Freitag, 3. September 2010
 
  Sie sind hier:  Home arrow Augenfisch
Die Bibel
Freitag, 03. September 2010
Er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen.
Paulus schreibt: Mir soll es nicht einfallen, auf irgendetwas anderes stolz zu sein als auf das Kreuz unseres Herrn Jesus Christus, durch das mir die Welt gekreuzigt ist und ich der Welt.
________________________
Home
Drogen-Infopool
Joe´s Drogen-Blog
Bildergalerien
Out of the dark into the light
Zeugnisse der Hoffnung
Over in the Gloryland?
Suchtprobleme?
Dit und Dat
Augenfisch
Zuschriften, e-mails, Reaktionen
FAQs
Drogenforum
Surftipps
Jesus Christus
Christenlehre
Gästebuch
Suche
Contact me
_______________________
_____________________
Augenfisch
 What has it all to do with it?
augenfisch_3
 fishbone_81  augenfisch_5
 augenfisch_6 augenfisch_7
 augenfisch_8
 student  augenfisch_9  kreuzwortraetsel
 

Nun, „Augenfisch“ – so hieß eine Emder Kultur- und Studentenzeitung Anfang der 80er Jahre in Anlehnung an das „Fischauge“, einem speziellen Objektiv, mit dessen Hilfe man einen Raum fotografisch zwar verzerrt, aber als Ganzes erfassen kann.

Von  der Ausgabe 3 (Herbst 1980) bis zur Ausgabe 9 (Ostern 1982) gehörte ich dem Redaktionsteam an, zeichnete, schrieb, malte, dichtete und tippte ich für den „Augenfisch“.

Manfred, Christoph, Heiko und Martin, alle Studenten im Studiengang  Sozialarbeit/Sozialpädagogik an der Fachhochschule Ostfriesland, hatten das Zeitungsprojekt 1979 ins Leben gerufen. Zu den Redaktionssitzungen und auch so trafen wir uns in der Pelzerstraße 25, einem winzigen, windschiefen Haus in der Emder Altstadt, das Christoph angemietet hatte.

redaktion

Christoph war die Seele des Ganzen und seine Küche, in der ständig der Teekessel summte, Anlaufpunkt nicht nur für Leute aus der Redaktion, sondern darüber hinaus für alle möglichen Freaks, Punks, Rocker, Anarchos sowie für Asylanten und überhaupt Menschen in Notlagen.

Geduldig hat er mir zugehört, wenn ich mal wieder völlig breit war oder auf Trip oder abgestürzt, hier kriegte ich wertvolle Tipps und Ermutigung fürs Studium, er war einer der wenigen, der mir vorurteilsfrei Verständnis entgegenbrachte, einer, für den jeder Mensch einen Wert hatte, egal ob er im Anzug von Armani oder in Klamotten aus der Kleiderstube der Diakonie oder Caritas  vor ihm saß.

Natürlich musste er ungezählte „Bekehrungsversuche“ über sich ergehen lassen, als ich Anfang 1982 zum lebendigen Glauben an JESUS CHRISTUS kam, mich taufen ließ, meine umfangreiche Sammlung an Rock- LPs in den Müllschlucker warf und  Befreiung und Heilung aus Sünde, Sucht und Rebellion erlebte.„Wovon das Herz voll ist, davon fließt der Mund über“ (Matth. 12,34). Er hat nicht gleich „Hallelujah“ geschrieen,  ganz gewiss nicht, hielt sich eher  merkwürdig bedeckt. Aber wir blieben Freunde und ich durfte von meinem neu gewonnenen  Glauben im „Augenfisch“ berichten. Auch mein Abschiedsbrief an die Redaktion aus Gewissensgründen wurde in Nr. 9 veröffentlicht.

Als Jahre später (1996) NeuSehland- TV, Hamburg, meine Lebensgeschichte als Videofilm und Fernsehwerk produzierte, war u.a. Christoph sofort bereit, sich als Zeitzeuge für ein Interview zur Verfügung zu stellen. Weit mehr noch gefreut aber hat mich, als wieder einige Zeit später Christoph anrief und berichtete, dass er nun ebenfalls zu JESUS CHRISTUS gefunden hat.          



Augenfisch PDF Drucken E-Mail
Letzte Aktualisierung ( Montag, 17. Mai 2010 )