|
In
diesem Teil wird versucht, die wichtigsten Grundwahrheiten der biblischen Lehre
kurz darzustellen. Wieder gilt: Wir sind Lernende. Die Darstellungen sollen zum
Denken anregen. Sie sollen keinesfalls eigenes Forschen ersetzen, sondern im Gegenteil
dazu helfen, den Dingen auf den Grund zu gehen. Wenn jemand zu anderen
Ergebnissen kommt - wir alle lernen! Es geht ja nicht darum, recht zu haben,
sondern recht zu tun.
Inhalt:
1. GOTT, der VATER, der Allmächtige,
Schöpfer des Universums, Seine Eigenschaften
2. JESUS CHRISTUS, der ewige Sohn: GOTT,
geoffenbart im Fleisch, durch Den und für Den alles erschaffen ist
-
das Lamm GOTTES, unser Erlöser
3. Der HEILIGE GEIST, der GEIST GOTTES,
des VATERS und des SOHNES
4. Die Schöpfung
5. Wer ist Satan?
6. Der Sündenfall
7. Israel - das irdische Gottesvolk
8. Das Gesetz
9. Die Propheten
10. Sühnung, Versöhnung, Vergebung
11. Christ werden - als Christ leben
12. Die Gemeinde, der Leib CHRISTI, das
himmlische Gottesvolk
13. Gnadengaben
14. Mann, Frau, Familie nach der Bibel
15. Gerichte GOTTES
16. Die Heilszeitalter
17. Die Zukunft der Gemeinde
18. Die Zukunft Israels
19. Kinder und Söhne GOTTES
20. Kampf und Sieg der Söhne GOTTES
21. Die unsichtbare Welt
22. Der Christ in der Welt
23. Hoffnung für die Schöpfung
24. Die Bibel ist GOTTES Wort
1. GOTT der VATER, der Allmächtige,
Schöpfer des Universums, Seine Eigenschaften
1.1. GOTT ist allmächtig. Einer Seiner Namen
ist „El elyon“ = der höchste Gott.
(Psalm
95,3; Psalm 136,2; Psalm 135,6; Matthäus 19,26)
1.2. GOTT ist Schöpfer des Alls.
(1.Mose
1,1; Offenbarung 10,6)
1.3. GOTT ist Licht. ER ist absolut heilig.
Nichts Unreines besteht in Seiner Gegenwart.
(1.Johannes
1,5; Jesaja 6,3; 1.Petrus 1,15; Habakuk 1,13)
1.4. GOTT ist Liebe.
(1.Johannes
4,8; 1.Johannes 4,16)
1.5. GOTT ist ewig.
(Daniel
12,7; Jesaja 40,28; Römer 16,26)
1.6. Alles Gute kommt von GOTT.
(Jakobus
1,17)
1.7. ER ist der VATER der Herrlichkeit.
(Epheser
1,17)
1.8. ER ist der GOTT allen Trostes.
(2.Korinther
1,3 und so weiter.)
Niemand
kann erschöpfend die Herrlichkeiten unseres GOTTES aufzählen. Wir belassen es
bei dem Dargestellten.
1.9. Für Menschen ist es angemessen, GOTT zu
fürchten, d. h. GOTT als GOTT anerkennen und sich IHM gegenüber demütig
verhalten.
(Micha
6,8; 5. Mose 6,13; Psalm 2,11; Sprüche 1,7)
zurück zum Inhaltsverzeichnis
2. JESUS CHRISTUS, der ewige Sohn: GOTT,
geoffenbart im Fleisch, durch Den und für Den alles erschaffen ist, das Lamm
GOTTES, unser Erlöser
2.1. JESUS
CHRISTUS ist GOTT.
(1.Johannes 5,20; Johannes 1,1; Römer 9,5)
2.2. Als solcher ist ER nicht geschaffen. ER
war, ehe irgendetwas geschaffen wurde.
(Johannes
1,1; vgl. Sprüche 8, 22-31)
2.3. ER ist Mensch geworden, um unter uns
leben, für uns sterben und als der Auferstandene für uns eintreten zu können.
ER blieb und bleibt aber GOTT (siehe 1.1.).
(Johannes
1,14; Hebräer 2,14; 1. Timotheus 3,16; Römer 8,34; Hebräer 7,25)
2.4.
Alles ist durch IHN und für IHN
geschaffen; alles besteht durch IHN.
(Hebräer
1,2; Kolosser 1, 15-18)
2.5.
