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Sehr geehrter Joe Wittrock
In ihrem Drogen-Info-Pool über LSD sind ihnen im zweiten Satz einige Fehler
unterlaufen:
- in reinem Zustand ist LSD farblos (soviel ich weiss ist es als Tartrat,
also als Salz, weisslich)
- LSD ist (fast) nicht giftig, es gibt keine bekannte, für den Menschen
tödliche Dosis
- LSD wird HALBsynthetisch hergestellt, aus der in der Natur vorkommonden
Lysergsäure
Des weiteren schreiben Sie, dass LSD bei Personen, welche psychotisch
vorbelastet sind, die Chance einer Heilung oder Stillstandes der Krankheit
erheblich verschlechtert.
In Wirklichkeit war aber genau das der Schwerpunkt in der (wissenschaftlichen) LSD-Forschung, und es wurden beträchtliche Erfolge erziehlt.
Zu den illegal erhältlichen LSD-Trips folgendes:
Es stimmt nicht, dass die Erscheinungsformen häufig wechseln und so für den
Konsumenten schwer zu unterscheiden sind. Beispielsweise "hofmännli" gibt es
schon mehrere Jahrzente mit einer konstanten Dosis von 250mikrogramm. Auch
bei mikros oder Tropfen (liquid) hat man nach kurzer Zeit einen "Überblick"
wieviel wo drauf ist.
Für weitere Informationen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
Ich würde mich über eine Antwort sehr freuen.
Mit freundlichen Grüssen
D.M.
Hallo D.,
ja, tödliche Überdosen von LSD sind tasächlich sehr selten. Die Literatur weiss aber von Kindern zu berichten, die das Zeug wie Bonbons gegessen haben und dadurch umgekommen sind.Dennoch ist gerade diese Droge für ein Vielzahl tödlicher Unfälle und Geisteskrankheiten verantwortlich, weil die User aufgrund von Unerfahrenheit oder unglücklicher Umstände die Realität haben nicht mehr checken können. Ich habe einen Klassenkameraden, der nach einem Trip nie wieder so geworden ist, wie er vorher war. Ein anderer Bekannter hat sich auf LSD sämtliche Haare ausgerissen und ist bis heute nicht wieder normal. Wie viel noch haben sich und anderen erheblichen Schaden zugefügt! Einer meiner besten Drogenkumpel aus den frühen siebziger Jahren z.B. hat eine zeitlang in Frankfurt LSD vertickt; als dann ein amerikanischer Soldat sich auf "Pille" in seinen Panzer gesetzt hat und mehrere Leute totgefahrenn hat, machte er sich heftigste Selbstvorwürfe. "Streets are filled with broken friends", heißt es in einem Dylan-Song. Das kann ich nur unterschreiben. Und wo sind denn die Leute, die angeblich durch LSD geheilt wurden? Timothy Leary? Da kann ich nur lachen!
Hier der Testbericht eines amerikanischen Wissenschaftlers:
"Kurz nach 7.30 Uhr trat ich eines Morgens vorr fast 6 Jahren in das gut eingerichtete Studio eines medizinischen Forschungsinstituts in Kalifornien ein, das Versuche mit der neu entdeckten, äußerst wirksamen psychedelischen Droge LSD-25 durchführte. Schon seit mehreren Wochen hatte ich mich auf meine 500 Dollar-Sitzung vorbereitet, indem ich Erfahrungsberichte anderer durchstudierte, die vor mir den medizinisch überwachten, eintägigen Test mit der Droge unternommen hatten. Mit mir anwesend waren ein junger Psychologe und eine Ärztin, die ich bereits früher bei psychologischen Tests und Beratungen getroffen hatte. Das Sitzungszimmer war geschmackvoll ausgestattet – eine große HiFi-Stereo-Anlage an einem Ende, Teppiche, Liege und bequeme Sessel, hübsche regenbogenfarbene Vorhänge, Gemälde mit religiösen Motiven, Kunstgegenstände, - alles geschmackvoll angeordnet. Die Vorhänge waren zugezogen, und die abgeblendete Leuchte verbreitete ein sanftes Licht.
