten. Light –Zigaretten seien nur dann leicht, wenn man sie in der Packung lässt. Das gleiche gelte für die momentan sehr angesagten Bio-Zigaretten. Für  Wasserpfeifen, sogenannten Shishas, werde häufig schlechter und  parfümierter Tabak verwendet. 

Etwa jedes zweite von mehr als 6 Millionen Kindern lebt nach Angaben der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZGA) in einem Haushalt, wo mindestens eine Person raucht. Jedes fünfte Kind ist schon im Mutterleib gefährdet. Raucherentwöhnug sowie die Beratung von schwangeren und stillenden Raucherinnen war deshalb ein zentrales Thema des Vortrags von Frau Wilkening. Die Meinung von Wissenschaftlern ist einhellig: Rauchen in Anwesenheit von Kindern kommt einer Körperverletzung gleich. Anne Wilkening machte deutlich, dass Zigaretten heute aufgrund der mehr als 4600 Inhaltsstoffe eine stärkere Abhängigkeit als Heroin verursachen. Nicht nur das Nikotin sondern auch die vielen Giftstoffe sind gefährlich. "Wer ohne den blauen Dunst auskommen will, komme an einer ärztlichen Beratung fast nicht umhin. Nur zwei Prozent der Raucher, die aufhören wollen, schaffen es ohne Hilfsmittel und Beratung", so Wilkening.  

(Quellen: Emszeitung, 23.01.09 und Der Wecker, Landkreis Emsland vom 25.01.09)

 

Letzte Aktualisierung ( Montag, 26. Januar 2009 )