ER kam, um stellvertretend die Sünde
der Welt zu sühnen.
(Johannes
1,29; 1. Johannes 2,1-2; Jesaja 53, 4-6)
2.6. ER hat uns mit GOTT versöhnt.
(2.
Korinther 5,18-2 1; Kolosser 1, 20-22; Römer 5,10)
2.7.
Durch den Glauben an IHN werden wir
gerettet.
(Apostelgeschichte
16,31; Johannes 20,3 1; Römer 10, 9-11 )
2.8. In IHM
„sehen“ wir GOTT, den VATER.
(Johannes
14,8-11 )
2.9.
ER ist HERR und Haupt über alles.
(Epheser
1, 20-23; 1.Korinther 15,27)
2.10. ER will in den Heiligen wohnen.
(Epheser
3, 17; Johannes 15,4; Kolosser 1,27)
2.11.
Sie dürfen in CHRISTUS sein. Dazu ist es
notwendig, daß sie sich selbst verleugnen. Wer „in sich selbst“ lebt, lebt
nicht in CHRISTUS.
(Galater
2,20; Johannes 15,4; Römer 8,1)
2.12. JESUS CHRISTUS kam, um die Werke des Teufels
zu zerstören.
(1. Johannes
3,8; Hebräer 2,14; Kolosser 2,15)
2.13. ER kommt wieder.
Offenbarung
22,20 und viele andere Stellen.
2.14. ER wird diejenigen, die der VATER IHM gegeben
hat, bei Sich haben.
(Johannes
17,24; 1. Thessalonicher 4,17)
zurück zum Inhaltsverzeichnis
3. Der HEILIGE GEIST, der GEIST GOTTES, des
VATERS, und des Sohnes.
3.1.
Der HEILIGE GEIST ist der GEIST des
VATERS und der GEIST JESU CHRISTI.
(Johannes
4, 24; 2.Korinther 3,17; Römer 8, 11; 1. Korinther 2,12; Philipper 1,19; 1.
Petrus 1,11)
3.2.
ER hat alle Eigenschaften GOTTES.
(Hebräer
9,14; Offenbarung 11,11; Johannes 14,17; 2. Timotheus 1,7;
Römer
15,13)
3.3.
Sein Verhältnis zu GOTT ist
vergleichbar mit dem Verhältnis des Menschen zu seinem Geist; ER selbst aber
ist mit nichts zu vergleichen.
(1.
Korinther 2, 10-16)
3.4. Der VATER und der SOHN wohnen in uns, wenn
der HEILIGE GEIST in uns wohnt.
(Johannes
14,23)
3.5. Er ist der
HEILIGE GEIST.
(Matthäus
12,32; Markus 13,11; Lukas 4,1; Lukas 11,13)
3.6. ER wirkt in uns „Frucht“.
(Galater
5, 22)
3.7. ER wirkt in uns die Gnadengaben.
(1.Korinther
12)
3.8. ER in uns ist Kraft.
(Apostelgeschichte
1,8)
3.9.
Der Mensch kann nur glauben, wenn der
HEILIGE GEIST ihm Offenbarung schenkt. Glaube ist immer Werk der GEISTES. Wir
können die Bibel nur durch den HEILIGEN GEIST verstehen.
(1.Korinther
2,10; Apostelgeschichte 8,30-31)
3.10. Der HEILIGE GEIST ist uns als Beistand
(„Tröster“) gegeben worden.
(Johannes
14,16)
3.11. Wir sind durch IHN zu einem Leib getauft
worden.
(1.
Korinther 12, 13)
3.12. Wer an den HERRN JESUS gläubig wird, empfängt
den HEILIGEN GEIST.
(Epheser
1,13; 1. Korinther 6,19; Römer 5,5; Römer 8,23; 2. Korinther 1, 22; 2.
Korinther 5,5)
3.13. Man kann IHN betrüben, dämpfen, belügen,
lästern, schmähen.
(Epheser
4,30; 1. Thessalonicher 5,19; Apostelgeschichte 5,3; Matthäus 12,31;
Hebräer10,29)
3.14. Wir müssen „voll GEISTES“ sein.
(Epheser
5,18; Apostelgeschichte 7,55; Römer 12,11)
3.15
Wer CHRISTI GEIST nicht hat, der ist
nicht Sein.