Kurz vor 8 Uhr wurde mir ein kleiner, juwelenbesetzter Silberkelch gebracht. Der Inhalt bestand aus Wasser und 500 mg Säure der Sandoz-Laboratorien, plus einer großen, gleichstark wirksamen Dosis eines dieser Säure verwandten, halluzinogene Stoffes mit Namen Meskalin. Ich war etwas ängstlich und besorgt – um es gelinde auszudrücken – aber ich fühlte mich zu Hause in der angenehmen, bequemen Umgebung der Klinik. Ich erhoffte mir, von der Tagessitzung, dass sie helfen würde, mir ein umfassenderes Selbstverständnis zu geben und an die Wurzel tieferer emotionaler Probleme zu gelangen; gleichzeitig suchte ich ein allumfassendes religiöses Erlebnis. Dann hat vermutlich auch meine Neugier als Wissenschaftler eine entscheidende Rolle gespielt, um mich zu dieser „Forschungsreise“ zu bewegen. Etwa 10 oder 20 Minuten nach Einnahme des psychedelischen Mittels machte sich ein wunderbares, aufdämmerndes Gefühl von Euphorie bemerkbar. Die Musik aus der HiFi-Anlage wurde zu einer Art „lebendigem Ton“, schöner als alles, was ich jemals zuvor gehört hatte. Ich konnte jedes Resonanzgeräusch der Instrumente hören, das Absetzen der Violinbogen, jedes mechanische Geräusch der anderen Instrumente, das Atmen und die Luftbewegungen der Singstimmen. Innerhalb weniger Minuten hatte sich das Orchester gleichsam aus dem Lautsprecher gelöst und schien nun völlig irgendwo in mir selbst zu sein. Ich war entzückt, erstaunt und hingerissen von der klaren Majestät und Schönheit dieser Klänge, die wie farbiges Licht zu fließen schienen. Ich fragte mich wirklich, warum nur das menschliche Ohr normaler Weise so schwerhörig ist.
Während meine Blicke im Raum umhergingen, bemerkte ich nun, das die normalerweise milden Farben lebendig und intensiv geworden waren, und die festen Gegenstände von einem funkelnden Diamantenschein umgeben- ein mystischer, kristallener Schimmer, schön und bezaubernd zugleich. Als ich meine Augen schloss, stellte ich fest, dass ich ein eigenes Heimkino mit Phantasiebildern in meinem Inneren aufziehen konnte. Lebendige Farben und wirbelnde Lichter fluteten ohne Ende an meinen Augen vorbei, und ich kam mir vor, als reiste ich durch ein weites inneres Land, eine Welt, so faszinierend wie Alice´ s Wunderland. Die Zeit wurde seltsam elastisch, und ich hatte ein starkes Empfinden des Verwobenseins von Vertrautem, Zeitlichem und Ewigem. Auge, Ohr, Geschmack und Gefühl waren eins. Ich stellte allmählich fest, dass der mittlere Teil meins Körpers nicht mehr da war, und bald darauf verschwanden auch meine Beine, Arme, Kopf und Schultern, bis ich schließlich überhaupt „körperlos“ war. Gleichzeitig konnte ich „nach innen“ schauen, dorthin, wo „ich“ gewesen war, und sah an der Stelle sozusagen im Geiste Kathedralen, Bogengänge, Tunnels und Korridore, schimmernde kristallene Welten, einige dunkel, andere hell, alle tief und geheimnisvoll – der unermessliche innere Raum tat sich vor meinem geistigen Auge auf. Äußerlich schien es jetzt, als seien die Wände des Raumes lebendig, bebend und zitternd vor Energie. Ich kam mir vor wie in einem lebendigen Universum, das nur eine Ausdehnung meiner selbst war. Ich konnte tatsächlich nicht sagen, wo mein „Ich“ aufhörte und die Wände des Raumes begannen. Ohne Schwierigkeiten konnte ich den Psychologen in einen Teufel und die Ärztin in eine Hexe verwandeln. Ich war in der Lage, nach freier Wahl mir die herrlichsten oder groteskesten Phantasiebilder vorzugaukeln, und zwar so überzeugend, dass ich wirklich glaubte, die Welt zu verwandeln und die Rolle Gottes spielen zu können. Alle Menschen – so dachte ich – sind Wellen eines großen Meeres des Bewusstseins. Jetzt verstand ich den Begriff „kosmisches Bewusstsein“ , wie er von den östlichen Mystikern beschrieben wird.
