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Wenn Jesus
Christus wirklich nur „´n Sektengründer war, der (vielleicht) vor 2000 Jahren
im Vorderen Orient gelebt hat", ja, dann
wär´ s wirklich egal. Dann hätte zwar sein Leben auf unvorstellbar Viele eine
positiven Einfluss gehabt, ihm selbst würde es aber völlig gleichgültig sein,
weil seine Knochen wie die der anderen Religionsstifter Zarathustra, Siddharta
Gautama (Buddha), Laotse, Konfuzius oder Mohammed längst im Grab verblichen wären.
Das Schockierende
an Jesus: Unter den Juden tauchte plötzlich ein Mensch auf, der redete, als
wäre er Gott. Er behauptete, Sünden vergeben zu können Er sagte, er sei von
Ewigkeit an gewesen. Er sagte, Er werde am Ende der Zeiten wiederkommen, um die
Welt zu richten. Überlegen wir einmal, was das heißt: Unter Pantheisten, die an
kein persönlichen oder personifizierten Gott glauben und die ganze Welt vom
Makro- bis zum Mikrokosmos als göttlich ansehen, könnte jeder sagen, er sei
ein Teil Gottes oder er sei eins mit Gott, das wäre nichts Besonderes. Aber da
dieser Mann Jude war, konnte er einen solchen Gott nicht meinen. In seiner
Sprache bedeutete Gott jenes Wesen außerhalb
der Welt, das die Welt erschaffen hat und mit nichts anderem zu vergleichen
ist. Haben wir gegriffen, was das heißt, dann wird klar: Was dieser Mensch
sagte, war schlechthin das Schockierendste, was je über menschliche Lippen
gekommen ist.
Nehmen wir nur einmal seinen Anspruch, Sünden
zu vergeben. Vielleicht haben wir dies schon so oft gehört, dass uns gar nicht
mehr bewusst ist, was damit eigentlich gesagt wird.
C. S. Lewis, der
englische Philosoph, Dichter und Gelehrte (1898 – 1963), schrieb: „Diese Behauptung ist wirklich so
ungeheuerlich, dass sie komisch wirken muss, solange sie nicht von Gott selbst
kommt. Wir alle wissen, wie ein Mensch ihm angetanes Unrecht vergibt. Jemand
tritt mir auf den Fuß, und ich verzeihe ihm; jemand stiehlt mir mein Geld, und
ich vergebe ihm. Was aber würden wir von einem Menschen halten, der – selber unberaubt und unbehelligt –
verkündet, er vergebe allen, die anderen Leuten auf die Füße treten und anderer
Leute Geld stehlen. Eselsdumme Albernheit wäre noch die zarteste Umschreibung
für ein derartiges Verhalten. Und doch hat Jesus eben dies getan. Er sagte den
Menschen, ihre Sünden seien ihnen vergeben, ohne erst all die anderen zu
fragen, denen sie mit ihren Sünden Unrecht getan hatten. Er verhielt sich
einfach so, als sei er der am meisten Betroffene, als sei er derjenige,
demgegenüber sich alle am meisten vergangen haben. Das ist jedoch nur dann
verständlich, wenn er wirklich der Gott ist, dessen Gesetze gebrochen und
dessen Liebe durch jede Sünde verletzt wird. Im Mund jedes anderen , der nicht
Gott ist, würden diese Worte doch wohl ein Maß von Einfältigkeit und Einbildung
zum Ausdruck bringen, der in der Geschichte seinesgleichen suchen müsste.
Dennoch (und das ist ebenso eigenartig wie bedeutsam) gewinnen nicht einmal
seien Feinde, wenn sie die Evangelien lesen, den Eindruck von Einfältigkeit und
Einbildung. Viel weniger noch die vorurteilsfreien Leser. Christus sagt, er sei
„demütig und sanftmütig“, und wir glauben ihm, ohne zu merken, dass wir – wäre
er ein Mensch – wohl nur wenige seiner Aussagen als „demütig und sanftmütig“
bezeichnen würden. Ich möchte damit jedermann vor dem wirklich dummen Einwand
bewahren, er sei zwar bereit, Jesus als großen Morallehrer anzuerkennen, nicht aber seinen Ausspruch, Gott zu sein.
Denn gerade das könne wir nicht sagen. Ein Mensch, der solche Dinge sagen
würde, wie Jesus gesagt hat, wäre kein großer Morallehrer. Er wäre entweder ein
Irrer - oder der Satan in Person . Wir müssen uns deshalb entscheiden: Entweder
war - und ist – dieser Mensch Gottes Sohn, oder er war ein Narr oder
Schlimmeres. Wir können ihn als Geisteskranken einsperren, wir könne ihn
verachten oder als Dämon töten. Oder wir können ihm zu Füßen fallen und ihn
Herrn und Gott nennen. Aber wir können ihm nicht mit gönnerhafter Herablassung
als einen großen Lehrer der Menschheit bezeichnen. Das war nie seine Absicht;
dieses Möglichkeit hat er uns nicht offengelassen.“
Soweit Professor
Lewis (in: Pardon ich bin Christ – meine Argumente für den Glauben,
Brunnen-Verlag Basel, 1977).
So stehen wir nun
vor einer erschreckenden Alternative. Entweder war (und ist) dieser Mann, von
dem wir reden, genau der, der er zu sein behauptete, und dann sind wir ihm als
unserem Schöpfer für unser Leben Rechenschaft schuldig, dafür, wie wir mit dem,
was er uns geschenkt hat, mit unseren Gaben, unserer Gesundheit usw., aber auch
mit seinen Geboten und Forderungen an uns umgegangen sind, Oder aber, er war
ein Irrer, wenn nicht Ärgeres, und dann ginge ihn zumindest wirklich nichts
mehr an, ob und wie ich mich durch Drogen schädige.
Ich für meinen
Teil habe meine Entscheidung getroffen, als mir das Ungeheuerliche klar
wurde, dass er weder ein Irrer noch ein
Teufel war, sondern Gott war und ist - Gott, in menschlicher Gestalt, auf diese
Erde gesandt um für uns zu sterben und die Strafe auf sich zu nehmen, die wir
verdient hätten wegen unserer Sünden. Als mir das Ungeheuerliche klar wurde, dass ER, Gott, an ein Kreuz
angenagelt für mich gestorben ist, ins Grab gelegt wurde, nach drei Tagen
wiederauferstand und lebt, so wie es die alten hebräischen Schriften vorausgesagt
hatten. Er lebt und bietet allen einen Platz in seinem ewigen Königreich an,
die sich von ihren Sünden abwenden und ihm täglich im Glaubensgehorsam
folgen.
Früher oder später
wirst auch du erfahren, dass Jesus der Herr ist – warum also warten, bis es zu
spät ist, umzukehren? „Glaube an den Herrn Jesus Christus, so wirst Du gerettet
werden!“ sagt die Bibel in Apostelgeschichte
Kap. 16, Vers 32. Die Gelegenheit, dir über die Behauptungen von Jesus
ein Urteil zu bilden, hast du doch nur für eine begrenzte Zeit. Wenn Er
wiederkommt, wird sein Urteil über dich viel wichtiger sein.
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