(Römer
8, 9)
3.16. ER macht lebendig.
(2.Korinther
3,6)
3.17. ER ist der beste Lehrer.
(Johannes
16,12-15)
3.18. ER setzt Personen in bestimmte Dienste ein.
(Apostelgeschichte
20,28; 13,4)
3.19. GOTTES Wort ist das Schwert des GEISTES.
(Epheser
6,17)
3.20. Der HEILIGE GEIST ist GOTTES Gabe.
3.21. Der GEIST fällt manchmal auf viele versammelte
Personen.
(Apostelgeschichte
10,44; 4,31)
3.22. Wir empfangen IHN durch Glauben. (Darum ist
es wichtig, von IHM zu reden!)
(Galater
3, 2-5)
3.23. Wenn der HEILIGE GEIST kommt, können
ungewöhnliche Dinge geschehen.
(Apostelgeschichte
2, 13; 4,31)
3.24. Menschen, die voll des GEISTES sind,
frohlocken, reden, dienen, fassen Beschlüsse, sind eins, lieben, kennen die
Geheimnisse GOTTES, beten, nennen JESUS „HERR“ im HEILIGEN GEIST.
(Lukas
10,21; 1. Korinther 12,3; Philipper 3,3; Apostelgeschichte 19,21;
Kolosser
2,5; Kolosser 1,8; Epheser 3,5; Judas 20)
3.25. Die von IHM geleitet werden sind Söhne
GOTTES.
(Römer
8,14)
3.26. Der HERR JESUS wurde „vom GEIST in die Wüste
hinaufgeführt, um von dem Teufel versucht zu werden“.
(Matthäus
4,1) Auch das kann geschehen.
zurück zum Inhaltsverzeichnis
4. Die Schöpfung
4.1. „lm Anfang schuf GOTT die Himmel und die
Erde“.
(1.Mose
1,1)
4.2.
DER VATER schuf die Welt durch den
SOHN …
(Kolosser
1,16; Hebräer 1,2)
(Hebr.
1,2 = „Äonen“; Kolosser 1,16 = „alle Dinge“)
Johannes 1,3 + 10 (Vers 10 = „Kosmos“)
4.3. ... und für IHN!
(Kolosser
1,16; Römer 11,36)
4.4. … und auf IHN hin.
(Kolosser
1,16; Epheser 1,10)
4.5. Durch den Sündenfall unterliegt die ganze
Schöpfung der „Nichtigkeit“ („Vergeblichkeit“ M.Nt., „Eitelkeit“ LU).
(Römer
8,20)
4.6.
Aber es gibt noch Hoffnung für die
Schöpfung.
(Römer
8, 18-25)
4.7. Wir warten auf neue Himmel und eine neue
Erde.
(2.
Petrus 3,13)
zurück zum Inhaltsverzeichnis
5. Wer ist Satan?
5.1.
Er ist ein Geschöpf GOTTES.
(Jesaja
45,7; Jesaja 54,16)
5.2. Er ist die Schlange, die Urschlange und
der Drache.
(Offenbarung
12,9; 13, 2)
5.3. Er heißt Satan, Verderber.
5.4. Er hat noch Zutritt zur Gegenwart GOTTES.
(Hiob
1 und 2, Sacharja 3,1 - aber Offenbarung 12,7-9!)
5.5.
GOTT gibt ihm Macht über
Naturelemente, Krankheit, Nöte‚ aber nur bis zur von IHM festgesetzten Grenze.
(Hiob
2,6; 1. Chronik 21,1; 1. Samuel 16, 14-16 und 23)
5.6. Satan wird begleitet von einer Menge von
bösen Geistern, Dämonen.
(Jesaja
13,21; 34,14; Offenbarung 12, 7)
5.7. Der HERR JESUS hat durch Seinen Tod den
Tod zunichte gemacht.
(Hebräer
2,14; 1.Johannes 3,8; Kolosser 2,15)
5.8. Wir sollen dem Teufel im Glauben
widerstehen.
(Epheser
6,10-17; 1. Petrus 5,8+9; Jakobus 4,7)
5.9. Er ist der „Vater der Lüge“.
(Johannes
8,44; 1. Johannes 3,8)
(Die
Textstellen Jesaja 14, 12-13 und Hesekiel 28 dürfen nur behutsam auf den Teufel
angewandt werden. Es handelt sich zuerst um bestimmte Menschen.)
zurück zum Inhaltsverzeichnis
6. Der Sündenfall
6.1. GOTT hat den Menschen ursprünglich mit
einem freien Willen geschaffen, der solange frei war, wie der Mensch in der
Abhängigkeit von GOTT blieb. Er brauchte nicht, aber er konnte sündigen. Adam
hat gesündigt.