Etwa in der Mitte des Vormittags wurde ich von einem Angstgefühl gepackt. Je mehr ich mich bemühte, diese Angst unter Kontrolle zu bekommen, desto schlimmer wurde es. Plötzlich begann sich in meinem Gehirn alles wie wild zu drehen, geriet völlig außer Kontrolle, wie die Schwingungen eines zurückgekoppelten Lautverstärkers. Ganze Welten des Wahnsinns erfassten mich. Plötzlich war alles grässlich, bizarr, blechern, billig, plastisch, metallisch, bedrohlich, hässlich, höllisch. Ich war furchtbar erschrocken. Das Weltall schien sich wiederholt nach innen und außen zu drehen. Ich wurde geboren und ständig wiedergeboren, aber alles war ganz klar eine Rückkehr zur Vergangenheit und zu längst vergessenen Schreckbildern der Kindheit, Kobolden und Alpträumen. Ich bekam große Angst, ob es mir wohl je wieder möglich sein würde, in eine normale Welt mit normalen Menschen zurückzukehren. Diese selbst konstruierten, psychotischen Welten waren einsame Welten. Da gab es niemanden außer mir selbst. Ich musste denken: Wie sehr muss die Hölle ein Ort der Verlassenheit sein für Menschen, sie zur Liebe nein sagen.
Am Nachmittag betrachtete ich die Fotografien von Freunden und bemerkte, dass sie anfingen, sich zu beleben und zu mir zu „sprechen“. Eine geschlossen Rosenknospe wurde mir gereicht. Ich stellte fest, dass sie sich vor meinen Augen öffnete und aufblühte, wenn ich ihr Aufmerksamkeit und Liebe schenkte, dass sie sich aber in Ablehnung schloss, wenn ich feindselige Gefühle auf sie losschickte. Dieser Teil des Experiments war nicht als Halluzination zu werten, denn die geöffnete Rosenknospe wurde nur am Ende der Sitzung gegeben, und ich konnte sie an jenem Abend mit nach Hause nehmen. Mir schien es, dass in dem ganzen Universum, sowohl im Menschen als auch in der Natur, eine angeboren Fähigkeit liegt, auf Liebe zu reagieren. Ich war erschrocken, als ich auf so handgreifliche Weise davon überführt wurde, was für ein liebloser, schrecklicher Mensch ich gewesen war und wie viel Schönes in Gottes Welt ich schon durch meinen Stolz, Selbstsucht und Hass zerstört hatte.
Im Laufe des Nachmittags meines ganztägigen Experiments geriet ich in einen Zustand der Verwirrung. Verwirrung ist die typische Nachwirkung eines Drogenerlebnisses, trotz der Schönheit und des Entzückens der anfänglichen Phasen. Ich fand mich einfach nicht mehr zurecht, fragte mich, wer ich sei, und hatte den Eindruck, dass ich nie wieder der sein würde, der ich war. Ich wusste jetzt, dass dieses Experiment größere Veränderungen meiner Persönlichkeit im Gefolge hatte. Zum ersten Mal argwöhnte ich, ob ich nicht das Opfer einer schrecklichen, kosmischen Lüge geworden war und mich zu einem äußerst schädlichen Erlebnis hatte verführen lassen.
Am Spätnachmittag wurde ich nach Hause gefahren, verbrachte jedoch eine ruhelose Nacht und fand keinen Schlaf. Die Wände meines Hauses bebten und ächzten, und funkelnde Lichter illuminierten den Raum um mich her. Ein Kugelblitz schoss aus einer Steckdose, die Bilder an der Wand vollführten einen makabren Tanz, - die ganze Welt war noch unwirklich und traumhaft. Ich fühlte mich sehr verloren in einem wimmelnden Dschungel geistiger Irrealitäten.
In den folgenden vier Wochen fand sich, dass mein einmaliger LSD-Ausflug tatsächlich nachhaltige Veränderungen in meinem Leben zur Folge hatte. Viele Nachwirkungen waren in gewisser Hinsicht schwerwiegender als das Erlebnis selbst. Ich fing an, jegliches Interesse an meiner Arbeit zu verlieren, und statt dessen zunehmend in einer gespenstischen, verzauberten Welt der Träume und Trugbilder zu leben. Wilde Gedanken und Befehle schossen mir durch den Sinn: „Zieh dich aus und renne die Straße hinunter“, „Springe vom Dach herunter und lerne fliegen – du wolltest doch immer schon fliegen“, oder „Geh und schau in die Sonne“. Eines Morgens folgte ich dem Impuls, in die Sonne zu blicken, und brannte mir dabei ein Loch in die Netzhaut. Am gleiche Nachmittag schaute ich die Eiche an, die draußen in meinem Innenhof steht, und bemerkte, dass sie umgekehrt wuchs, die Wurzeln in die Luft, und die Blätter in die Erde. Ich dachte: Wie merkwürdig, dass ich das vorher noch nie bemerkt habe. Dann fragte ich mich, ob die Erde nicht vielleicht flach sei, und ob es sich bei der Vorstellung, sie sei rund, nicht um eine Täuschung handele, die durch die Krümmung des Augapfels hervorgerufen wird. Ich überzeugte mich davon, dass alle diese Ereignisse normal waren. Viele Einsichten schienen tief geistig zu sein. Erst später erkannte ich, das sie in Wirklichkeit als dämonischen Ursprungs bezeichnet werden müssen.