6.2.
Dadurch kam die Sünde in die Welt,
alle Menschen als Kinder Adams sind „unter der Sünde“.
(Römer 5,12 + 17)
6.3. Wer sündigt, der muß sterben. Weil alle
Menschen gesündigt haben, müssen alle sterben.
(Römer 6,23; Römer 3, 9-11)
6.4.
Wir sterben aber nicht wegen Adams
Sünde, sondern wegen unserer eigenen.
(Römer
5,12b)
6.5. Dadurch, daß Adam der Schlange gehorcht
hat, hat er sich von GOTT abgewandt und der Autorität des Teufels unterworfen.
Darum wird er schließlich das Los der Schlange teilen müssen.
(Offenbarung
20, 10 und 15; Matthäus 25,41)
6.6.
JESUS ist als der 2. Adam gekommen,
um uns durch Sein Leben und durch Seinen Tod davon zu erretten.
(1.Korinther 15,45; Römer 5,15-21)
zurück zum Inhaltsverzeichnis
7. Israel, das irdische Gottesvolk
7.1. GOTT berief Abraham aus den übrigen
Menschen und führte ihn nach Israel, dem Land, das GOTT „Sein Land“ nennt.
(1.Mose 12,1-4, Sacharja 9,16)
7.2. Das Land ist also in ganz besonderer Weise
GOTTES Land, und zwar in den Grenzen, die GOTT ihm gegeben hat.
(4.
Mose 34,1-12; aber auch Hesekiel 47, 13-20)
7.3. Die Hauptstadt ist Jerusalem, „des großen
Königs Stadt“.
(Psalm 48,3; Matthäus 5, 35)
7.4. Das Volk Israel ist in ganz besonderer
Weise GOTTES Volk.
(Römer 9-11)
7.5. Israel hat seinen Messias verworfen, was
den „Nationen“ zum Heil gereichte.
(Römer
9-11)
7.6.
Aber GOTTES Gnade gegen Sein Volk ist
noch nicht zu Ende. Es wird gerettet werden.
(Römer 9-11; Sacharja 12-14; Jesaja
65-66; Sacharja 8, 7-8)
zurück zum Inhaltsverzeichnis
8. Das Gesetz
8.1. Das Gesetz wurde durch Mose und durch die
Vermittlung von Engeln gegeben.
(Galater
3,19, Johannes 1,17)
8.2.
Es ist heilig, gerecht und gut.
(Römer
7,12)
8.3. Wir Menschen sind aber wegen des
Sündenfalles nicht in der Lage, das Gesetz zu erfüllen.
(Römer
7, 13-14)
8.4. Das Gesetz zeigt uns, daß wir schuldig
sind.
(Galater
3,24)
8.5. Neutestamentliche Heilige sind nicht mehr
unter Gesetz.
(Römer
6,14; Galater 5,18)
8.6.
Durch den HEILIGEN GEIST, der in ihnen
wohnt, werden sie geleitet, willig und gerne den Willen GOTTES zu tun, und das
in einem Maße, wie es kein Gesetz vorschreiben kann: von Herzen.
8.7. Die Liebe ist des Gesetzes Erfüllung.
(Römer
13,8-10)
8.8. Im Friedensreich CHRISTI werden die
Menschen das Gesetz wieder befolgen müssen und können. Sie werden frei sein von
der Herrschaft der Sünde.
(Hesekiel
36, 26-29; Hebräer 8,10)
zurück zum Inhaltsverzeichnis
9. Die
Propheten
9.1. Während die Menschen erleben mußten, daß
sie Sünder sind, hatte GOTT längst einen Heilsplan.
9.2. Er sandte Propheten, die den Menschen ihre
Sünden vorhielten und auf den verheißenen Erlöser hinwiesen.
9.3. Sie verkündigten den HERRN JESUS, Sein
Sterben, Seine Verherrlichung und das Ergebnis Seines Werkes.
(Lukas
24, 27)
9.4. Sie schrieben auch über den Abschluß
dieses Zeitalters, also über auch für uns noch zukünftige Dinge.
zurück zum Inhaltsverzeichnis
10. Stellvertretung, Sühnung, Versöhnung
10.1. Jede Sünde wird bestraft: Wer sündigt, der
muß sterben.
(Römer
6,23a; 5,12; Hesekiel 18,20)
10.2. Weil wir Menschen gesündigt haben, müssen wir
sterben.