In den Wochen, die diesem einmaligen LSD-Erlebnis folgten, befand ich mich in tiefer Verwirrung und hatte nur noch geringe emotionale Stabilität. Ich hatte jegliches Interesse am Zusammenleben mit Menschen und in einer Gesellschaft und sozialen Struktur verloren. In großer Angst und Besorgnis sucht eich schließlich Hilfe in meiner Kirche. Dort brachte mich ein Pfarrer durch Gebet wieder in eine lebendige Beziehung zu Jesus Christus, dem Herrn, zurück. Er half mir zu erkennen, dass so wie man sich in einem Dschungel oder in den Bergen verirren kann, es auch möglich ist, dass ein Mensch sich geistlich verirrt und in einem geistlichen Morast herumwandert. Er sagte mir, dass es eine materielle und eine geistige Welt gäbe. Ich war weit weg von Gott in das Reich der Dämonie geraten. Durch zwei Wochen Ruhe, ständiges Gebet und tägliches Bibelstudium kam ich wieder zu mir. Während der folgenden sechs Monate war ich besonders darauf bedacht, täglich in Gottes Wort zu lesen, lange Zwiegespräche mit Gott zu führen und seine Gebote sorgfältig zu befolgen. Dennoch dauerte es fast ein ganzes Jahr, bis mein inneres Gefüge wieder ganz stabil war, ich Schwung und Energie zurückgewann und das Leben wieder spannend fand. Nur allmählich bekam ich wieder das Bewusstsein meiner Identität und meiner Zweckbestimmung als menschliches Wesen. Die innere, geistliche Not war zuweilen sehr groß, und mir war klar bewusst, dass die Therapie Gottes in einer radikalen Wiederherstellung der Ordnung in meinem Unterbewusstsein bestand. Ich weiß die heilende Liebe Gottes mehr zu schätzen, als es Worte ausdrücken könnten."
Ja, soweit der amerikanische Wissenschaftler ...
Trotz ausgedehnter Forschungen weiß doch bis heute keiner etwas Genaues über die Wirkungsweise von LSD im Gehirn. 500 Milligramm LSD sind für pharmakologische Begriffe eine winzige Menge. Die Droge selbst tritt innerhalb weniger Minuten nach der Einnahme in den Blutkreislauf. Scheinbar hat sie eine katalysierende Wirkung, wodurch sie die Synapsen an den Nervenenden reizt und damit unbenutzte Gehirnbezirke in Tätigkeit versetzt werden. Dadurch wird eine Überflutung von Sinneswahrnehmungen in einer breiten Skala hervorgerufen, und man ist überwältigt von akustischen, visuellen, geschmacklichen und anderen Eindrücken. Außerdem senkt sich die Schwelle zum Unterbewusstsein, sodass versunkene Erinnerungen an die Oberfläche aufsteigen können. So erklären sich die Halluzinationen, die Fähigkeit, sich an Vergangenes zu erinnern, und die Tagträume der Person, die LSD eingenommen hat – wie das der amerikanische Wissenschaftler ja auch erlebte. Ähnliches beobachtet man bei völligem Entzug von Sinneswahrnehmungen, etwa wenn ein Mensch Tage hintereinander in einem völlig dunklen, schalldichten Raum sitzt. Auch Fasten und Yogaübungen führen in einigen Fällen zu ähnlichen Resultaten.