(Römer
5,12; Römer 3, 9-20)
10.3.
CHRISTUS kam, um als Stellvertreter für
uns zu sterben. ER nahm unsere Strafe auf Sich.
(Jesaja
53, 3-5)
10.4. Sünde ist eine Beleidigung der Heiligkeit
GOTTES. Sie muß gesühnt werden. JESUS hat durch Seinen Opfertod die Sünden der
ganzen Welt gesühnt.
(2.
Korinther 5,21; Galater 3,13; Johannes 1,29; 1.Johannes 2,2;
Römer
3, 23-25)
10.5.
Die Entzweiung zwischen GOTT und
Menschen mußte aufgehoben werden. Das hat GOTT in CHRISTI Werk getan.
(2.Korinther
5,19; Kolosser 1, 19-20)
10.6. Menschen müssen die Botschaft von der
Versöhnung hören und annehmen, müssen sich versöhnen lassen, indem sie sich
bekehren (s.11.1!).
(Römer
10, 14-17; 2. Korinther 5, 20)
zurück zum Inhaltsverzeichnis
11. Christ werden, als Christ leben
11.1. Christ wird man durch Bekehrung.
(1.Thessalonicher
1,9-10; Apostelgeschichte 26, 17-18)
11.2. Wer Christ
wird, bekommt den HEILIGEN GEIST.
(Epheser
1,13-14; Römer 8,9+23)
11.3. Wer Christ wird, wird aus dem Machtbereich
des Teufels und der Sünde herausgenommen und unter die Herrschaft CHRISTI
versetzt.
(Kolosser
1, 12-13; Römer 6,17f)
11.4. Ein Christ
hat ewiges Leben.
(Johannes
11,25-26 )
11.5. Wer Christ
ist, kann noch sündigen, muß es aber nicht!
(Galater
5,16ff; Römer 6, 10-11)
11.6. CHRISTUS will durch den Glauben in den Herzen
der Christen wohnen.
(Epheser
3,17)
11.7.
Grundsätzlich ist es möglich, daß
Christen in ihrer eigenen Kraft leben, entscheiden und handeln. Dann leben,
entscheiden und handeln sie „im Fleische“. CHRISTUS fordert uns auf, uns selbst
zu verleugnen und in IHM zu leben.
(Galater
5,16ff; Kolosser 2,6+7; Johannes 15,4; Lukas 9,23)
11.8. Christen
sind berufen, gute Werke zu tun.
(Titus
2,14; Epheser 2,10)
11.9. Christenleben ist gekennzeichnet durch Liebe.
(1.
Korinther 13; Johannes 13,34-35)
11.10. Wer
Christ geworden ist, der wird getauft -
a.) im Wasser
b) im HEILIGEN GEIST
(Römer
6,3; 1. Korinther 12,13)
11.11.
Christen gehören zu einer Gemeinde.
(1.Korinther
12,13ff)
11.12.
Christen sind Zeugen ihres HERRN. Sie versuchen, andere für IHN zu gewinnen.
zurück zum Inhaltsverzeichnis
12. Die Gemeinde, der Leib CHRISTI, das
himmlische Gottesvolk
12.1.
Während Israel das irdische Gottesvolk
ist, ist die Gemeinde das himmlische Gottesvolk.
(Epheser
2,6; Philipper 3, 20)
12.2. Heimat,
Berufung, Segnungen sind himmlischer Natur.
(Epheser
1,3)
12.3. Die Gemeinde besteht aus einzelnen Christen,
die wie die Glieder eines Leibes zusammengefügt sind.
(Römer 12,4-8; 1. Korinther 12,13ff)
12.4.
Als der „Leib CHRISTI“ wird sie in
Ewigkeit in besonderer Weise mit dem HERRN verbunden sein, der ihr Haupt ist,
als „der CHRISTUS“.
(1.Korinther
12,12b; Kolosser 1,17; 1.Thessalonicher 4;17-18; 1. Korinther 15,5 1-53)
12.5.
Die Gemeinde ist zeit- und
raumübergreifend. Alle Heiligen seit Pfingsten bis zu dem in 1. Korinther 15,
51ff beschriebenen Zeitpunkt gehören dazu. Sie wird aber konkret durch die
Ortsgemeinde, das „Herdlein“, der Unterabteilung der einen großen Gemeinde.
(Apostelgeschichte 20,28)
12.6. Im Mittelpunkt der Versammlungen der Gemeinde
steht das Abendmahl. Lehre, Gebet, Lobpreis, Geistesgaben haben dort ebenfalls
ihren Ort.
zurück zum Inhaltsverzeichnis
13. Gnadengaben
siehe in "Was wir glauben" unter Geistesgaben
zurück zum Inhaltsverzeichnis
14. Mann,
Frau, Familie nach der Bibel
14.1. GOTTES Wort
schützt die Ehe. Sie ist ein Bund, über den GOTT
selbst wacht.
(Hebräer
13,4)
14.2. Ehescheidung und Wiederheirat Geschiedener
werden entsprechend beurteilt.
(Maleachi
2,16; 1. Korinther 7,10-16)
14.3. GOTTES Wort
nennt Kinder „Segen vom HERRN“.
14.4. Es regelt
das Verhalten von Eltern und Kindern zueinander.
(2. Korinther
12,14; Epheser 6,1ff; Kolosser 3,20ff; 1.Timotheus 5,4)
14.5. Ebenso das
Verhältnis der Ehegatten zueinander.
(Epheser
5,21ff. 1. Korinther 7)
14.6. GOTTES Wort spricht von der Sexualität als
von einem Geschenk GOTTES an den Menschen, mit dem er gottesfürchtig umzugehen
hat.
zurück zum Inhaltsverzeichnis
15. Gerichte
GOTTES
15.1. Jede Sünde
wird von GOTT gerichtet.
(2.Mose
34,7)
15.2. Diejenigen, die GOTTES Willen gekannt haben,
ihn aber nicht ausführten, werden härter bestraft als die, die Seinen Willen
nicht kannten.
15.3. GOTT straft manche Sünden schon in diesem
Leben, die meisten aber danach.
15.4. CHRISTUS hat das Gericht über die Sünden der
Welt auf‘ Sich genommen. Wer an IHN glaubt, kommt demnach nicht in das Gericht.
Das Gericht über seine Sünden hat ja stattgefunden in der Strafe, die ER
ertragen hat. Die Bedingung, die GOTT stellt: Glauben.
(Jesaja 53,5; 2.Korinther
5,21; Johannes 5,24)
15.5. Die Bibel unterscheidet zwischen
verschiedenen Gerichten,
z. B. das Gericht über die Lebenden (Matthäus
25,31ff), das Gericht über die Toten (Offenbarung 20,11-15) u.a.
15.6.
Obwohl die Glaubenden nicht mehr in das
Gericht GOTTES kommen. müssen sie doch vor dem Richterstuhl CHRISTI offenbar
werden, damit ihre Werke beurteilt und sie „Lohn“ oder Beschämung empfangen.
(Römer 14,10; 2.Korinther
5,10)
15.7.
Das Gericht betrifft vor allem den
Teufel und dessen Gefolgschaft.
(Offenbarung 20,10)
15.8. Jünger JESU
werden am Gericht beteiligt.
(1.Korinther 6,2-3)
zurück zum Inhaltsverzeichnis
16. Die Heilszeitalter
16.1. Zum Verständnis der Bibel ist es notwendig zu
wissen, in welche Zeit hinein und für welche Zeit etwas geschrieben ist. Die
Bibel spricht von der „Haushaltung GOTTES“ in verschiedenen „Heilszeitaltern“.
(Epheser 1,10; 3,2; 3,9-11)
16.2.
Sie unterscheidet folgende
Heilszeitalter:
16.2.1. Eden
- Die Zeit der Unschuld
16.2.2. Vor
der Flut - Die Zeit des Gewissens
16.2.3. Nach der Flut - Die Zeit unter der
Verantwortung des Menschen
16.2.4. Die
Patriarchen - Die Zeit der Verheißung
16.2.5. Unter
Gesetz - Die Zeit des Gesetzes, der alte Bund
16.2.6. Endzeit - die Zeit der Gnade (der neue Bund) und
die Zeit der Trübsal.
16.2.7. Das zukünftige Zeitalter der Vollendung.
zurück zum Inhaltsverzeichnis
17. Die
Zukunft der Gemeinde
17.1. Das Neue Testament spricht vom „Entschlafen“,
„Abscheiden“, „Entkleidetwerden“ der Heiligen. Sie sterben nicht, weil sie
bereits gestorben sind - der Tod CHRISTI war auch ihr Tod. Sie legen ihren Leib
ab und sind dann beim HERRN.
(1.Korinther 15,6; Philipper 1,23; 2. Korinther 5,4;
Johannes 3,16;
Johannes 8,52; Johannes 5,24)
17.2.