In der Bibel kann man den Gebrauch von Rauschgiften in Zusammenhang bringen mit dem Bild einer Verführerin, einer Personifizierung des Bösen, „die große Hure“ genannt. Ebenso kann man, so glaube ich, einen Zusammenhang sehen zwischen den lockenden Verführungskünsten der großen Hure und der Frucht am Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen, von dem im 1. Buch Moses geschrieben steht. Die Bibel sagt, dass Eva durch den Versucher getäuscht und betrogen wurde, der als ein Strahlender, als ein Engel des Lichts kam (1.Mose 2,15-17; 1.Mose 3,1-7; 1.Timotheus 2,13.14). Sie aß von der verbotenen Frucht vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen, wodurch „ihre Augen geöffnet wurden“, und sie die Welt mit anderen Augen sah und anders verstand. Sie brachte die verbotene Frucht ihrem Mann, und auch er aß davon und wurde ebenso in Dunkel und Täuschung gestürzt. Vom Neuen Testament her kann ein ursprünglicher Zusammenhang gesehen werden zwischen dem weitverbreiteten Gebrauch von Drogen und dem Verfall der Gesellschaft, der wachsenden Scheidungsziffer, dem Mangel an Verständnis zwischen den Heranwachsenden und ihren Eltern, und besonders dem Fehlen warmer, väterlicher Liebe in unserer Gesellschaft. Wenn eine Nation oder eine Gesellschaft den geistigen Bankrott anmeldet, dann wächst zugleich die Kriminalität, die sexuelle Unmoral steigt an, und der Gebrauch von Drogen greift um sich (Nahum 3,4). Weil heute so viele Erwachsene keinen geistigen Tiefgang haben, oder überhaupt mit Gott nichts anzufangen wissen, werden die jungen Menschen mit kaum mehr als der Mittelmäßigkeit eines Lebens im Establishment konfrontiert. Die Verführung der jungen Menschen zu Drogen und ihrer Verzauberung ist von der Bibel her in Zusammenhang zu sehen mit der Ablehnung der Autorität Gottes in Familie und Gesellschaft.
Das Abenteuer mit der Droge hat schon anziehende und erregende Seiten, aber das Endergebnis ist Unheil, Chaos und Verwirrung., oft bedeutet das Neurose oder Psychose, und manchmal sogar bleibende Schädigungen oder Verkrüppelungen des Geistes. Obwohl von der Medizin her noch nicht endgültig feststeht, in wie weit das Gehirn oder die Erbmasse von LSD geschädigt werden, kann jedoch festgestellt werden, dass vom psychologischen, emotionalen und geistigem Standpunkt aus die Drogenerfahrungen außerordentlich gefährlich und schädlich sind. Zu der psychischen Schädigung kommt hinzu, das die Drogenerfahrung vom geistlichen Standpunkt aus gesehen den Menschen für den Einfluss verführerischer und betrügerischer Geister öffnen kann. ... Wer ständig psychedelische Drogen gebraucht, und sei es nur Marihuana, kann in dämonische Besessenheit geraten und auf tragische Weise durch finsteres oder böse Mächte in Fesseln geschlagen werden, oft genug, ohne sich dessen bewusst zu sein, was mit ihm geschieht.
In Johannes 14,6 sagt Jesus: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich.“ Aus dem Zusammenhang meiner Darstellung möchte ich Jesus so zitieren: „Ich bin der Trip ins Leben.“ Aber eine Reise mit Jesus ist etwas Fortdauerndes. Sie ist wohlgeordnet und unter der Kontrolle Seines Heiligen Geistes gestellt. Dennoch ist sie ein erregendes Abenteuer voller Erfüllung, und zwar ohne das ganze Chaos, die Enttäuschung und die Einsamkeit, die das Drogenerlebnis kennzeichnen. Es ist völlig zutreffend, wenn die typische Drogenerfahrung als ein egozentrisches, ichbezogenes Erleben beschrieben wird. Im Gegensatz dazu ist Gott die sich selbst schenkende Liebe.