Nicht alle Heiligen werden einschlafen.
Christen warten auf die Verwandlung ihrer sterblichen Leiber in einen neuen,
unsterblichen Ewigkeitsleib, wie ihn der HERR nach Seiner Auferstehung hatte.
(1.Korinther 15,35-53,
1.Thessalonicher 4,16-17)
17.3. Die Gemeinde
wird mit dem HERRN JESUS in alle Ewigkeit vereint sein.
(1.Thessalonicher 4,17)
zurück zum Inhaltsverzeichnis
18. Die
Zukunft Israels
18.1. Das Volk Israel hat die Verheißung, wieder in
das Land Israel zurückzukommen.
18.2. Dort wird es
zunächst weiter bedroht.
18.3. Zu einem bestimmten Zeitpunkt wird das Volk in seiner Gesamtheit
erkennen, daß JESUS von Nazareth der erwartete Messias war. Das Volk wird sich
zu IHM bekehren.
(Sacharja 12-14)
18.4. Danach werden schreckliche Kriege Volk und
Land tödlich bedrohen.
(Sacharja 14,1-3)
18.5.
CHRISTUS wird sichtbar wiederkommen, um
SEIN Volk zu retten.
(Sacharja 14,4)
18.6.
Er richtet dann Sein Friedensreich auf.
Jerusalem wird die Hauptstadt der ganzen Erde. Israel verkündigt das Evangelium
des Reiches der ganzen Schöpfung und macht alle Nationen zu Jüngern.
(Jesaja 66,18-23)
18.7. Joels Pfingstweissagung geht ohne Rest in
Erfüllung.
zurück zum Inhaltsverzeichnis
19. Kinder und Söhne GOTTES - Sklaven und
Freunde JESU CHRISTI
19.1. Wer den HERRN JESUS aufnimmt, ist ein Kind
GOTTES.
(Johannes 1, 12-13)
19.2. Er/Sie ist
aus GOTT geboren.
(Johannes 3, 3-9)
19.3. Kinder sind
zugleich Erben.
(Römer 8, 16-17; Galater
4,7)
19.4. Kinder sind
Söhne/ sollen Söhne werden.
(Galater 3, 25+26; 4, 5-7;
Römer 8,23; Lukas 6,35)
Sie sind Söhne, weil sie den
Geist der Sohnschaft schon bei ihrer „Geburt“ (aus GOTT) empfangen haben. Sie
sollen Söhne werden: Söhne leben so, daß Menschen erkennen können, wer ihr
Vater ist. Sie sind Repräsentanten ihres Vaters. GOTT erzieht und bildet uns
dazu. Darum läßt ER immer wieder Leiden und Nöte im Leben der Heiligen zu.
19.5.
Früher waren sie Sklaven (der Sünde, des
Teufels). Jetzt, als Freigemachte, Erlöste, dürfen sie sich freiwillig wieder
dienstbar machen (versklaven) an GOTT.
(Römer 6, 17-23; Römer 12,1;
1. Thessalonicher 1,9;
vgl. 2.Mose 21, 5-6 - Römer
1,1)
19.6.
Wenn sie das tun, werden sie vom HERRN
JESUS „Freunde“ genannt und genießen Seine Freundschaft. „Sklaven“ JESU sind
Freunde JESU. Freunde JESU sind Sklaven JESU. ER ist GOTT!
(Johannes 15,13-15;
Offenbarung 1,1)
zurück zum Inhaltsverzeichnis
20. Kampf
und Sieg der Söhne GOTTES
20.1. Den Heiligen
GOTTES ist Kampf verordnet.
(1.Timotheus 6,12;
2.Timotheus 4,7)
20.2. Es handelt
sich um einen Kampf gegen die Sünde.
(Hebräer 12,4)
20.3. .. und für
den einmal den Heiligen überlieferten Glauben.
(Judas 1,3)
20.4. Der Kampf findet nicht gegen Menschen statt, sondern gegen (für uns
unsichtbare) Mächte.
(Epheser 6,12)
20.5. Es ist ein
Kampf des Glaubens.
(1.Timotheus 6,12)
20.6. ... im
Gebet.
(Römer 15,30)
20.7. ... gestärkt
durch GOTTES Wort.
(1.Timotheus 1,18)
20.8. ... nach den
Regeln des GEISTES GOTTES.
(2.Korinther 10,3ff)
20.9 Wer siegt,
wird gekrönt.
(1.Korinther 9,24;
Offenbarung 2,17 (überwinden siegen); 2.Timotheus
2,5)
20.10. Der Sieg
kommt allein von GOTT.
(1.Korinther 15,57; Römer
8,37)
zurück zum Inhaltsverzeichnis
21. Die
unsichtbare Welt
21.1. Wir leben
inmitten einer für unsere Augen unsichtbaren Welt.
(Hebräer 12,1+22-24)
21.2. Es gibt die
Thronwesen und die Engel GOTTES.
(Jesaja 6,2; Hesekiel
1,4-14; Offenbarung 5, 11ff; Hebräer 2,16)
21.3. Es gibt den
Teufel und seine Mächte.
(Epheser 6,12; Epheser 2,2)
21.4. JESUS
CHRISTUS ist HERR über alle „unsichtbaren“ Mächte.
(Epheser 1,20+21)
21.5. Glaubende
haben ihren Platz in der „unsichtbaren“ Welt.
(Epheser 2,6; 2.Korinther
4,18; Philipper 3,20)
zurück zum Inhaltsverzeichnis
22. Der
Christ in der Welt
22.1. Christen
sind aus der Welt „Herausgerufene“.
(Johannes 15,19; Galater
1,4)
22.2. Sie sind
also nicht mehr von der Welt.
22.3. Richtig gesehen sind sie jetzt schon
„versetzt in himmlische Örter in CHRISTUS“. So sind sie zwar in der Welt,
„leben“ aber nicht mehr hier.
(Kolosser 2,20; Kolosser
1,13)
22.4. So sind sie
„Fremdlinge, Gäste in dieser Welt“.
(1.Petrus 2,11)
22.4. Als solche
leben sie bescheiden, den Obrigkeiten untergeordnet.
(1.Timotheus2,1+2; Römer 13,
1)
22.4.
Auch in ihrem irdischen Beruf sind sie
treu und handeln vorbildhaft.
(Epheser 6,5ff; 1.
Thessalonicher 4,11-12)
22.5. So sind wir
Zeugen JESU inmitten einer dunklen Welt.
(Apostelgeschichte 1,8;
Matthäus 5. 13-16; Philipper 2,14-15)
22.6.
An
uns erkennt man, WER und WIE JESUS ist.
22.7.
Christen
sind den Leiden, die die gefallene Schöpfung betreffen (Krankheit, Krieg,
Witterung, Hungersnöte... ) ebenso ausgesetzt wie die Menschen, die ohne
CHRISTUS leben. Allerdings haben sie in all dem die berechtigte Hoffnung auf
GOTTES Durchhilfe und die Gewißheit, daß nach den Leiden der gegenwärtigen Zeit
die zu erwartende Herrlichkeit des zukünftigen Lebens kommt.
zurück zum Inhaltsverzeichnis
23. Hoffnung
für die Schöpfung
23.1. Die
Schöpfung hat eine Zukunft.
(Römer 8, 18-23)
23.2. Der HERR
JESUS macht alles neu.
(Offenbarung 21,5)
zurück zum Inhaltsverzeichnis
24. Die
Bibel ist GOTTES Wort
24.1 Sie ist von
GOTTES GEIST gegeben.
(2.Timotheus 3,16; 2. Petrus
1,20-21; 1.Thessalonicher 2,13)
24.2. Sie ist
wahr.
(Johannes 17,17)
24.3. Sie ist
wirklich.
(Epheser 6,17; Jeremia
23,29; Psalm 119,105)
24.4. Die Bibel
muß bibelgemäß gelesen werden.
(2.Korinther 2,17; 4,2;
2.Timotheus 2,15)
24.5. Wir brauchen
Lehre und Lehrer.
(Epheser 4,11;
Apostelgeschichte 2,42; Römer 6,17; 1.Timotheus 4,16; 5,17)
24.6. Wir forschen
in den Schriften.
(Psalm 1,2; Johannes 5,39;
Jesaja 34,16; Matthäus 22,29)
24.7.
Die Schrift wird uns durch die
Offenbarung des GEISTES verständlich.
(Lukas 24,27+32;
Apostelgeschichte 8, 31; 1.Korinther 2,12ff)
zurück zum Inhaltsverzeichnis
Im Licht
Arbeitsmaterial vom
Missionswerk
CHRISTUS für Dich
Meierstraße 1
26789 Leer-Loga
E-Mail:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können
zum Gesamtverzeichnis
|