Die Droge führt zu einem verzerrten Weltbild, welches man Pantheismus nennt. Ein Pantheist glaubt, dass jeder Mensch Gott ist, dass überhaupt alles Gott ist. Daher gib es im Pantheismus keine Unterscheidung von Gut und Böse. Wenn z.B. jemand jemanden anderes töten würde, so hieße das für den Pantheisten, das Gott Gott umbringt, u d darin liegt nach seiner Auffassung nichts „Böses“. Für ihn ist jedes Menschenleben einfach eine Welle auf einem Meer des Bewusstseins. Diese Lebensauffassung ist jedoch unvereinbar mit der Bibel. In ihr wird von Gott immer als von dem heiligen, liebenden, gerechten und transzendenten Gott gesprochen, der höher und größer ist als die Welt, die Er erschaffen hat. Ihm verlangt nach Gemeinschaft mit uns Menschen, Er möchte uns zu seinen Partnern machen, und eine Partnerschaft zwischen Gott und Mensch ist nur möglich, wenn der Mensch eine echte Wiedergeburt erlebt (Joh.3) und Jesus Christus durch den Glauben in sein Herz aufnimmt (Joh. 1,12)
Jeder, der eine Alternative zu Drogen sucht, sollte prüfen, was Jesus von Nazareth zu bieten hat, und sollte das wirklich lohnende Leben nicht in der trügerischen Nachahmung der Drogen suchen.
Man kann wissen, was die Bibel über den Gebrauch der Drogen sagt, wenn man den Stellen auf den Grund geht, die von „Zauberei“ sprechen. Das im Neuen Testament aus dem Griechischen übersetzte Wort „Zauberei“ heißt im Urtext „pharmakeia“, was soviel bedeutet wie „die geheimnisvolle Verzauberung durch Drogen“. Zauberei aber ist eines der Werke des Fleisches die im Galaterbrief, Kapitel 5, aufgezählt werden. Somit ist der Missbrauch von Drogen ebenso wie außerehelicher Geschlechtsverkehr, Mord oder Trunksucht ein Symptom der Gottentfremdung des Menschen. Die Bibel sagt: „Alle haben gesündigt und mangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten.“ Das Drogenproblem kann folglich nicht dadurch gelöst werden, dass Gesetze und Verordnungen gegen den Gebrauch von Drogen erlassen werden oder indem man die Menschen zu überzeugen versucht, dass sie besser damit aufhören sollten., obwohl natürlich Gesetze sind in menschlichen Gesellschaft wichtig und notwendig sind. Auch die Religion allein kann das Problem der Gottentfremdung des Menschen nicht lösen. Die vielen Religionen in der Welt sind ein Ausdruck der großen Bemühungen des Menschen, Gott zu finden. Das Wort „Religion“ stammt ja aus dem Lateinischen, wo es „re-ligio“, „Rückverbindung“ heißt. In den Ritualen und Zeremonien in aller Welt sehen wir die größten Anstrengungen des Menschen, auf den Grund seines Daseins zu stoßen und seinen Schöpfer zu suchen.
In der Bibel finden wir den genau umgekehrten Weg. Gott ist hier auf die Erde gekommen, um in der Person Jesu Christi den Menschen zu finden. Er verbindet sich mit ihm inmitten seiner Kultur, Familie und Volk. Jesus kennzeichnet seien Mission mit den Worten: „Des Menschen Sohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist.“ Als er am Kreuz für dich und mich starb, hat er sich selbst völlig mit jedem Einzelnen von uns identifiziert. Aus tiefem Erbarmen, Mitgefühl und liebender Sorge gab er Sein Leben stellvertretend für das Unsrige dahin. Die Bibel sagt: „Er, der von keiner Sünde wusste, wurde zur Sünde gemacht, damit wir durch ihn die Rechtfertigung vor Gott erlangten.“ Im Neuen Testament lesen wir,: „Es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Jesus Christus, der sich selbst als Lösegeld für alle gegeben hat“ Jesus sagte: „Niemand kennt den Vater als nur der Sohn, und wem immer der Sohn den Vater offenbaren wird.“ Er sagte weiter: „Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, so will ich euch Ruhe geben. Nehmet mein Joch auf euch und lernet von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig, so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.“ Es ist daher wichtig, Jesus Christus durch eine persönliche Wahl und Willensentscheidung anzunehmen. „Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an,“ sagt Jesus, „wenn jemand mir auftut, zu dem will ich eingehen und das Abendmahl mit ihm halten“ (Offb.3,20).
Gott kommt tatsächlich in unser Leben, um für immer bei uns zu sein.Statt dessen münden die geistigen Probleme hinter den Kulissen der gauklerischen Verlockung der Drogen in Chaos, Leere, Tod und Verderben. Jesus Christus sagt, das Er gekommen ist, Leben in Fülle zu geben. Er ist von allen Menschen, die jemals gelebt haben, der Geeignetste, um Dein persönlicher Weg und Führer zu sein.
Warum sich also mit einem Ersatz begnügen?
Mit herzlichem Gruß,
Joe
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